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01.07.2016

Evonik bringt junge Flüchtlinge in Ausbildung

Evonik hat eine positive Zwischenbilanz bei „Start in den Beruf für Flüchtlinge“ gezogen. Zwei Monate vor Ende des Programms liegt bereits zwei Dritteln der Teilnehmer ein Ausbildungsangebot vor. „Das ist ein tolles Resultat. Es zeigt deutlich: Berufsqualifizierung für junge Flüchtlinge zahlt sich aus, nicht nur für Unternehmen“, betont Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik. „Nur, wer den Einstieg ins Berufsleben findet, hat die Chance, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.“

Das Spezialchemieunternehmen hat im Durchgang 2015/16 insgesamt 30 zusätzliche Plätze für Flüchtlinge bei „Start in den Beruf“ zur Verfügung gestellt, davon 24 am Standort Marl. Die anderen Plätze verteilen sich auf die Standorte Lülsdorf, Hanau und Darmstadt. Finanziert wurde das Angebot von der Evonik Stiftung, Steag und Vivawest. Außerdem schafft Evonik im Ausbildungsjahr 2016 zehn zusätzliche Ausbildungsplätze für junge Flüchtlinge, 8 davon in Marl. Sie werden mit Teilnehmern aus der Maßnahme besetzt.

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Bis Ende Juni erhielten bereits 21 junge Flüchtlinge ein Ausbildungsplatzangebot von Evonik oder einem anderen Unternehmen. Künftig erlernen sie Berufe wie Chemielaborant, Anlagenmechaniker, Maler oder Krankenpfleger. Außerdem planen einige Teilnehmer, weiter zur Schule zu gehen. Zwei junge Flüchtlinge verließen die Maßnahme vorzeitig, um eine Beschäftigung aufzunehmen. Keiner der Jugendlichen brach die Maßnahme bislang aus anderen Gründen ab.

Ziel des von den Sozialpartnern der chemischen Industrie ins Leben gerufenen Programms „Start in den Beruf“ ist es, Jugendliche, die noch nicht ausbildungsfähig sind, für eine Ausbildung zu qualifizieren. Evonik beteiligte sich 2015/16 bereits zum 15. Mal an der Maßnahme. Bei dieser Berufsvorbereitungsmaßnahme lernen die Teilnehmer vor allem naturwissenschaftlich-technische Berufe kennen und können eigene praktische Erfahrungen sammeln. Außerdem werden alle Teilnehmer fachlich und sozialpädagogisch intensiv betreut.

Für Flüchtlinge hat Evonik das Programm angepasst und unter anderem zusätzlichen Deutschunterricht eingeführt. Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge absolvieren die Maßnahme gemeinsam in gemischten Gruppen. Jedes Jahr eröffnet „Start in den Beruf“ bei Evonik etwa 80 Prozent der Teilnehmer eine berufliche Perspektive.

In unserem Dossier über Flüchtlingsengagement erfahren Sie noch mehr zu dem Thema.

 
Quelle: UD/cp

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