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21.12.2017

Bayer-Initiative für Flüchtlinge geht in die zweite Runde

Seit Mitte Dezember bietet Bayer in Wuppertal erneut dreizehn jungen Flüchtlingen die Gelegenheit, ihre Chancen auf eine erfolgreiche Integration in Deutschland zu verbessern. Das ungefähr achtmonatige Förderprogramm mit dem Namen „Restart Your Future“ setzt das Pilotprojekt fort, das Bayer zu Beginn des Jahres am Standort gestartet hatte.

Teilnehmer der Bayer-Initiative „Restart Your Future“ mit Vertretern der Stadt Wuppertal und der Bayer AG

70 Prozent der Teilnehmer am ersten Durchgang der Initiative hatten sich über den regulären Einstellungstest für das Starthilfe-Programm des Unternehmens qualifiziert und werden seitdem intensiv auf eine Integration in den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet.

„Der außerordentliche Erfolg des ersten Durchgangs unseres Flüchtlingsprojektes hat uns ermutigt, die Initiative fortzusetzen und jetzt dreizehn weiteren jungen Migranten eine Aussicht auf eine gelungene Integration in Deutschland zu bieten. Denn hier geht es insbesondere darum, dass Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, mit unserer Unterstützung eine neue Zukunft in Deutschland aufbauen können“, erklärt Standortleiter Klaus Jelich anlässlich der Begrüßung der neuen Teilnehmer. „Wir freuen uns, dass auch bei diesem zweiten Programm die Stadt Wuppertal als Partner wieder dabei ist“, betont Jelich.

Die Teilnehmer an „Restart Your Future“ sind zwischen 20 und 31 Jahre alt und kommen aus Syrien und dem Irak. Zinab Alibrahim ist die einzige weibliche Teilnehmerin: „Es ist wichtig für uns, dass wir Deutschland richtig kennenlernen. Die Menschen, die hier leben, aber auch den Arbeitsalltag. Deutschland ist unsere neue Heimat, und ich sehe es als große Chance an durch „Restart Your Future“ eine Perspektive zu haben, sagt die 20-jährige Syrerin.

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Mit dem Programm werden die Teilnehmer circa acht Monate intensiv gefördert. Neben einer intensiven Sprachförderung, mit der die Deutschkenntnisse der Flüchtlinge auf das Niveau B2 verbessert werden sollen, erhalten die Teilnehmer ein interkulturelles Training, Bewerbertraining sowie eine persönliche Begleitung durch Mentoren. Ziel des Vorbereitungskurses ist die Aufnahme der Flüchtlinge in das Starthilfe-Programm von Bayer. Mit ihm bereitet das Unternehmen Jugendliche seit inzwischen fast 30 Jahren ein Jahr lang intensiv auf eine anschließende Ausbildung in einem naturwissenschaftlich-technischen Beruf vor.

Die Wuppertaler Initiative ist eine von bundesweit mehreren Maßnahmen von Bayer zur Berufsvorbereitung junger Flüchtlinge. An den Unternehmensstandorten in Leverkusen und Berlin richtet der Konzern zum Beispiel bereits seit Herbst 2015 beziehungsweise Frühjahr 2016 jeweils mehrmonatige Aufbaukurse für jährlich insgesamt rund 150 Flüchtlinge aus. Am Standort Bergkamen bietet Bayer zudem mehrwöchige Praktika zur Berufsvorbereitung mit der Perspektive der Übernahme in eine Ausbildung an. Allein in diesem Sommer starteten bei Bayer standortübergreifend zehn junge Flüchtlinge in eine reguläre Berufsausbildung, 24 weitere werden derzeit im Starthilfe-Programm darauf vorbereitet.

 
Quelle: UD/cp

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