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01.12.2016

Merck engagiert sich bei Krebserkrankungen von Frauen

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat Anfang November mit der American Cancer Society (ACS) einen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die vier häufigsten krebsbedingten Todesursachen bei Frauen weltweit in vielen Fällen vermeidbar sind und sich nach Früherkennung oft erfolgreich behandeln ließen. Der Bericht ist das erste konkrete Ergebnis einer innovativen Partnerschaft zwischen Merck und der American Cancer Society, deren Schwerpunkte die Bewusstseinsbildung für Krebserkrankungen bei Frauen und eine stärke Vertretung ihrer Interessen sind.

"Wir sind stolz, gemeinsam mit der American Cancer Society als Partner die Auswirkungen von Krebserkrankungen auf Frauen in aller Welt in Angriff zu nehmen", sagte Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und Leiterin des Unternehmensbereichs Healthcare. "Unsere Kooperation ist eine beispiellose öffentlich-private Partnerschaft, die auf der Erkenntnis beruht, dass kein Sektor diese Herausforderung allein bewältigen kann. Verbessert man die Gesundheit und das Wohlbefinden von Frauen, setzen sich die positiven Effekte in den unterschiedlichen Lebensbereichen fort. Wenn es Frauen besser geht, profitieren auch die Gemeinschaften, in denen wir alle leben, davon."

Die Erhebung untersucht die zunehmende Krankheitslast durch Krebserkrankungen bei Frauen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens und zeigt mögliche Lösungen auf, wie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Krebs für die betroffenen Frauen, ihre Familien und das öffentliche Gesundheitssystem minimiert werden könnten.

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Krebs ist die zweithäufigste Todesursache bei Frauen, Brust-, Darm-, Lungen- und Gebärmutterkrebs fordern jährlich die meisten Todesopfer. Bei steigenden Erkrankungsraten angesichts einer wachsenden und zunehmend älter werdenden Weltbevölkerung ist davon auszugehen, dass auch immer mehr Frauen aufgrund einer Krebserkrankung sterben werden, vor allem in Ländern niedrigen bis mittleren Einkommens. 2012 lag die krebsbedingte Sterberate von Frauen bei 3,5 Millionen. Diese Zahl könnte sich bis 2030 auf 5,5 Millionen und damit um mehr als 57 Prozent in weniger als zwei Jahrzehnten erhöhen. Verstärkte Aufklärung und Präventionsmaßnahmen sind nötig, um dieser zunehmenden weltweiten Gesundheitskrise entgegenzuwirken.

"Sowohl der öffentliche als auch der private Sektor als Beteiligte des globalen Gesundheitswesens müssen zwingend Wege finden, um die Auswirkungen von Krebserkrankungen auf Frauen durch stärkere Prävention und Behandlung zu reduzieren. Nur so kann weltweit das Leben von vielen Frauen gerettet werden", sagte die US-Botschafterin Sally Cowal, Senior Vice President des Bereichs Global Health der American Cancer Society.

Krebserkrankungen wirken sich aber nicht nur physisch auf die erkrankten Frauen und ihre Familien aus, sondern haben auch wirtschaftliche Konsequenzen. Die Studie ermittelte für das Jahr 2009 eine weltweite wirtschaftliche Belastung in Höhe von rund 286 Milliarden UD-Dollar durch Krebserkrankungen. Ein Großteil dieser Summe entfiel auf den todesbedingten vorzeitigen Ausfall von Arbeitskräften. Allein in den USA bezifferten sich die infolge einer Krebserkrankung verlorenen Arbeitsjahre bei Frauen auf 82 Milliarden UD-Dollar. Gänzlich unberücksichtigt bleiben hierbei die entgangenen fachlichen Errungenschaften, die diese Frauen vielleicht erzielt hätten.

Der Bericht wurde auf dem diesjährigen World Cancer Congress in Paris im Rahmen einer Podiumsdiskussion von Merck unter Moderation von Botschafterin Cowal vorgestellt. Weitere Teilnehmer waren Prinzessin Dina Mired, Generaldirektorin der Krebsstiftung von König Hussein aus Jordanien, Dr. Alise Reicin, Leiterin Global Clinical Development im Biopharma-Geschäft von Merck, und Dr. Edward L. Trimble, Leiter des Center for Global Health am National Cancer Institute.

Diese Partnerschaft wird die Weiterentwicklung des Bildungsprogramms "All of Me" der American Cancer Society für junge Fachkräfte fördern. Mit dieser Initiative sollen qualifizierte Arbeitnehmer aus dem Gesundheitswesen und der Zivilgesellschaft in Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Indien geschult werden, damit sie im Bereich der Prävention und Früherkennung von Krebs bei Frauen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens Entscheidendes bewirken können.

Dieser Bericht ist Teil des Engagements von Merck in der Initiative "Gesunde Frauen, gesunde Wirtschaftssysteme" ("Healthy Women, Healthy Economies"), die das Thema Gesundheit und Wohlbefinden von Frauen explizit mit wirtschaftlichem Wachstum in Beziehung setzt.

 
Quelle: UD/cp

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