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06.01.2004

Auslandsdirektinvestitionen als Motor nachhaltiger Entwicklung?

Gemeinsam mit der Brasilianischen Botschaft, der OECD und der evangelischen Akademie Loccum veranstaltet die BASF Ende Januar die Konferenz "Globale Verantwortung von Unternehmen: Auslandsdirektinvestitionen als Motor nachhaltiger Entwicklung". Mit dieser Veranstaltung will die BASF einen Beitrag zur aktuellen Debatte um Globalisierung und Nachhaltigkeit leisten und zu einer differenzierten Diskussion mit Entscheidern und Multiplikatoren aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft anregen.

Ausländische Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment-FDI) durch transnationale Unternehmen übertreffen mittlerweile bei weitem die
Kapitalflüsse im Rahmen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit.
Auslandsdirektinvestitionen sind damit zur wichtigen Quelle für Kapital in
Entwicklungsländern geworden. Als Global Player mit einem weltweiten Netz
an Produktionsstätten kann die BASF dabei auf langjährige und weit reichende Erfahrung in praktisch allen Weltregionen zurückgreifen. Als Unternehmen der chemischen Industrie hat sie zwar Einfluss in ihrem direkten Umfeld, gleichzeitig ist sie aber auch auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen.

Die Entwicklung der Rahmenbedingungen in den Zielländern für Direktinvestitionen sind für die BASF von herausragender Bedeutung:
Steuern, Rechtssicherheit, Korruption, aber immer stärker auch die im
Kontext der Nachhaltigkeit diskutierten Faktoren "soziale und politische
Stabilität" sowie "intakte Umwelt" sind Aspekte, die für
Investitionsentscheidungen von zentraler Bedeutung sind.

Als Schwerpunktland der Veranstaltung hat die BASF Brasilien gewählt. Der
Standort Guaratinguetá ist nicht nur seit fast 50 Jahren ein wichtiger
Produktionsstandort in der BASF-Gruppe. Um konkret zu erfassen wie sich
ausländische Direktinvestitionen vor Ort auswirken hat die BASF im Herbst
2002 eine unabhängige Studie mit dem Titel "BASF Investitionen am Standort
Guaratinguetá - Analyse der sozio-ökonomischen und ökologischen
Auswirkungen auf das Umfeld" in Auftrag gegeben. In der Untersuchung wurden die Auswirkungen unternehmerischen Handelns der BASF über einen Zeitraum von fast 50 Jahren betrachtet. Die Auswirkungen auf die Region wurden anhand von 5 Handlungsfeldern (Ökonomie, Infrastruktur, Gesundheit, Umwelt sowie Erziehung und Bildung) analysiert.
 
Quelle: UD

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