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Dienstag, 21.November 2017

17.06.2013

Fortschritt und Transparenz für mehr Qualität

Sicherheit, Geschmack, Gesundheit und Nachhaltigkeit: So lauten die vier Dimensionen des Qualitätskonzepts von Nestlé. Im Rahmen der Initiative „Qualität bedeutet mehr“ analysiert der Schweizer Lebensmittelhersteller die Stärken und Schwächen seiner Produkte hinsichtlich dieser Felder. Ziel ist es, entsprechende Fortschrittsprogramme zu entwickeln und die Verbraucher umfangreicher über die Lebensmittelqualität zu informieren: „Je transparenter und nachhaltiger wir unsere Prozesse machen, umso mehr Sicherheit geben wir dem Konsumenten, sich gesund und verantwortungsbewusst zu ernähren“, erklärt Gerhard Berssenbrügge, Vorstandvorsitzender Nestlé Deutschland. So möchte das Unternehmen beispielsweise bis 2015 Kaffee, Kakao und Palmöl nur noch aus nachhaltigen Quellen beziehen.

Gerhard Berssenbrügge setzt auf die Initiative "Qualität bedeutet mehr". Foto: Nestlé
Gerhard Berssenbrügge setzt auf die Initiative "Qualität bedeutet mehr". Foto: Nestlé

Ohne Konsumenten kein Umsatz: Gerade für Lebensmittelhersteller wie Nestlé gehören die Verbraucher zu den wichtigsten Stakeholdern. Bestimmte früher vor allem ein günstiger Preis die Kaufentscheidung, spielt gegenwärtig die Qualität der Produkte eine immer wichtigere Rolle. Laut einer Studie von Nestlé aus dem Jahr 2012 lassen sich davon immerhin 58 Prozent der Deutschen leiten. Bedeutsam seien dabei der gute Geschmack, die Sicherheit der Lebensmittel und ihr Beitrag zur gesunden Ernährung sowie ihre nachhaltige Herstellung: „Mit unserer langfristig angelegten Initiative „Qualität bedeutet mehr“ messen wir die gesamte Wertschöpfungskette an unseren Qualitätsansprüchen - vom nachhaltigen Anbau eines Rohstoffs bis zum genussvollen Moment im heimischen Wohnzimmer“, sagt Gerhard Berssenbrügge. Bei den dazu durchgeführten Stärken/Schwächen-Analysen der Produkte setzt das Unternehmen auf Unterstützung von außen: „Um Maßnahmen zur Minimierung kritischer Konsumfaktoren entwickeln zu können, ist der Dialog mit impulsgebenden Interessengruppen und der Zivilgesellschaft nötig“, weiß Michael Kuhndt, Geschäftsführer des UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production, das den gesamten Prozess evaluiert. So werden die Fortschrittsprogramme in den einzelnen Qualitätsbereichen gemeinsam von Nestlé, einem Verbraucherbeirat und verschiedenen Nichtregierungsorganisationen definiert.

Transparenz und Kommunikationskanäle

Nestlé setzt bei seiner Initiative „Qualität bedeutet mehr“ neben den Fortschrittsprogrammen auch auf Transparenz und Kommunikation: „Konsumenten legen immer mehr Wert darauf, über Lebensmittel informiert zu werden und die Geschichte hinter dem Produkt zu kennen“, sagt Kuhndt. Nur wer sich ehrlich informiert fühle, könne Vertrauen fassen und sich für ein Produkt mit nachhaltiger Qualität bewusst entscheiden. Um diesem gerecht zu werden, bietet das Unternehmen verschiedene Informationswege. So klärt die digitale Plattform Nestlé Marktplatz den Verbraucher über die einzelnen Marken des Unternehmens und wichtige Hinweise der einzelnen Produkte wie Nährwertangaben, Allergeninformationen oder Zutaten auf. Wünschenswert wären an dieser Stelle allerdings noch weitere Informationen über die Rohstoffe und ihre Herkunft. Über Kommentarfunktionen können Konsumenten direkt Fragen, Ideen oder Kritik an den Lebensmittelhersteller senden, wodurch das Unternehmen wiederum seine Bereitschaft zum Dialog mit den Kunden zeigt: „Gemeinsam mit dem Verbraucher können so herausragende Ideen in Produkte oder Verpackungen umgewandelt werden“, sagt Berssenbrügge. Desweiteren erfahren die Besucher auf der Seite noch weitere Details zum Qualitätskonzept und seinen vier Feldern.

2010 hat Nestlé darüber hinaus das Zukunftsforum gegründet. Hier diskutieren Politiker, Wissenschaftler, Meinungsforscher oder Vertreter der Lebensmittelwirtschaft aktuelle Themen zu gesellschaftlichen Aspekten der Ernährung. Ziel ist es, Problemfelder zu identifizieren, Prognosen zu erarbeiten und Debatten in unterschiedlichen Fachkreisen zu initiieren, deren Ergebnisse innerhalb öffentlicher Symposien durchgesprochen werden. So ging die aktuelle Veranstaltung der Frage nach, welchen Einfluss der Faktor Zeit auf die Qualität der Ernährung hat. Mit dem Medium „GOOD - Das Magazin für Zukunftsfragen“ rundet Nestlé seine Aufklärungsarbeit zu seinem Qualitäts-Engagement ab. Das Magazin richtet sich weniger an Verbraucher, sondern vielmehr an Händler, welche Produkte des Unternehmens verkaufen, und andere Stakeholder wie etwa NGOs oder Politiker.

 
Quelle: UD

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