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Mittwoch, 22.November 2017
Tchibo stärkt Arbeiterrechte zoom
Tchibo CEO Dr. Markus Conrad (li.), sein designierter Nachfolger Thomas Linemayr (re.), Senay Tansu, Geschäftsführerin Non Food und Jyrki Raina, Generalsekretär der internationalen Dachgewerkschaft IndustriALL (Zweiter von rechts).

28.09.2016

Tchibo stärkt Arbeiterrechte

Als erstes deutsches Handelsunternehmen hat Tchibo jetzt eine internationale Rahmenvereinbarung mit der weltweit aktiven Dachgewerkschaft IndustriALL Gobal Union unterzeichnet. Beschäftigten und Gewerkschaften in den Non Food Zulieferbetrieben soll so ermöglicht werden, Löhne, Sozialleistungen und Arbeitszeiten innerbetrieblich und industrieweit auszuhandeln.

Ende September haben Tchibo CEO Dr. Markus Conrad, sein designierter Nachfolger Thomas Linemayr, Senay Tansu, Geschäftsführerin Non Food, sowie der Generalsekretär der internationalen Dachgewerkschaft IndustriALL, Jyrki Raina, eine weltweit gültige Rahmenvereinbarung für die gesamte Non Food Lieferkette unterzeichnet.

Ziel dieser Vereinbarung ist es, Arbeitsbedingungen inklusive Gewerkschaftsfreiheit und Mitarbeiterbeteiligung in den Produktionsländern, aus denen Tchibo Waren bezieht, weiter zu verbessern.

Tchibo arbeitet bereits seit zehn Jahren mit IndustriALL Global Union und deren Mitgliedern zusammen. Der globale Dachverband der Gewerkschaften der verarbeitenden Industrie ist ein wichtiger Partner bei Beschwerdefällen in den Fabriken, bei der Entwicklung von Strategien und Programmen, sowie – ganz konkret – in der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen zum Thema Gebäude- und Brandschutz in Bangladesch. Beispielhaft ist auch das gemeinsame Engagement in der Initiative ACT: „Wir wollen existenzsichernde Löhne für alle Beschäftigten in der Textilindustrie eines Landes erreichen,“ bekräftigt Dr. Markus Conrad.

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IndustriALL Generalsekretär Jyrki Raina begrüßt den Schritt: „Tchibo hat proaktiv den Prozess für branchenweite Lohnverhandlungen für Arbeiter angestoßen, genauso wie den Bangladesch Accord zum Gebäude- und Brandschutz in den Fabriken. Mit der gemeinsamen Unterschrift festigen wir unsere Partnerschaft und stärken die Menschen, die für Tchibo weltweit in Zulieferfabriken arbeiten.“

Lieferantenqualifizierungsprogramm WE

Mit dem Lieferantenqualifizierungsprogramm WE (Worldwide Enhancement of Social Quality) bringt Tchibo seit 2008 Manager und Arbeiter von Zulieferfabriken an einen Tisch, um gemeinsam bessere Arbeitsbedingungen umzusetzen. Das international anerkannte und mehrfach ausgezeichnete WE Programm wurde zusammen mit der GiZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) entwickelt. Durch die weltweite Rahmenvereinbarung mit der internationalen Dachgewerkschaft IndustriALL und ihren lokalen Mitgliedern in den Produktionsländern stärkt Tchibo das Programm weiter.

 
Quelle: UD/cp

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