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ING-DiBa engagiert sich für Bildung afrikanischer Kinder zoom
Kindergerechtes Lernen in Madagaskar.

17.03.2015

ING-DiBa engagiert sich für Bildung afrikanischer Kinder

Im Rahmen ihres Programms „FAIRantwortung“ fördert die ING-DiBa die Bildung von Kindern über nationale Grenzen hinweg. Daher beteiligt sich die Bank als einer der größten deutschen UNICEF-Partner an der internationalen Bildungsinitiative „Schulen für Afrika“. Diese baut in 13 afrikanischen Ländern Schulen, versorgt die Kinder mit Büchern und Lehrmaterialien und bildet Lehrer aus. Seit Beginn der Kooperation mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen im Jahr 2005 hat die ING-DiBa gemeinsam mit Kunden und Mitarbeitern über 1,4 Millionen Euro für das Projekt gespendet.

Für Kinder in Madagaskar ist Bildung keine Selbstverständlichkeit. Wollen sie eine Schule besuchen, müssen sie gerade auf dem Land kilometerweite Wege zu Fuß zurücklegen. Hinzukommt, dass Lehrer schlecht ausgebildet sind und oftmals nur Grundschulklassen unterrichten können. Obwohl das Recht auf freie Bildung in der Verfassung verankert ist, ist die Regierung aufgrund politischer Krisen nicht in der Lage, die Bildung für die Kinder vollständig zu bezahlen.

Angaben des Auswärtigen Amtes zufolge leben gleichzeitig 75 Prozent der Bevölkerung von weniger als einem US-Dollar am Tag. Deswegen können sich die Eltern die Schulkosten durch Gebühren, Materialien und Verpflegung nicht leisten. Laut UNICEF können so etwa 1,5 Millionen Kinder in Madagaskar nicht zur Schule gehen.

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Das macht UNICEF

Madagaskar gehört neben Niger oder Mali zu den 13 Ländern der Subsahara-Region, in denen die Initiative „Schulen für Afrika“ tätig ist. Überall dort stellt sich die Lage für die Kinder ähnlich dar. Ziel des Programms ist es deswegen, die Grundbildung der Kinder zu verbessern, damit sie später eine Chance haben, ihrer extremen Armut zu entkommen und ihr Leben selbstbestimmt führen zu können: „Mir gefällt besonders gut die Nachhaltigkeit des Projekts. Über den Schulbau und die Ausbildung lokaler Lehrkräfte wird die Infrastruktur in den Projektländern nachhaltig und dauerhaft verbessert“, sagt Claudia Eller, Unternehmenskommunikation der ING-DiBa.

So errichtet das Kinderhilfswerk nicht nur Schulgebäude und stattet Klassenräume mit Bänken und Tafeln aus, sondern schult die Lehrer darin, den Unterricht kindgerecht zu gestalten: „Das heißt, die Lehrer kennen die modernen Lehrmethoden und binden ihre Schüler mit ein. Jedes Kind hat einen Platz zum Sitzen und einen Tisch zum Schreiben“, erklärt Kristina Löhr von UNICEF. „Außerdem gibt es in einer kinderfreundlichen Schule genug Platz zum Spielen und um Sport zu betreiben“.

Händewaschen gehört zum hygienischen Einmaleins.
Händewaschen gehört zum hygienischen Einmaleins.

Eine kindgerechte Schule bedeutet für UNICEF auch, sanitäre Einrichtungen zu bauen: „Getrennte Toiletten für Jungen und Mädchen sind dabei ebenso ein Muss wie der Zugang zu sauberem Trinkwasser und Waschgelegenheiten“, fährt Löhr fort. Regelmäßige Untersuchungen und Impfungen verbessern darüber hinaus die Gesundheit der Kinder. Außerdem erhalten die Kinder Aufklärungs-Unterricht, um sie vor Gefahren wie einer HIV-Infizierung zu schützen. Mittlerweile erreicht die Initiative über 28 Millionen Kinder und die Zahl der nichteingeschulten Kinder ist deutlich zurückgegangen.

