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14.05.2012

RWE Gründungsmitglied der Bettercoal-Initiative

Zusammen mit sieben weiteren europäischen Energieversorgern hat RWE die Initiative „Bettercoal“ gegründet. Ihr Ziel ist es, vor Ort die Arbeits- und Umweltbedingungen in internationalen Kohlebergwerken und entlang der Lieferkette zu verbessern. Die Initiative „Bettercoal“ wird weltweit aktiv sein. Zu den Mitgliedern zählen die Energieversorger DONG Energy (Dänemark), EDF (Frankreich), Enel (Italien), E.ON (Deutschland), Fortum (Finnland), GDF SUEZ (Frankreich), RWE (Deutschland) und Vattenfall (Schweden).

RWE Manager Joachim Löchte wurde zum Vorsitzenden des Gründungsdirektoriums von Bettercoal gewählt. Foto: RWE
RWE Manager Joachim Löchte wurde zum Vorsitzenden des Gründungsdirektoriums von Bettercoal gewählt. Foto: RWE

Peter Terium, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der RWE AG, verdeutlicht den RWE-Standpunkt zur neuen Initiative: „Wir verfügen bereits heute über gute Mechanismen, mit denen wir Standards wie Umweltschutz oder nachhaltiges Handeln bei Vertragspartnern messen können. Mit dieser gemeinsamen Initiative wollen wir weitere Verbesserungen vor Ort, da wo sie nötig sind, anschieben. Unser Ziel ist, dass unsere Kohle ausschließlich aus Betrieben kommt, die einen verantwortungsbewussten Ansatz zum Schutz ihrer Mitarbeiter, der Gemeinden und des lokalen Umfelds verfolgen.“

Joachim Löchte, Leiter des RWE Bereichs Corporate Responsibility und Umweltschutz, wurde zum Vorsitzenden des Gründungsdirektoriums von Bettercoal gewählt: „Derzeit erarbeiten wir Anforderungen an eine nachhaltige Steinkohlegewinnung mit Vertretern der kritischen Öffentlichkeit und den Bergbauunternehmen. Auf dieser Basis werden unabhängige Dritte noch in diesem Jahr damit beginnen, die ersten Minen zu besuchen und sich ein Bild vor Ort zu machen.“

„Bettercoal“ ist ein langfristiges Projekt. Die Initiative wird erforderliche Verbesserungen in den Bereichen Umweltschutz, Abbau- und Arbeitsbedingungen initiieren und die Umsetzung begleiten. “Bettercoal“ wird dazu mit allen interessierten Gruppen und den Betroffenen, zu denen auch die Abbauunternehmen und Minenbetreiber gehören, einen intensiven Dialog führen.

Als wesentlichen ersten Schritt entwickelt die Initiative zurzeit einen Kodex, der auf den bestehenden Standards im Bergbau aufbaut und die derzeitigen besten realisierten Lösungen berücksichtigen wird. Der Bettercoal-Kodex wird die ethischen, sozialen und umweltpolitischen Grundsätze darlegen, die die Mitglieder von ihren Geschäftspartner in der gesamten Kohle-Lieferkette erwarten. Er bildet die Grundlage, auf der unabhängige Prüfer regelmäßig Beurteilungen vor Ort durchführen werden. Die Ergebnisse dieser Beurteilungen werden von den Bettercoal-Mitgliedern gemeinsam genutzt. Der Kodex wird mit der Unterstützung eines unabhängigen Stakeholder-Beratungskreises weiterentwickelt.

Eine Mitgliedschaft in der Initiative steht großen Kohleabnehmern aus der ganzen Welt offen. Dazu können neben den Energieversorgern auch andere Unternehmen wie Zement- und Stahlhersteller gehören. Zu Beginn wird sich die Initiative auf Abbaubetriebe konzentrieren, die die internationalen Märkte beliefern. Allerdings soll der Kodex, seine Messinstrumente und Erfahrungen weltweit allen Interessierten und Betroffenen zur Verfügung gestellt werden.

 
Quelle: UD / cp

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