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Gemeinsam gegen den Blutkrebs zoom

13.08.2015

Gemeinsam gegen den Blutkrebs

Hunderte Telefónica-Mitarbeiter haben sich in einer großen Typisierungsaktion als Stammzellenspender eintragen lassen. Mit der abgegebenen Speichelprobe werden sie in das Spendenregister der Deutschen Kochenmarkspenderdatei (DKMS) aufgenommen. Mit Hilfe einer Stammzellspende kann Leukämiepatienten das Leben gerettet werden.

Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs. Ob Kind oder Erwachsener – keiner ist vor dieser Krankheit sicher. Und jeder kann dazu beitragen, sie zu besiegen. Alexandra Beutel, Marketing Manager, und Lena Reichert, Manager Channel Marketing, wissen das und wollen nicht nur aufklären, sondern direkt anpacken. Darum stellten sie bei Telefónica in München und Düsseldorf eine Typisierungsaktion auf die Beine, bei der interessierte Kollegen eine Speichelprobe abgeben und sich bei der DKMS registrieren lassen konnten. „Wir hatten bereits beide in unserem persönlichen Umfeld die Erfahrung gemacht, dass jemand an Blutkrebs oder Leukämie erkrankt ist. Daraufhin haben wir uns beide typisieren lassen“, so Reichert.

Potenziellen Spendern die Angst nehmen

„Wir arbeiten zusammen und sind auch privat befreundet. Zufällig sind wir dann in einem Gespräch auf das Thema Blutkrebs gekommen und wie unkompliziert doch eine Typisierung ist. Da dachten wir beide ‚wir wollen aufklären‘ und potentiellen Spendern die Angst nehmen. Eine Typisierung ist harmlos und es ist damit möglich, einen potenziellen Spender für einen Erkrankten zu finden und ein Leben zu retten“, ergänzt Beutel.

Für eine erfolgreiche Stammzellenspende müssen die Gewebemerkmale von Patient und Spender nahezu hundertprozentig übereinstimmen – genau das macht die Suche so schwierig. „Deshalb haben wir uns gedacht, warum nicht da anfangen, wo wir direkt viele Menschen erreichen können – nämlich unter unseren Telefónica-Kollegen?“, erklärt Lena Reichert. Im Intranet starteten sie einen Aufruf an alle Kollegen mit der Botschaft: Je mehr mitmachen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein passender Spender gefunden wird.

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Hunderte Kollegen und Vorstandsmitglieder haben mitgemacht

Mehr als 200 Kollegen der Telefónica Deutschland in Düsseldorf und München sind dem Aufruf gefolgt und haben sich bei der DKMS typisieren lassen – darunter auch Mitglieder des Vorstandes zusammen mit Telefónica Deutschlands Vorstandsvorsitzenden Thorsten Dirks.

Das Verfahren ist so einfach wie auch schnell: Ein Schluck Wasser trinken und anschließend zwei bis drei Mal mit zwei Wattestäbchen über die Mundschleimhaut streichen. Danach die Stäbchen in einen dafür vorgesehenen Umschlag legen und zukleben - fertig. Das Ganze dauert maximal fünf Minuten. Und falls wirklich ein kompatibler Patient gefunden wird, gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten zu spenden. Zu 80 Prozent reicht eine Stammzellenspende, die durch eine ganz normale Blutabnahme ermöglicht wird. Etwa 20 Prozent benötigen eine Knochenmarkspende vom Beckenkamm. Für eine effektive Spende muss trotz Typisierung, jeder potentieller Spender noch einmal sein Einverständnis geben.

Alexandra Beutel und Lena Reichert sind begeistert von so viel Engagement: „Wir bedanken uns bei allen Spendern und der DKMS für die Unterstützung vor Ort.“

 
Quelle: UD/cp

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