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Novartis in Deutschland: Vielfalt fördert Innovationen zoom
Durch Vielfalt und Inklusion wird die Gemeinschaft bunter und lebendiger - wie diese Gummibären-Mischung.

10.08.2015

Novartis in Deutschland: Vielfalt fördert Innovationen

Maßnahmen zur Frauenförderung, flexible Arbeitszeitmodelle für Eltern und behindertengerechte Arbeitsplatzgestaltung: Unternehmen in Europa zeigen zunehmend Interesse an den Themen Diversity & Inclusion, was in Deutschland beispielsweise mit „Vielfalt & Teilhabe“ übersetzt wird. Auch Novartis als global tätiges Pharmaunternehmen hat das Prinzip der Vielfalt und Chancengleichheit durch zahlreiche Projekte und Maßnahmen in seiner Unternehmenskultur verankert. Dabei nimmt das Unternehmen seine Mitarbeiter in die Pflicht, die Themen im Alltag umzusetzen und zu leben – und zwar nicht nur am Arbeitsplatz.

Sie wollen Raumausstatter, Schreiner oder Dekorateur werden. Doch eine Hürde steht den Schülern des Berufsbildungswerks Nürnberg für Hör- und Sprachgeschädigte noch bevor: die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz und das anschließende Vorstellungsgespräch. Mit Fragen rund um die Bewerbung kennt Hannes Kauper sich aus. Er arbeitet seit 18 Jahren als Personalreferent bei Novartis in Nürnberg und weiß, mit welchen Fragen die Bewerber im Vorstellungsgespräch rechnen und wie sie sich am besten "verkaufen" können. Zum vierten Mal führte er jetzt im Rahmen des jährlich stattfindenden Community Partnership Day gemeinsam mit anderen Novartis-Mitarbeitern ein Bewerbungstraining an der Förderschule durch und konnte dabei sein Wissen und seine Erfahrungen an die gehörlosen oder schwer hörgeschädigten Schüler weitergeben. "Wir wollen den Jugendlichen das Rüstzeug mit an die Hand geben, sich erfolgreich zu bewerben – trotzt oder gerade wegen eines Handicaps", erklärt Kauper.

Hannes Kauper ist Personalreferent bei Novartis in Nürnberg und weiß, wie man sich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten muss.
Hannes Kauper ist Personalreferent bei Novartis in Nürnberg und weiß, wie man sich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten muss.
Hannes Kauper führt das Bewerbungstraining zum vierten Mal am Berufsbildungswerk Nürnberg durch.
Hannes Kauper führt das Bewerbungstraining zum vierten Mal am Berufsbildungswerk Nürnberg durch.
 

Derselbe Tag, dieselbe Stadt, ein andere Ort: Auf dem Trainingsplatz des 1. FC Nürnberg trommelt Novartis-Mitarbeiterin Nadine Dauerer gerade ihre Mannschaft zusammen. Diese besteht heute aus Schülern der Jakob-Muth-Förderschule. Auf dem Programm steht als erstes eine Trainingseinheit mit Jochen Strobel, der normalerweise die U15-Mannschaft des Fußballclubs trainiert. Für die Kinder und Jugendlichen mit geistiger und zum Teil körperlicher Behinderung lässt er den Trainingsalltag heute einmal hinter sich, besichtigt mit ihnen das Stadion inklusive Spielerkabine und wird dabei daran erinnert, "dass Fußball zuallererst Spaß und Freude machen soll". Nadine Dauerer, die den Tag organisiert und das Kooperationsprojekt mit dem FCN vor einigen Jahren initiiert hat, berichtet von den Jugendlichen im Rückblick: "Sie konnten sich richtig austoben und hatten strahlende Augen."

Die Übersetzung von Diversity & Inclusion? "Barrierefreiheit im Kopf"

Mit dem Community Partnership Day fördert das Unternehmen nicht nur das freiwillige gesellschaftliche Engagement seiner Mitarbeiter, sondern unterstützt auch ganz praktisch die Prinzipien von Vielfalt, Teilhabe und Chancengleichheit. Ein Ansatz, der täglich firmenintern gelebt wird: „Fairness, Respekt, Offenheit und Transparenz sind wichtige und selbstverständliche Inhalte unserer Unternehmenskultur. Einer Kultur, die unsere Mitarbeiter stolz auf 'ihr' Unternehmen sein lässt und ihnen eine Fülle an Möglichkeiten bietet, Potentiale auszuschöpfen und sich selbst zu entfalten. Wir möchten ein Unternehmen sein, welches Chancengleichheit und Diversity kontinuierlich fördert und wirksam im Geschäftsalltag umsetzt“.

