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08.12.2014

Post will Inklusion am Arbeitsplatz weiter verbessern

Die gezielte Förderung junger Menschen mit Behinderung, die Gleichberechtigung behinderter Arbeitnehmer und die behindertengerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur von Deutsche Post DHL. Der weltweit führende Post- und Logistikdienstleister betonte anlässlich des Tages der Behinderung am 3. Dezember, dass der inklusive Ansatz bei der Beschäftigung von Mitarbeitern seit vielen Jahren ein selbstverständlicher Teil der Personalpolitik ist.

Derzeit beschäftigt der Konzern allein in Deutschland mehr als 14.000 Menschen mit Behinderung. „Wir möchten, dass Menschen mit Behinderung, wo immer es möglich ist, gleichberechtigt am Arbeitsleben teilnehmen können und zwar an allen Standorten. Deshalb tauschen wir unser Wissen und unsere Erfahrung in der behindertengerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen unternehmensweit aus“, sagt Melanie Kreis, Personalvorstand von Deutsche Post DHL. „Mit einem Anteil von 8,7 Prozent behinderter Menschen bei der Beschäftigung liegen wir in Deutschland weit über dem Durchschnitt in der privaten Wirtschaft. Aber darauf wollen wir uns nicht ausruhen, sondern auch in Zukunft noch weitere Verbesserungen für Inklusion am Arbeitsplatz erreichen.“

Im letzten Jahr hat Deutsche Post DHL zum Beispiel damit begonnen, gezielt junge Menschen mit einer Behinderung anzusprechen, sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Bei Deutsche Post DHL geht das Thema Inklusion zurück auf eine Integrationsvereinbarung mit der Arbeitnehmervertretung im Jahr 2003. Heute gehört es zum Diversity Management von Deutsche Post DHL.

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In diesem Jahr hat sich auch der Deutsche Post Glücksatlas schwerpunktmäßig mit dem Lebensgefühl von Menschen mit Behinderung in Deutschland befasst. Die Analyse der Befragungsdaten des zugrunde gelegten sozio-ökonomischen Panels ergab, dass schwerbehinderte Personen - das sind circa neun Prozent der Bevölkerung - um 0,9 Punkte weniger zufrieden mit ihrem Leben sind als die Gesamtbevölkerung.

Dieser Abstand hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren kaum verringert. Dagegen gibt es eine überwältigende Zustimmung der Gesamtbevölkerung zu einer inklusiven Gesellschaft. Melanie Kreis: „Auch die Wirtschaft muss ihren Teil dazu beitragen, dass
Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am Arbeitsleben teilhaben können.“

Insgesamt 98 Prozent der Bevölkerung ist das gesellschaftliche Leitbild einer gleichberechtigten „inklusiven Gesellschaft" wichtig, für 70 Prozent sogar sehr wichtig. Zwei Drittel der Bevölkerung (64 Prozent) sind der Meinung, dass Kinder mit Behinderung gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung in einer allgemeinen Schule unterrichtet
werden sollten.

 
Quelle: UD/cp

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