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12.11.2010

E.ON setzt neue strategische Schwerpunkte

E.ON wird sich in Europa künftig auf Wettbewerbsgeschäfte konzentrieren und dabei in zusammenwachsenden Energiemärkten verstärkt Synergien zwischen den Geschäften und Geschäftsfeldern nutzen. In Russland setzt E.ON seine Neubauvorhaben konsequent um, in Nordamerika werden die Erneuerbaren Energien weiter ausgebaut. Zusätzlich will E.ON in zwei weiteren Regionen außerhalb Europas seine Kompetenzen in der konventionellen Stromerzeugung und im Bereich der Erneuerbaren Energien nutzen sowie den Handel global ausbauen. Mit dieser international breiteren Aufstellung soll der Anteil der Geschäfte außerhalb Europas am Konzerngewinn bis zum Jahr 2015 auf ein Viertel steigen.

Dr. Johannes Teyssen  Vorstandsvorsitzender, E.ON AG  Quelle: Christian Schlüter/E.ON
Dr. Johannes Teyssen Vorstandsvorsitzender, E.ON AG Quelle: Christian Schlüter/E.ON

Beim Klimaschutz erhöht E.ON das Tempo: Die spezifischen CO2-Emissionen der
Stromerzeugung in Europa sollen bereits bis 2020 - und damit 10 Jahre früher als bislang geplant - gegenüber 1990 halbiert werden. „Die klimapolitischen Ziele der Europäischen Union und der Deutschen Bundesregierung haben wir fest im Blick.

E.ON wird insbesondere in der Erzeugung und mit entsprechenden Produkt- und
Dienstleistungsangeboten für die Kunden einen ganz erheblichen Beitrag zum
klimaschonenden Umbau der Energieversorgung und zur Reduzierung der CO2-
Emissionen leisten. Unser Anspruch lautet Daheim und draußen in der Welt: ‚Cleaner & Better Energy’, erklärte dazu Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG.

„E.ON wird fokussierter und gleichzeitig internationaler. In Europa wollen wir uns auf das konzentrieren, was wir am besten können und wo wir die größten Chancen für profitables Wachstum sehen. Außerhalb Europas wollen wir unser Know-how da einsetzen, wo wir Spitzenleistungen bringen, um zusätzliches Geschäft aufzubauen. Damit werden wir zu einem internationalen Energiespezialisten“, so Teyssen.

Fokussiertere Aufstellung in Europa

Europa ist und bleibt der deutliche Schwerpunkt der geschäftlichen Aktivitäten von E.ON. Hier wird sich das Unternehmen künftig stärker auf wettbewerbliche Geschäfte fokussieren, bei denen E.ON über Größenvorteile verfügt und die gemeinsam optimiert werden können. Dabei konzentriert sich E.ON vorrangig auf zusammenwachsende Energiemärkte, um länder- und geschäftsübergreifende Synergien bestmöglich zu nutzen.

In der europäischen Stromerzeugung wird E.ON konsequent an einer weiteren Verringerung der CO2-Emissionen arbeiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem substanziellen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Hierfür konzentriert sich E.ON auf moderne und kostengünstige Technologien im industriellen Maßstab, wie beispielsweise große Windparks an Land oder auf See. Darüber hinaus sind selektive Investitionen in flexible und CO2-arme konventionelle Erzeugung sowie Pumpspeicher- und Laufwasserkraftwerke vorgesehen.

Windpark Rødsand II, Dänemark. Foto: E.ON
Windpark Rødsand II, Dänemark. Foto: E.ON

E.ON nimmt 207 Megawatt Windpark in der dänischen Ostsee in Betrieb

Ein Beispiel für die künftige Richtung ist auch der jüngst  in Anwesenheit der Dänischen Klimaschutz- und Energieministerin Lykke Friis eröffnete Offshore-Windpark Rödsand II. Rödsand II liegt zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland und ist derzeit der größte der sechs Offshore-Windparks des E.ON-Konzerns. Mit einer Kapazität von 207 Megawatt liefert er saubere, Erneuerbare Energie für die Versorgung von 200.000 Haushalten.

Die neunzig Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,3 Megawatt und Rotordurchmessern von 93 Metern wurden von Siemens geliefert. Die Investitionen für das Projekt liegen bei rund 400 Mio. Euro. Das Projekt konnte drei Monate früher als geplant abgeschlossen werden - ein außergewöhnlicher Erfolg im noch jungen Offshore-Geschäft. Mit der Eröffnung hat E.ON einen weiteren Meilenstein beim Ausbau der Offshore-Windkraft erreicht. Neben Rödsand II konnte E.ON in diesem Jahr bereits zwei Offshore-Windparks in Betrieb nehmen: Robin Rigg, mit 180 Megawatt einer der größten britischen Offshore-Windparks, und alpha ventus in der deutschen Nordsee, das erste Windkraftwerk in tiefen Gewässern und in großer Entfernung von der Küste. Zusammen mit Partnern errichtet E.ON derzeit in der Themsemündung den größten Windpark der Welt, London Array. Seit 2001 hat das Unternehmen mehr als 1 Mrd. Euro in den Bau von Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee investiert. Weitere Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 4 Gigawatt können in den nächsten Jahren realisiert werden.

Frank Mastiaux, CEO von E.ON Climate & Renewables: „E.ON hat auch in diesem Jahr einen erheblichen Beitrag zum Aufbau der Offshore-Windkraft in Europa geleistet. Projekte wie Rödsand und alpha ventus zeigen, dass E.ON erhebliche Expertise bei dieser jungen und hochkomplexen Technik erreicht hat. Nun haben wir die notwendige Erfahrung gesammelt, um weitere Herausforderungen auch in der deutschen Nord- und Ostsee anzugehen. Offshore-Windkraft ist ein strategischer Schwerpunkt unseres Erneuerbaren-Geschäftes.“

 
Quelle: UD / cp

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