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Sauberes Wasser: NORMA Group greift Schulen in Indien unter die Arme zoom
Hygiene-Standards sind Teil des Projektes.

07.04.2017

Sauberes Wasser: NORMA Group greift Schulen in Indien unter die Arme

Zugang zu sauberem Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit: Weltweit fehlt er mehr als einer halben Milliarde Menschen. Noch schlimmer steht es um den Zugang zu Sanitäranlagen; selbst in aufstrebenden Wirtschaftsnationen wie Indien. Verschmutztes Wasser verursacht dort immer noch die Hälfte aller Todesfälle von Kindern. Die NORMA Group hat sich vor drei Jahren daran gemacht, ihre Kernkompetenzen zur Besserung der Situation einzusetzen. Mit Erfolg.

Seitdem arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit der Hilfsorganisation PLAN International Deutschland in einem Projekt daran, die Wasserversorgung und Hygienebedingungen an 50 Schulen im Großraum der Millionenmetropole Pune zu verbessern. Die Auswahl des Standortes und die Stoßrichtung des Projektes waren naheliegend: Das Unternehmen ist internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnologien und hat zahlreiche Produkte für ein nachhaltiges Wassermanagement im Portfolio. In Pune betreibt die NORMA Group außerdem einen eigenen Produktionsstandort.

Sauberes Wasser und Sanitäranlagen für Schulkinder in Indien

Um das Leben der Menschen vor Ort dauerhaft zu verbessern, hat das Unternehmen sein gemeinnütziges Hilfsprojekt „NORMA Clean Water“ aufgelegt. Es soll bis Ende 2017 insgesamt 15.000 Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräften einen Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu funktionierenden Sanitäranlagen eröffnen. Umgesetzt wird das nicht nur durch den Neubau oder die Renovierung von Sanitäranlagen sowie Frischwasserleitungen, sondern auch mittels eines flankierenden Bildungsprogramms.

Auf ihrem Weg in diese Richtung sind die Hessen ein Stück vorangekommen. 2016 wurden unter anderem Sanitäranlagen an 14 Schulen in der Nähe des indischen Werks renoviert. 25 der 50 ausgewählten Projektschulen verfügen damit nach Angaben des Unternehmens über saubere und nach Geschlechtern getrennte Toiletten und Waschräume. Parallel führten die Projektpartner 2016 etliche Fortbildungen für insgesamt mehr als 1.000 Lehrkräfte durch – um ihren Blick für die Bedeutung von Hygiene und sauberem Wasser zu schärfen und das Thema im Unterricht zu behandeln.

Die Kinder werden in die Arbeit von „NORMA Clean Water“ integriert.
Die Kinder werden in die Arbeit von „NORMA Clean Water“ integriert.

Von Anfang an haben wir uns zum Ziel gesetzt, mit unserem Engagement die Lernbedingungen an den Schulen zu verbessern“, sagt Marion Mitchell, Group CR Officer der NORMA Group. „Wir wollen die Kinder aber auch zu Botschaftern in ihren Familien und in ihrem Umfeld machen.“ An den Projektschulen wurden dazu Schülerclubs ins Leben gerufen, deren Mitglieder ihr Wissen über Hygiene und den Umgang mit Wasser an Freunde und Familie weitergeben. 2016 statteten die Clubmitglieder außerdem Vertretern der Bildungsbehörde in Pune einen Besuch ab, um dort weitere Renovierungsarbeiten anzumahnen.

663 Millionen Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser

Die sind nicht nur in Indien dringend nötig. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO haben weltweit immer noch rund 2,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zu hygienischen Sanitäranlagen. Die Zahl derer, die nur auf verschmutztes Trinkwasser zugreifen können, veranschlagt das Kinderhilfswerk Unicef auf 663 Millionen Menschen. Nach Angaben der UN-Organisation sterben jährlich mehr als 300.000 Kinder vor ihrem fünften Lebensjahr an Durchfallerkrankungen, die mit verschmutztem Wasser und mangelnder Hygiene in Verbindung gebracht werden – und eigentlich vermeidbar wären.

Ein fehlender Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen bringt zudem oft einen eingeschränkten Zugang zu Bildungsangeboten mit sich. Statt in der Schule zu lernen, verbringen weltweit zahlreiche Kinder täglich Stunden damit, Wasser von einem entfernten Brunnen nach Hause zu tragen. Mangelhafte oder gleich ganz fehlende Sanitäranlagen halten zudem viele Mädchen vom Schulbesuch ab. In Pune hat die NORMA Group darauf gezielt reagiert – mit der Errichtung von Verbrennungsanlagen für Sanitärartikel.

Gesundheit der Schülerinnen und Schüler stark verbessert

„Wir Mädchen hatten ein Problem mit der Hygiene“, berichtet eine Schülerin aus dem Distrikt. Die Verbrennungsanlage habe es gelöst. „Wir verpassen den Unterricht nicht mehr und müssen uns nicht länger vor den sanitären Anlagen scheuen.“ Früher hätten sie und ihre Mitschülerinnen sich entscheiden müssen, ob sie während ihrer Periode zur Schule gehen oder nicht. Insgesamt, sagt Ashok Sarode, Schulleiter der örtlichen Hirabi Gopalrao Gaikwad High School, habe sich die Gesundheit der Kinder durch die neuen oder renovierten Sanitäranlagen, Toiletten und Trinkwassereinrichtungen stark verbessert.

Um die Situation vor Ort weiter zu verbessern, wollen die NORMA Group und Plan International jetzt Schulleitungen und Vertreter der Bildungsverwaltung, die Elternvertreter und sogar die bestehenden Schülerclubs enger in das Projekt einbinden. Die Zusammenarbeit soll zudem auch nach Projektende fortgesetzt werden. Im Nachhaltigkeitsbericht des Konzerns heißt es dazu, der Erfolg des Wasserprojekts „bestärkt uns in dem Vorhaben, uns für ausgewählte Entwicklungsprogramme einzusetzen, die einen Bezug zu den strategischen Themen der NORMA Group haben“. Wasser ist eines dieser Themen.

 
Quelle: UmweltDialog

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