Entsprechend bunt und vielfältig geht es in der eigenen Belegschaft zu: In dem global tätigen Unternehmen arbeiten weltweit rund 133.000 Menschen mit 150 Nationalitäten. In Deutschland sind derzeit Mitarbeiter aus 25 Nationen beschäftigt. Der Anteil an Frauen und Männer hält sich in etwa die Waage und die Altersstruktur ermöglicht eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Neugier. Die gelebte Vielfalt gilt dabei als aktiver Treiber des Unternehmenserfolgs, was auch im aktuellen Geschäftsbericht hervorgehoben wird: "Eine vielfältige Belegschaft unterstützt Innovationen – und ist ein zentraler Punkt der Strategie von Novartis“. Grund genug für Dr. Anette Dietrich die komplette Bandbreite von Diversity & Inclusion am Standort Nürnberg präsent zu halten und die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsalltag und damit auch auf den Unternehmenserfolg aufzuzeigen. Für die Apothekerin, die für die Qualitätssicherung aller Arzneimittel zuständig ist, die für die bundesweite Versorgung vorgesehen sind, geht es dabei auch um "Barrierefreiheit im Kopf" – unabhängig davon ob beim Arbeitgeber oder Arbeitnehmer.

Dass dieser Ansatz aufgeht, zeigen neue Arbeitszeitmodelle, die das Familienleben besser planbar machen und besser auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranken eingehen sollen. Davon profitierte auch Steffen Kreutzmann, Mitarbeiter im wissenschaftlichen Außendienst, und alleinerziehender Vater von zwei Kindern. Er kann bei der Terminplanung auf ein Entgegenkommen seines Arbeitgebers zählen: „Wenn meine Kinder mich brauchen und ich meine Arbeit unterbrechen muss, dann ist das in Ordnung. Die Kinder gehen immer vor – das weiß man auch bei Novartis.“ Eine Lösung, die auch für Novartis Vorteile hat: Kreutzmann ist zufrieden mit seinem Leben. Beruflich wie privat – trotz oder gerade wegen der Doppelbelastung. Gleichzeitig ist er sich bewusst, „dass es heutzutage immer noch nicht selbstverständlich ist, so von seinem Arbeitgeber unterstützt zu werden. Man muss sich einfach trauen, den Vorgesetzten darauf anzusprechen.“

Das Frauennetzwerk wurde gegründet, um die Position von Frauen im Unternehmen weiter zu stärken.
Das Frauennetzwerk wurde gegründet, um die Position von Frauen im Unternehmen weiter zu stärken.

Frauenförderung im Fokus

Ein wichtiges Element der Diversity & Inclusion-Strategie von Novartis ist die Frauenförderung. Wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht, hatten Frauen im vergangen Jahr immerhin einen Anteil von 40 Prozent im Management der Konzerngesellschaften. Um die Position von Frauen im Unternehmen weiter zu stärken, gründete Melanie Franz, Field Based Medical Advisor in der Onkologie bei Novartis, das Netzwerk WO.MAN@novartis. Hier können sich Frauen über die Vereinbarkeit von Job und Familie, aber auch über Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten austauschen. „Ich habe das Gefühl, dass bei manchen Teilnehmerinnen ein gewisses Umdenken stattgefunden hat. Wenn Frauen sagen: ,So habe ich das vorher noch gar nicht gesehen, vielleicht sollte ich das mal wagen', dann habe ich meinen Job gut gemacht“, erklärt die Netzwerkgründerin.

Mit dieser Personalpolitik, die unter anderem auf die Vielfalt und Chancengleichheit der Mitarbeiter ausgerichtet ist, punktet die deutsche Tochter des Schweizer Pharmaunternehmens bei den Arbeitnehmern, wie mehrere Auszeichnungen als Top-Arbeitgeber belegen.

 
Quelle: UD/cp

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