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28.06.2005

Opel unterstützt die Aktion „Kinder bewegen“

Deutschlands Kinder sind zu dick und zu unkonzentriert. Experten fordern daher Aktionen, um Kinder aus der Trägheitsfalle zu holen. Ein erfolgreiches Vorbild ist hier das Programm "Kinder bewegen". Mit ihrer Bewegungsinitiative in Kindergärten gehen die Deutsche Olympische Gesellschaft und Opel in die Offensive.

Unsere Kinder werden immer unbeweglicher, unsportlicher und dicker. Die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten haben sich innerhalb von 20 Jahren um zehn bis 20 Prozent verschlechtert. Fast jedes fünfte Kind hat Übergewicht und über 40 Prozent leiden unter Konzentrationsproblemen. Dagegen ist Bewegung das beste Rezept - und: "Toben macht auch schlau", so die Erkenntnis der renommierten Osnabrücker Sportwissenschaftlerin Renate Zimmer.
 
Unter dem Motto "Kinder bewegen" betreut daher die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) mit der Adam Opel AG als Partner eine bundesweite Initiative zur Bewegungserziehung in Kindergärten. Zwanzig Modellkindergärten werden derzeit mit Unterstützung von Hochschulen, städtischen Sportämtern und Vereinen gefördert, um Bewegung schrittweise in den Kindergartenalltag zu integrieren. Hierfür werden jedem teilnehmenden Kindergarten über drei Jahre jährlich 5.000 Euro zur Verfügung gestellt, so Kathrin Hillgärtner von der Programmentwicklung der DOG. Eingesetzt wird das Geld für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der Erzieherinnen, sowie Materialbeschaffung wie etwa Kletterwände und besondere Events. Als Erfolgskontrolle will die Universität Karlsruhe im Herbst eine Studie vorstellen, bei der sie die Motorik der beteiligten Kinder testete. 
 
Ziel ist die möglichst frühe Bewegungsförderung, um Folgeschäden wie Übergewicht, Haltungsschwächen sowie Konzentrations- und Lernschwierigkeiten vorzubeugen. „Nicht mit dem erhobenen Zeigerfinger, sondern mit dem Traum von Olympia begeistern wir die Kinder für Bewegung - und die Erzieherinnen und Eltern gleich mit”, erläuterte Petra Reußner, Vizepräsidentin der Deutschen Olympischen Gesellschaft, die Besonderheit von „Kinder bewegen”. Dazu stehen jedem Modellkindergarten Spitzensportler als Paten zur Seite. In regelmäßigen Bewegungsspielen sollen auch soziale Kompetenz und Werte wie Fairness, Teamgeist und Völkerverständigung gefördert werden - ein weiteres wichtiges Anliegen der Deutschen Olympischen Gesellschaft. DOG-Präsident Dr. Hans-Joachim Klein erläutert: „Es geht uns allerdings nicht darum, aus Kleinkindern Hochleistungssportler zu machen, sondern sie bestmöglich für spätere schulische Anforderungen vorzubereiten. Wenn daraus Spaß am Sport erwächst - umso besser."
Verantwortung für die nachfolgenden Generationen ist ebenfalls der Grund für das Engagement von Opel. Dazu Klaudia Martini, bis Mai 2004 Vorstandsmitglied der Adam Opel AG: "Bei allem, was wir als Unternehmen heute tun, müssen wir auch die Folgen für die Zukunft berücksichtigen. Das betrifft nicht nur Verantwortung für  Arbeitsplätze und umweltverträgliche Technologien, sondern auch soziales Engagement. Hier werden wir zukünftig verstärkt neue Impulse setzen. Unser Ziel bei "Kinder bewegen" ist es, Kindern durch Freude an der Bewegung möglichst gute Startbedingungen für ihr Leben zu bieten."
 
Schirmherrin des von mehreren Hochschulen wissenschaftlich begleiteten Projekts ist Rosi Mittermaier-Neureuther. Die Olympiasiegerin ist selbst zweifache Mutter und engagiert sich bereits seit Jahren vielfältig und intensiv für die Gesundheit von Kindern. Bewegungsfaulen Eltern gibt die "Gold-Rosi" noch einen zusätzlichen Tipp mit auf den Weg: "Auf einem Kalender einfach mit einem Kreuz vermerken, an welchem Tag man sich zuletzt mit den Kindern draußen bewegt hat. Und bei einer gewissen Anzahl an Kreuzen gibt es eine Belohnung - für die Eltern. Das motiviert und funktioniert."


Tipps für die Fahrt in den Urlaub

„Sind wir bald da?" Diese Frage wird in diesem Jahr jedes zweite Elternpaar immer wieder geduldig beantworten müssen. Denn 47 Prozent der deutschen Familien fuhren 2004 mit dem Auto in Urlaub, ermittelte das B.A.T. Freizeit-Forschungs-Institut. "Mit richtiger Planung kann die Urlaubsfahrt für alle Beteiligten zur entspannten Anreise werden", so Sportwissenschaftler Dr. Alexander Woll, wissenschaftlicher Berater der Initiative "Kinder bewegen" der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), die zur Urlaubszeit die wichtigsten Tipps zusammengestellt hat:

1. Die richtige Vorbereitung ist alles!
2. Altersgerechte Autositze nutzen
3. Regelmäßig Pausen einlegen
4. Familienfreundliche Rastplätze ansteuern
5. Gemeinsam aktiv sein!
 
Quelle: UD

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