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22.08.2011

RWE Green GECCO-Gemeinschaftsunternehmen wächst

„Green GECCO“, das Gemeinschaftsunternehmen für erneuerbare Energien, konnte drei weitere Partner für sich gewinnen. Jetzt verstärken auch die AVU als Energieversorger für den Ennepe-Ruhr-Kreis, die Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) und die Rheinische Energie AG (rhenag) den Verbund aus nun 29 Stadtwerken und RWE Innogy. Ziel der grünen Partnerschaft ist es, gemeinsam im Markt für regenerative Energien europaweit neue Projekte zu identifizieren, zu entwickeln und zu realisieren.

Onshore-Windpark Suederdeich. Foto: greengekko.de
Onshore-Windpark Suederdeich. Foto: greengekko.de

„Die AVU ist bereits seit Jahren im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv. Mit der Beteiligung an Green GECCO ergänzen wir dieses Engagement optimal. Denn die erneuerbaren Energien sind ein lokales und ein globales Thema“, erläutert Dr. Claus Bongers, Technischer Vorstand der AVU.

„Wir unterstützen bereits seit Jahren den Auf- und Ausbau regenerativer Erzeugungskapazitäten“, erklärt ELE-Geschäftsführer Kurt Rommel den Beitritt seines Unternehmens. „Wir haben 2010 mit der ELE Scholven Wind GmbH zwei Windenergieanlagen mit 4,6 Megawatt Leistung auf der Gelsenkirchener Halde Oberscholven gebaut und gemeinsam mit der städtischen Tochter GEW die größte PV-Anlage Gelsenkirchens auf dem Dach des Betriebshofes der Gelsendienste errichtet. Doch die räumlichen Möglichkeiten hier im Herzen des Ruhrgebietes sind begrenzt. Deshalb bietet es sich an, zusätzlich auch auf überregionale Projekte zu setzen. Dazu ist Green GECCO eine optimale Plattform.“

„Für rhenag ist Green GECCO der Einstieg in die überregionale regenerative Energieerzeugung“, so rhenag Vorstand Ulrich Henkel. „Ohne solche überregionalen Projekte wird eine nennenswerte und nachhaltige Verschiebung des Energiemixes in Richtung regenerativ nicht gelingen. rhenag fährt daher eine zweigleisige Regnerativstrategie, die regionale Einzelprojekte und die Beteiligung an überregionalen Großprojekten kombiniert. Mit Green GECCO ist ein wichtiger Schritt gemacht.“

„Der Beitritt weiterer Partner zeigt, die Idee hinter Green GECCO funktioniert. Gerade jetzt wo Deutschland den Umbau seiner Energieversorgung bewältigen muss, ist es gut drei weitere starke Partner an unserer Seite zu wissen“, betont Dr. Norbert Ohlms, Mitglied der Geschäftsführung von Green GECCO und Vertreter der Stadtwerke-Partner.

Onshore-Windpark Süderdeich

Gemeinsam will man in den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung investieren und - national wie international - Projekte angehen, die für einen der kommunalen Partner allein nicht möglich wären. Insgesamt plant Green GECCO bis 2020 rund eine Milliarde Euro in die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien zu investieren. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf deutsche und europäische Projekte in den Bereichen Windkraft, Biomasse, Geothermie, Biogas, Wasser und Solarthermie.

Als erstes Projekt hatte Green GECCO im vergangenen Jahr den schottischen Onshore-Windpark „An-Suidhe“ übernommen, der mit einer installierten Leistung von rund 20 Megawatt Ende 2010 in Betrieb genommen wurde. Zu Beginn dieses Jahres folgte mit der Übernahme des Windparks Süderdeich das zweite Projekt. Es handelt sich bei diesem Windpark um ein so genanntes Repowering-Projekt, bei dem alte durch neue leistungsstarke Anlagen ersetzt wurden. Seit Anfang August sind alle vier neuen Enercon-Turbinen der 2,3-Megawattklasse am Netz und erzeugen jährlich rund 20 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme ist auch der formale Eigentumswechsel vollzogen worden und der Windpark mit einer installierten Leistung von rund neun Megawatt damit vollständig an das Green GECCO-Gemeinschaftsunternehmen übertragen worden.

Gemeinschaftsunternehmen zur regenerativen Energieerzeugung

Im April 2010 haben sich unter dem Dach des Green GECCO-Gemeinschaftsunternehmen 26 Stadtwerke und RWE Innogy zusammengefunden, um gemeinsam die Entwicklung und Umsetzung von Projekten zur regenerativen Energieerzeugung voranzutreiben. Die nach dem Beitritt der drei neuen Partner nun 29 Stadtwerke und regionalen Energieversorger sind in einer eigenen Beteiligungsgesellschaft zusammengeschlossen. Diese hält 49 Prozent am Green GECCO-Gemeinschaftsunternehmen, die übrigen 51 Prozent der Anteile liegen bei RWE Innogy, dem Unternehmen für erneuerbare Energien im RWE-Konzern.

 
Quelle: UD / cp

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