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Mittwoch, 20.September 2017
Ein Jahr Flüchtlingshilfe im Volkswagen Konzern zoom
Vorstandsvorsitzender Matthias Müller (Mitte), Personalvorstand Karlheinz Blessing (rechts außen) und der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh (links außen) informierten sich über die Flüchtlingshilfeprojekte des Volkswagen Konzerns.

17.08.2016

Ein Jahr Flüchtlingshilfe im Volkswagen Konzern

Der Volkswagen Konzern, seine Marken und ihre Beschäftigten engagieren sich auf vielfältige Weise in der Flüchtlingshilfe. Über die Bandbreite der Aktivitäten informierten sich jetzt Vorstandsvorsitzender Matthias Müller, Personalvorstand Karlheinz Blessing und der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh. Vorgestellt wurden Bildungs- und Sprachprojekte der Volkswagen Group Academy, Jugendprojekte der Volkswagen Belegschaftsstiftung, Hospitationsangebote, ehrenamtliche Engagements von Mitarbeitern und Auszubildenden sowie das Begegnungsprogramm „Kitchen Stories".

Matthias Müller sagte im Anschluss an die Präsentationen: „Die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge in Deutschland ist eine außerordentliche gemeinschaftliche Herausforderung. Der Volkswagen Konzern hat sich dieser Aufgabe von Beginn an gestellt und bringt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten und Kernkompetenzen aktiv ein. Mit ihren Projekten leisten Unternehmen und Beschäftigte einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Besonders danke ich den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement. Ihre Leistung verdient großen Respekt und höchste Anerkennung."

Karlheinz Blessing betonte: „Wir sind überzeugt, dass Sprachkenntnisse und Grundkenntnisse von der Arbeitswelt die Schlüssel für Ausbildungsfähigkeit und berufliche Integration sind. Deshalb fördert Volkswagen Spracherwerb und Vorqualifizierung und bietet Praktika an. Das hilft Menschen mit Bleibeperspektive, die Arbeitswelt in Deutschland kennenzulernen, erste Industriekenntnisse zu sammeln und schafft die Voraussetzung dafür, dass sie sich in Deutschland um eine Ausbildung bewerben können."

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Integration hat eine lange Tradition

Bernd Osterloh sagte: „Das große Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen, wenn es darum geht, anderen zu helfen, beeindruckt mich immer wieder. Mit den Mitteln aus der Belegschaftsstiftung und der gezielten Förderung von Projekten für junge Flüchtlinge verbessern wir ihre Aussichten auf Integration deutlich. Dazu haben auch die Hospitationen bei Volkswagen beigetragen, bei denen auch wir als Betriebsrat einen Platz zur Verfügung gestellt haben. Volkswagen hat in Sachen Integration eine lange Tradition: Deshalb ist es uns ein Bedürfnis, dass wir unseren Beitrag leisten, dass die Menschen hier gut ankommen."

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Flüchtlingshilfe des Volkswagen Konzerns, die alle Aktivitäten koordiniert – von der frühen Akuthilfe in Flüchtlingscamps bis zu aktuellen langfristigen Bildungsmaßnahmen. „Seit einem Jahr können wir dank zahlreicher engagierter Kolleginnen und Kollegen rund um unsere Konzernstandorte vielfältige Unterstützungsangebote für Flüchtlinge ermöglichen – und auch für die kommenden Monate haben wir uns mit Schwerpunkt auf Begegnung und Bildung viel vorgenommen", so Flüchtlingshilfekoordinatorin Ariane Kilian.

Beispielprojekte

Als ein Beispiel für die zahlreichen Bildungsprojekte erläuterten Mitarbeiter der Volkswagen Group Academy das Engagement am Standort Hannover. Im Rahmen des Sprach- und Integrationsprojektes des Landes Niedersachsen (SPRINT) erhalten dort junge Frauen und Männer von 17 bis 23 Jahren Deutsch-Sprachunterricht und eine praktische Einführung in das Berufs- und Arbeitsleben.

Die Volkswagen Belegschaftsstiftung stellte das von ihr unterstützte Förderprojekt „Step by Step" der Stadt Wolfsburg vor, das Flüchtlingskindern von 11 bis 14 Jahren ein intensives Integrations- und Lernprogramm sowie die Erarbeitung passgenauer Bildungsangebote bietet. Die Belegschaftsstiftung fördert Projekte zu Spracherwerb, Integration und Qualifizierung insbesondere von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingskindern.

Darüber hinaus berichteten - stellvertretend für unzählige weitere ehrenamtlich Engagierte - Volkswagen Mitarbeiter und Auszubildende über ihre persönlichen Erfahrungen, die sie bei Projekten beispielsweise in den Landkreisen Wolfenbüttel und Gifhorn gesammelt haben.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Kitchen Stories". Die Kochevent-Reihe bringt Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Mitarbeiter und Interessierte zusammen. Sie kochen gemeinsam und lernen sich dabei kennen. Diesmal kochten Teilnehmer des Hospitanten-Programms, bei dem Flüchtlinge über vier Wochen intensive Einblicke in die Arbeitswelt des Unternehmens bekommen.

 
Quelle: UD/cp

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