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03.08.2010

eBay: Konferenz zum nachhaltigen Onlinehandel

Koordiniert vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung hat ein Forschungsprojekt zwei Jahre lang den weltweite Online-Marktplatz eBay untersucht. Die zentrale Frage lautete: Welche Umweltwirkungen sind mit dem Handel mit gebrauchten Produkten im Internet verbunden? Am 8. September 2010 werden auf einer öffentlichen Konferenz in Berlin die Ergebnisse vorgestellt, mit dabei sein wird auch der Geschäftsführer von eBay Deutschland, Dr. Stephan Zoll.

Zentrale von eBay in Deutschland, Foto: eBay
Zentrale von eBay in Deutschland, Foto: eBay

Stephan Zoll will darlegen, was sein Unternehmen motiviert hat, sich an dem Bundesforschungsministerium geförderten Forschungsvorhaben zu beteiligen. Auch wird er während der abschließenden Podiumsdiskussion erläutern, ob und wie eBay vorhat, den internetbasierten Gebrauchtwarenmarkt in Richtung Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln. Das Forschungsprojekt wird vom gemeinnützigen und unabhängigen Berliner IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung koordiniert, das auch die Anmeldungen unter wiederverkaufskultur@izt.de entgegen nimmt. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

„Wiederverkaufen statt wegwerfen“ – unter diesem Motto setzt sich eBay in dem Internetportal www.auktionskultur schon seit einigen Jahren dafür ein, dass mehr und mehr Deutsche ihre Schätze aus Abstellkammern, Dachböden, Kellern und Garagen heben. Eine Studie von TNS Infratest ergab, dass drei von vier Deutschen ungenutzten Gegenständen Platz und ein Zuhause bieten. Der Gesamtwert dieser Gegenstände wird auf 35,5 Milliarden Euro geschätzt. Der durchschnittliche Wert liegt bei 1.013 Euro pro Haushalt.

Wiederverkaufskultur im Internet: Chancen für nachhaltigen Konsum

In den vergangenen Jahren wurden weitgehend unabhängig von Fragen des nachhaltigen Konsums zahlreiche neue Geschäfts- und Erlösmodelle für internetgestützte Dienstleistungen und Vertriebsformen entwickelt. Zunehmend wird deutlich, dass diese als Medium und Markttransaktionsform zukünftig von zentraler Bedeutung für einen nachhaltigen Konsum sind. Chancen zur Erschließung bisher nicht genutzter Umweltentlastungspotenziale bestehen bei der Weiterentwicklung internetgestützter Gebrauchtwarenmärkte.

Im Rahmen der sozial-ökologischen Forschung des Bundesforschungsministeriums fokussiert das Projekt „Vom Consumer zum Prosumer“ die Fragen, ob und wie elektronische Märkte und Handelsplattformen den Konsum verändern und welche neuen Spielräume sich für einen nachhaltigen Konsum eröffnen. Eine Kernaufgabe des Projektes besteht darin, die Idee der Wiederverkaufsgesellschaft als Nachhaltigkeitsstrategie voran zu treiben.

Das Projekt wird vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main in Kooperation mit eBay durchgeführt.

Die Projektergebnisse zeigen erstmals in sehr umfassender Weise die ökologischen Auswirkungen und Chancen des Online-Handels mit Gebrauchtgütern. In einer breit angelegten Online-Befragung wurden das Kauf- und Verkaufsverhalten auf elektronischen Plattformen, die Motivationen der NutzerInnen sowie die mit dem Online-Handel verbundenen Umweltauswirkungen erhoben und erforscht.

Auf der Fachkonferenz werden die Forschungsbefunde präsentiert. Außerdem sollen Herausforderungen diskutiert und Anregungen für Unternehmen, Politik und Verbraucher zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Gebrauchtmarktes gegeben werden.

 
Quelle: UD / cp

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