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29.04.2016

Novartis im Einsatz für Flüchtlinge

Gemeinsam mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) engagiert sich das Pharma-Unternehmen Novartis im Libanon bei der Versorgung und Behandlung syrischer Flüchtlinge, die an chronischen Krankheiten leiden.

Syrische Flüchtlinge mit chronischen Erkrankungen haben im Libanon kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Deshalb wollen das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) und Novartis jetzt gemeinsam die unbefriedigende Situation verbessern. Das Ziel: den Flüchtlingen genauso wie einheimischen Libanesen mit chronischen Erkrankungen eine bessere Diagnose, Behandlung und Nachbeobachtung ihrer Erkrankungen zu ermöglichen.

Konkret wird Novartis Arzneimittel gegen Bluthochdruck und Diabetes bereitstellen - zwei Krankheiten, die jedes Jahr fünf Prozent aller Todesfälle im Libanon verursachen. Verfügbar werden die Medikamente durch Novartis Access. Dieses Programm macht patentgeschützte und patentfreie Arzneimittel gegen wichtige nicht übertragbare Krankheiten erschwinglicher und besser zugänglich. Die entsprechenden Arzneien werden Regierungen und Gesundheitsversorgern des öffentlichen Sektors in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu einem monatlichen Preis von einem US-Dollar pro Behandlung angeboten.

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„Nicht übertragbare Erkrankungen sind nicht nur im Nahen Osten, sondern weltweit auf dem Vormarsch“, erklärte Rodolfo Rossi, medizinischer Koordinator des IKRK im Libanon. Und weiter: „Novartis Access gibt dem IKRK die Möglichkeit, Arzneimittel gegen nicht übertragbare Krankheiten zu einem sehr günstigen Vorzugspreis zu beziehen und dadurch mehr Patienten zu behandeln.“

Das IKRK arbeitet im Libanon mit Patienten, die von den häufigsten chronischen Erkrankungen betroffen sind. Rund die Hälfte der Menschen im Libanon hat keinerlei Krankenversicherung. Die Flüchtlingskrise bedeutet für die ohnehin mit der Grundversorgung überforderten medizinischen Einrichtungen eine erhebliche zusätzliche Belastung.

Im Libanon leben über eine Million syrische Migranten, die vor den Unruhen in ihrem Heimatland geflohen sind. Sie stellen somit ein Drittel der Bevölkerung.

 
Quelle: UD/cp

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