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100 Jahre alt werden bei guter Gesundheit – sind unsere Kinder darauf vorbereitet?

16.06.2017

100 Jahre alt werden bei guter Gesundheit – sind unsere Kinder darauf vorbereitet?

Merck hat mit Experten verschiedener renommierter Organisationen wie UN, UNICEF, UNAIDS, World Obesity Federation und McKinsey am Hauptsitz des Unternehmens in Darmstadt getagt, um relevante Fragen zur Gesundheit in der Zukunft zu erörtern, wie u.a.: Welche Faktoren gefährden die langfristige Gesundheit unserer Kinder am stärksten? Was kann innerhalb und außerhalb der Schule unternommen werden? Und wie teilen sich Schulen, Eltern und Gemeinden die Verantwortung?

Die Lebenserwartung steigt weltweit stetig an. Statistische Angaben der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass die Kinder von heute wahrscheinlich die ersten sind, die grundsätzlich 100 Jahre alt werden können. Auf der Agenda der gestrigen, zum zweiten Mal abgehaltenen jährlichen Debatte von Merck Consumer Health standen der Anspruch einer Lebenszeit von 100 Jahren bei guter Gesundheit, Vitalität und Mobilität und die Herausforderung, wie man Kindern dafür wappnet.

Uta Kemmerich-Keil, CEO und Präsident von Consumer Health bei Merck, sagte dazu: „Eines ist sicher: Je früher wir Kinder daran heranführen, Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen, desto besser werden die langfristigen Ergebnisse sein. Wenn unsere Debatte dazu beigetragen hat, die gesundheitsbezogene Erziehung für meine Kinder hier in Deutschland ebenso wie für Kinder von Brasilien bis Indien zu stärken, dann kommen wir unserem globalen Ziel näher, eine Zukunft mit gesunden Erwachsenen zu erreichen, die ein langes Leben in vollen Zügen genießen können.“

Kinder besser vorbereiten

Auf der Veranstaltung wurden die Erkenntnisse des Positionspapiers der Economist Intelligence Unit (EIU) „Kids and Old Age“ veröffentlicht. Diese weltweite Erhebung beschreibt das derzeitige Gefüge: Das, was laut Eltern, Lehrern, politischen Entscheidungsträgern, Forschungseinrichtungen und entwicklungspolitischen Akteuren getan werden kann, um Kinder besser auf ein langes und gesundes Leben vorzubereiten. Zentrale Erkenntnisse daraus sind:

  • Bei Erreichen des 65. Lebensjahrs wird der Gesundheitszustand der heutigen Generation von Kindern schlechter sein als der aktuellen Population der über 65-Jährigen.
  • Ein ungünstiger Lebensstil wird sich wahrscheinlich im späteren Lebensalter in chronischen Erkrankungen niederschlagen und verursacht auch jetzt schon Gesundheitsprobleme bei Kindern.
  • In allen fünf Ländern, in denen die Untersuchung durchgeführt wurde, gehen Schulen die wesentlichen Probleme wie Bewegungsmangel an; psychische Gesundheitsprobleme werden hingegen ignoriert.
  • Es ist kaum belegt, dass solche Aufklärungsprogramme in den Schulen etwas gegen die wachsenden Zahlen von Übergewichtigen und psychischen Erkrankungen ausrichten können.
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Indem zahlreiche Akteure in die Veranstaltung mit einbezogen wurden, konnte im Rahmen der Debatte eine Vernetzung aller für die Gesundheit und das Wohlergehen von Kindern Verantwortlichen erfolgen und ein Konsens zu kooperativen Denkansätzen und gemeinsamen Zielen herbeigeführt werden.

Die Debatte und mit ihr die Vielfalt an Stimmen und Meinungen zeigten aber auch, dass die Erfahrungen unserer Kindheit weit über unser Elternhaus und die Schule hinausgehen und eine Prägung auch auf Kommunal- und Politikebene erfolgt. Hieraus lässt sich als Hauptbotschaft ableiten, dass es einer komplementären Zusammenarbeit erfordert, um unsere Kinder adäquat zu befähigen, als nächste Generation von Erwachsenen gesund alt zu werden.

 
Quelle: UD/cp

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