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19.06.2013

ING-DiBa feiert neue Zentrale mit Helmut Schmidt und Dirk Nowitzki

Die ING-DiBa hat mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Sport den neuen Unternehmenssitz "LEO" in Frankfurt eingeweiht. So nahmen mit Altkanzler Helmut Schmidt und NBA-Star Dirk Nowitzki zwei berühmte Gäste teil, die der Bank schon viele Jahre verbunden sind. An einer Gesprächsrunde zum Thema gesellschaftliches Engagement wirkten außerdem UNICEF Deutschland-Vorsitzender Dr. Jürgen Heraeus und Sylvia von Metzler mit.

Altkanzler Helmut Schmidt und der Herausgeber des Handelsblattes, Gabor Steingart, in Diskussion, Foto: Marion Lenzen
Altkanzler Helmut Schmidt und der Herausgeber des Handelsblattes, Gabor Steingart, in Diskussion, Foto: Marion Lenzen

Im Blickpunkt der Eröffnung stand dabei eine Diskussion zwischen Altkanzler Schmidt und dem Herausgeber des Handelsblattes, Gabor Steingart. Darin zeigte sich Schmidt gewohnt streitbar. So mahnte er, dass Deutschland mehr Anstrengungen unternehmen müsse, um den Zahlungsbilanzüberschuss von aktuell weit über 200 Mrd. Euro pro Jahr abzubauen. Anderenfalls werde Deutschland in spätestens zwei Jahren in trübe außenpolitische Fahrwasser geraten. Eine Dominanz Deutschlands in Europa nach amerikanischem „Leadership“-Vorbild lehnte Schmidt allerdings energisch ab. Das sei aufgrund der Weltkriegsvergangenheit "für Jahrhunderte ausgeschlossen". Vielmehr forderte Schmidt ein konzertiertes Auftreten: "Das Ideal wäre, wenn der Kern der Europäischen Union von den Vorschriften im Lissaboner Vertrag Gebrauch machte, die da sagen, es ist zulässig, wenn einige der Teilnehmer miteinander eine engere Zusammenarbeit vereinbaren als die ganze Europäische Union." Hier sei die Politik mehr gefordert. In Richtung der Bundesregierung rund um Kanzlerin Angela Merkel stichelte Schmidt: "Das ist eine, die über Finanzen nicht Bescheid weiß, aber über sie verfügt."

Aus dem „Poseidon“-Haus wurde „LEO“

Nach zweijährigen umfangreichen Umbau- und Revitalisierungsmaßnahmen am ehemaligen "Poseidon"-Haus rückt die Bank deutlich näher an die Frankfurter City. Das komplett umgebaute Gebäude wurde in Anspielung auf den ING-Löwen "LEO" getauft. Man komme aber nicht in die „Höhle des Löwen“, wie der Vorstandsvorsitzende der ING-DiBa, Roland Boekhout, lachend erläuterte. Vielmehr setze die ING-DiBa auf Transparenz und Offenheit gegenüber ihren Kunden. „Wir wollen eine günstige und faire Bank für alle sein." Das ist gerade in Zeiten, in denen die Finanzbranche unter einer schlechten Reputation leidet, ein wichtiges Ziel, betonte Boekhout. „Schnelles Wachstum ist aber nicht unser zentrales Ziel.“

Der Verstandsvorsitzende der ING-DiBa, Roland Boekhout, begrüßt die Gäste im neuen "LEO", Foto: Marion Lenzen
Der Verstandsvorsitzende der ING-DiBa, Roland Boekhout, begrüßt die Gäste im neuen "LEO", Foto: Marion Lenzen

Kundennähe, Engagement und Verantwortung habe bei der ING-DiBa eine glaubwürdige Tradition. So erinnerte Boekhout daran, dass bereits das Vorgänger-Institut, die "Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG", mit ihrer Gründung im Jahr 1965 in der Mainmetropole dafür stand: Zu der Zeit wirkte der spätere SPD-Bundespoltiker Georg Leber entscheidend mit und sorgte dafür, dass die damals monatlich 7 DM vermögenswirksame Leistungen hier angelegt wurden. Das war anderen Bankhäusern die Mühen nicht wert. Heute ist daraus die drittgrößte Privatbank in Deutschland geworden. Insgesamt zählt  man 7,8 Mio. Kunden mit einer Bilanzsumme von 120 Mrd. (2012) und einem Gewinn vor Steuern von 486 Euro (2012).

Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle

Vorstandsvorsitzender Boekhout unterstrich bei der Einweihung vor allem den nachhaltigen Charakter des Gebäudes: "Im Vergleich zum alten Gebäude konnten wir die Energieeffizienz signifikant steigern und den Wasserverbrauch deutlich verringern". Den nachhaltigen Charakter des LEO-Gebäudes wollen Eigentümer und ING-DiBa mit der Umweltzertifizierung LEED Gold-Status bestätigen lassen (LEED = Leadership in Energy and Environmental Design). Beim Thema Corporate Social Responsibility (CSR) stehen für die ING-DiBa zwei Pfeiler im Blickpunkt: Einerseits Verbraucheraufklärung und andererseits bürgerschaftliches Engagement. Beide Bereiche werden unter dem Dachbegriff „Fairantwortung“ gebündelt. Das bekannteste Beispiel ist die Initiative „DiBaDu und Dein Verein“. Mit „DiBaDu und Dein Verein“ stärkt die ING-DiBa eine nachhaltige Anerkennungskultur für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die von einer breiten Schicht unserer Bevölkerung getragen wird: „Mit der Aktion wollen wir die vielfältige ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen belohnen. Denn soziales Engagement scheitert leider oft am Geld“, betont Boekhoet. Gleichzeitig möchte die Kampagne noch mehr Bürgerinnen und Bürger motivieren, ehrenamtlich tätig zu werden.

 
Quelle: UD

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