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Merck gratuliert den neugierigen Gewinnern zoom

21.04.2016

Merck gratuliert den neugierigen Gewinnern

In Darmstadt sind jetzt beim Technologie- und Wissenschaftsunternehmen Merck die Sieger im hessischen Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ gekürt worden. Zehn Jungforscher fahren zum Bundesfinale Ende Mai nach Paderborn. Zwei Tage lang hatten 75 Nachwuchswissenschaftler aus Hessen ihre Projekte in der Merck-Sporthalle einer Fachjury und der Öffentlichkeit präsentiert. Bei einem Festakt zeichneten Hessens Kultusstaatssekretär Manuel Lösel, Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch, Nico Kock vom Vorstand Stiftung Jugend forscht und Bernd Reckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und zuständig für Life Science & Performance Materials, die Landessieger aus.

Jugend forscht ist der größte naturwissenschaftliche Wettbewerb in Europa: In der aktuellen 51. Wettbewerbsrunde beteiligen sich deutschlandweit über 12.000 Teilnehmer, darunter mehr als 500 in Hessen. Der Nachwuchswettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“.

24 Mädchen und 51 Jungen stellten insgesamt 40 Forschungsarbeiten vor. Die Schüler, Auszubildenden und Studenten (bis 21 Jahre) traten in sieben Fachgebieten an. Im Fachgebiete Technik standen neun Projekte auf dem Prüfstand, in Biologie und Physik waren es acht. In sechs Arbeiten setzten sich die Jungforscher mit Mathematik auseinander. Aus dem Bereich Arbeitswelt stammten fünf, aus der Chemie drei und aus den Geo- und Raumwissenschaften ein Projekt. „Erst einmal in der Geschichte des hessischen Landeswettbewerbs gab es mehr Teilnehmer als in diesem Jahr“, freute sich Wettbewerbsleiter Oliver Karplak.

Gewinner

Am Ende zweier aufregender und spannender Tage vergab die Jury insgesamt fünf erste Plätze: Im Fachgebiet Arbeitswelt gewann Janno Schade vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel: Der 16-Jährige hat mit recypap einen ökologischen Wärmedämmstoff auf Papierbasis entwickelt und hergestellt.

Johannes Arndt von der Eleonorenschule Darmstadt überzeugte die Biologie-Jury mit seinen Untersuchungen zur Wirkung von Mikroplastik auf das terrestrische Ökosystem.

Warum detonieren Alkalimetalle? Diese Frage beantworteten überzeugend die drei Studenten Elias Chalwatzis von der TU Darmstadt, Christian Brudy und Daniel Crusius (beide Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) in der Chemie. Gemeinsam hatten die drei Studenten mit dem Projekt in ihrer Schulzeit am Goethe-Gymnasium in Bensheim begonnen.

Markus Himmel und Moritz Timo Potthoff von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim gewannen im Fachgebiet Mathe/Informatik mit „GraphDebug“. Sie beschäftigten sich mit dem systematischen Beheben von Bugs, also Fehlern, in Programmen.

In der Technik entwickelten Robin Heinemann und Jaro Habiger vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel unter dem Stichwort „Akustische Richtungsbestimmung“ ein computergestütztes Verfahren, das es technischen Systemen ermöglicht, direktional, also in eine bestimmte Richtung, zu „hören“.

In der Physik gab es die beste interdisziplinäre Arbeit, mit der Ivo Zell aus Geisenheim (Internatsschule Schloss Hansenberg) ebenfalls für den Bundeswettbewerb zugelassen wird. Er beschäftigte sich mit der Glockenauftriebsverteilung nach Horten am Nurflügel. Die besonderen Flugeigenschaften überprüfte er an einem ferngesteuerte Flugzeugmodell.

Stimmen

„Unter den Arbeiten der Gewinner finden sich sowohl anwendungsorientierte Projekte als auch Grundlagenforschung. Beide Felder sind für ein Unternehmen wie Merck, das sein Wissen immer wieder aufs Neue erweitern will, von großer Bedeutung“, erklärte Gastgeber Bernd Reckmann. „Wenn ich die Begeisterung der Jugend-forscht-Teilnehmer sehe, stimmt mich das hoffnungsvoll, dass die junge Generation auch in der Zukunft Wissenschaft und Technologie vorantreiben wird.“ Reckmann kündigte an: „Wir blicken in eine große partnerschaftliche Zukunft: Im Jahr 2018 wird nicht nur Merck sein 350-jähriges Jubiläum feiern. Dann werden wir unsere nachhaltige Partnerschaft mit Jugend forscht krönen und zum dritten Mal den Bundeswettbewerb ausrichten. Darauf freuen wir uns sehr!“

„Zwei Tage voller Enthusiasmus, Spannung und großer Freude liegen hinter den Jungforschern und Merck. Es ist toll zu sehen, wie sich junge Menschen für die Naturwissenschaften und unsere anderen Themenschwerpunkte begeistern können. Vielleicht sehen wir den einen oder anderen irgendwann als Mitarbeiter wieder“, hofft Julian Wenzel, Jugend-forscht-Patenbeauftragter von Merck.

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Kultusstaatssekretär Lösel würdigte die Leistungen insbesondere der Sieger: „Ich finde es bemerkenswert, welche außergewöhnlichen Ideen sie entwickelt haben und wünsche ihnen viel Erfolg für den Bundeswettbewerb in Paderborn“. Zugleich appellierte Lösl an alle anderen Teilnehmer, ihre Vorhaben weiter zu verfolgen: „Alle, die heute nicht gewonnen haben, haben jetzt fast ein ganzes Jahr, um ihre Projekte weiterzuentwickeln oder sogar ein neues Projekt aufzusetzen. Berichten Sie in Ihren Schulen vom Wettbewerb und teilen Sie Ihre Begeisterung. Bleiben Sie neugierig!“

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch würdigte das große Engagement von Merck und auch der drei Darmstädter Fraunhofer-Institute IGD, LBF und SIT, die seit Jahrzehnten Paten des Regionalwettbewerbs Hessen-Süd sind. Merck richtet als Patenunternehmen den Wettbewerb bereits zum 21. Mal aus. „Damit machen die Fraunhofer-Institute und Merck sich nicht nur um den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Darmstadt und Südhessen verdient, sondern unterstützen und motivieren auch junge Menschen auf ihrem Weg zu den Forschern, Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern, die in Zukunft unseren Wohlstand schaffen und sichern werden.“

Insgesamt wurden Geld- und Sachpreise im Wert von rund 9.000 Euro sowie attraktive Praktika bei Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten ausgelobt. Merck stiftet traditionell die beiden Preise für die „Beste interdisziplinäre Arbeit“ und für „Energieeffizienz“, der an Janosch Ott und Robin von Wehrden von der Lichtenbergschule in Darmstadt ging. Sie holen Bewegungsenergie über eine Induktionsspule aus einem Spezial-Turnschuh.

 
Quelle: UD/cp

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