Die ING-DiBa setzt sich ein

Die Kampagne „Schulen für Afrika“ wurde vor zehn Jahren von UNICEF, der Nelson-Mandela-Stiftung und der Peter Krämer Stiftung gemeinsam ins Leben gerufen. Ursprünglich in sechs Ländern gestartet, konnte sich die Initiative dank Spenden von Partner wie der ING-DiBa auf weitere sieben Länder ausdehnen. So hat alleine die Bank 2014 knapp 250.000 Euro an Spendengeldern für die Kampagne überwiesen. Die Spenden resultieren aus unterschiedlichen Aktionen der ING-DiBa. An diesen können sich auch die Kunden, wie etwa an der Online-Kampagne LUNA, oder die Mitarbeiter beteiligen. Dabei gilt der Grundsatz, dass jede Mitarbeiterspende durch die ING-DiBa verdoppelt wird.

Zu den Mitarbeiteraktionen gehören der jährlich stattfindende Firmen-Tombola zu Weihnachten oder Patenschaften, bei denen sich Mitarbeiter verpflichten, jeden Monat eine selbst festgelegte Summe an das Projekt „Schulen für Afrika“ zu spenden. Die Mitarbeiter der ING-DiBa springen aber auch durch zusätzliche Nothilfe-Aktionen ein, deren Erlös ebenfalls an UNICEF geht. 2014 spendeten sie für die syrischen Kinder, die aufgrund des Bürgerkrieges in Not geraten sind oder für die Opfer der Ebola-Krise. Dabei kamen 20.000 Euro zusammen.

Die ING-DiBa fördert das Engagement ihrer Mitarbeiter, indem sie den direkten Kontakt zu UNICEF herstellt. So können die Angestellten beispielsweise die Zentrale in Köln besuchen oder durch eine Projektreise nach Burkina Faso oder Madagaskar sehen, was mit den Spenden vor Ort passiert.

Basketballstar unterstützt UNICEF

Die Kooperation zwischen UNICEF und der ING-DiBa hat Verstärkung durch die Ernennung Dirk Nowitzkis zum Botschafter des Kinderhilfswerks im Jahr 2013 erhalten. „Wir freuen uns sehr über das zusätzliche Engagement von Dirk“, sagt Roland Boekhout, Vorstandsvorsitzender der ING-DiBa. „Man sieht einfach, wie gut wir tatsächlich alle zusammen passen.“ Der Sportler und langjährige Partner der Bank macht im Rahmen seiner Tätigkeit vor allem auf die weltweite Mangelernährung von Kindern aufmerksam.

Laut Angaben von UNICEF sind über 160 Millionen Kinder unter fünf Jahren so schlecht ernährt, dass sie nicht richtig wachsen und sich geistig nicht altersgemäß entwickeln können. Da die Folgen auf den ersten Blick nicht so offensichtlich sind wie bei akuten Hungerskatastrophen, spricht man hierbei von „verstecktem Hunger“. „Mangelernährung ist kein Naturereignis. Mit einfachen Mitteln kann UNICEF Kinder retten und ihnen einen guten Start ins Leben ermöglichen“, erklärte der Basketballstar bei seiner Ernennung.

Dazu gehört beispielweise die Erdnusspaste, die das Kinderhilfswerk in Krisengebieten einsetzt, damit schwer unterernährte Kinder wieder zu Kräften kommen. Ein Päckchen Paste hat 500 Kalorien und besteht aus Erdnüssen, Öl, Milchpulver und Zucker. Darüber hinaus enthält sie lebenswichtige Vitamine und Spurenelemente. Die Kosten belaufen sich für ein Kind pro Monat auf lediglich 36 Euro.

 
Quelle: UmweltDialog

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