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08.07.2013

Astronauten diskutieren mit BMW Nachwuchskräften über nachhaltige Technologie

Zum 26. Weltkongress der Association of Space Explorers (ASE) kamen rund 80 Raumfahrer aus aller Welt in Köln zusammen. Neben dem Erfahrungsaustausch untereinander dient das internationale Treffen auch dazu, vor allem bei jungen Menschen Interesse für Wissenschaft und Technologie sowie das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unserem Planeten zu wecken. Im Rahmen ihrer Zusammenkunft statten sechs Mitglieder der ASE der BMW Group in München einen Besuch ab. Die Astronauten aus Deutschland, Frankreich, den USA und Russland berichten unter anderem im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) über aktuelle Missionen und diskutieren mit BMW Nachwuchskräften über nachhaltige Technologie.

Astronauten diskutieren mit BMW Nachwuchskräften und Experten über nachhaltige Technologie , Bild: BMW
Astronauten diskutieren mit BMW Nachwuchskräften und Experten über nachhaltige Technologie , Bild: BMW

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Themen Brennstoffzellenentwicklung und intelligenter Leichtbau - zwei Forschungsbereiche, die sowohl für die Raumfahrt als auch für die Zukunft der individuellen Mobilität auf der Erde von zentraler Bedeutung sind.

Der Weltkongress der Astronauten wird von der im texanischen Houston ansässigen ASE veranstaltet und in diesem Jahr vom Institut für Luft und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgerichtet. Zu den Kongressthemen gehören insbesondere die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen, die Bewahrung der Umwelt sowie nachhaltige Entwicklungen in den Bereichen Technik und Energiewirtschaft, die beiden Zielen dienen. Die BMW Group unterstützt die Veranstaltung als Partner unter anderem durch die Bereitstellung von Fahrzeugen für die Kongressteilnehmer. Für das Unternehmen, das im Dow Jones Sustainability Index bereits seit acht Jahren in Folge als weltweit nachhaltigster Automobilhersteller geführt wird, ist diese Kooperation Teil seines umfassenden Engagements im ökologischen und sozialen Bereich.

Bei ihrem Besuch in München nahmen die Astronauten Klaus-Dietrich Flade (Deutschland), Michel A. Tognini (Frankreich), Mary Ellen Weber, Kevin Ford und Dr. Owen K. Garriott (USA) sowie Yuriy Usachev (Russland) an einem Community Day teil, der vom VIP Management der BMW Group Nachwuchskräfte gemeinsam mit den entsprechenden Fachbereichen für die Nachwuchskräfte und zum Austausch mit Fachstellen gestaltet wurde. Die Raumfahrer berichteten über laufende und bevorstehende Projekte und vermittelten ihren Gesprächspartner dabei auch einen Eindruck davon, wie die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Raumfahrt technische Entwicklungen des Alltagslebens auf der Erde beeinflusst.

Dabei geht es unter anderem um die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger. Sowohl in der Raumfahrt als auch im Automobilbereich wird dieser Technologie vor allem im Rahmen der Wasserstoffspeicherung und -Nutzung großes Potenzial beigemessen. Die BMW Group hat die Bedeutung der Wasserstoff- und Brennstoffenzellentechnologie für die nachhaltige Mobilität der Zukunft zuletzt durch den Abschluss eines Kooperationsvertrags mit der Toyota Motor Corporation unterstrichen. Beide Unternehmen wollen ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet eines Brennstoffzellen-Fahrzeugsystems bündeln. Wasserstoff Brennstoffzellenantriebe bieten langfristig eine Lösung für die Vision des lokal emissionsfreien Fahrens mit großen Reichweiten bei gleichzeitig sehr kurzen Betankungszeiten. Sie eignen sich damit insbesondere für mittlere und große Fahrzeuge auf der Langstrecke.

Ein weiteres Thema für den Dialog zwischen Astronauten und BMW Nachwuchskräften ist intelligenter Leichtbau. Mit der bevorstehenden Markteinführung des BMW i3, der über eine Fahrgastzelle aus Karbonfaser verstärktem Kunststoff (CFK) verfügt, vollzieht die BMW Group erstmalig in der Automobilgeschichte den entscheidenden Schritt zur Industrialisierung für den Großserieneinsatz dieses High-Tech-Werkstoffs, der seine Ursprünge in der Luft- und Raumfahrt hat.

 
Quelle: UD / cp

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