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18.01.2005

Bereits mehr als 100.000 Pakete für Wir wollen helfen

Binnen einer Woche wurden über 100.000 Pakete für "Wir wollen helfen - Spendenaktion für Flutopfer in Südostasien" von privaten Spendern und Unternehmen zur Verfügung gestellt. Deutsche Post World Net und eBay boten vom 5.-17. Januar an, neue und neuwertige Waren als Paket unfrei in den Filialen der Deutschen Post abzugeben. Die Spenden werden fotografiert, beschrieben und auf "www.ebay.de/wir_wollen_helfen" versteigert. Der Erlös der Auktionen kommt über Hilfsorganisationen den Betroffenen der Flut in Asien zu Gute.

Die Aktion spiegelt die enorme Hilfsbereitschaft der Deutschen für die Menschen in der betroffenen Region wider. Neben den bereits eingegangenen Paketen gibt es auch ein reges Interesse am Ersteigern der Waren. Aktuell sind über 10.000 Auktionen online, mehrere tausend sind bereits beendet. Die Summe der abgeschlossenen Auktionen und aktuellen Gebote beträgt mehr als 175.000 Euro. Jeden Tag beginnen neue Auktionen. Damit alle eine faire Chance haben, gesehen und beboten zu werden, werden die gespendeten Waren nicht zeitgleich eingestellt. Die Auktionen für den guten Zweck laufen bis voraussichtlich Ende Januar.

Bisher erzielten vor allem Sammlerstücke wie Briefmarken und Münzen hohe Erlöse. Aber auch Waren mit hohem individuellem Wert wurden gestiftet, z.B. Brautkleider, Schmuck und Bilder. Prominente wie Dieter-Thomas Heck und Hertha-BSC-Trainer Falko Götz beteiligten sich mit Paketen an der Aktion.

Bis zum 17.1.2005 konnten Spenden als Paket verpackt mit der Aufschrift "Wir wollen helfen", 38999 Braunschweig, in allen Filialen der Deutschen Post kostenlos abgegeben werden. Um einen möglichst hohen Erlös zu erzielen, sollten die Waren einen Mindestwert von 25 Euro haben (keine verderbliche Waren oder Hilfsgüter für den Direktversand in die Krisengebiete).

Deutsche Post World Net und eBay unterstützen mit weiteren Aktionen die Flutopfer-Hilfe. Über die Konzerntochter DHL ist Deutsche Post World Net bereits seit Beginn der Katastrophe in den betroffenen Ländern aktiv und übernimmt vor Ort den kostenlosen Transport und die Verteilung der Hilfsgüter. Die Postbank hat den schnellen Bargeldtransfer für private Empfänger in den Krisenregionen verbilligt. Des Weiteren spendete der Konzern eine Millionen Euro und stockt die Spenden seiner Mitarbeiter um den gleichen Betrag auf.

Auch eBay verdoppelt die Spenden seiner Mitarbeiter und schaltet kostenlos UNICEF-Banner auf seinen Internetseiten. Gestern erklärte das Unternehmen, eine Million US-Dollar Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe zu spenden. Baazee.com, eBays Online-Marktplatz in Indien, hat bereits in der vergangenen Woche die eingenommenen Gebühren eines gesamten Monats für die Fluthilfe zur Verfügung gestellt - eBay und die eBay Foundation erhöhten den Betrag auf insgesamt 300.000 US-Dollar.
 
Quelle: UD

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