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23.10.2008

100 Jahre General Motors: Etappen einer bewegten Geschichte

Ein 100. Geburtstag ist eigentlich ein Grund für eine ausgelassene Firmenfeier. Nicht so bei General Motors: Bescheiden, aber selbstbewusst schaut der einst größte Autobauer der Welt in die Zukunft. Trotz der aktuellen Krise sieht der Riese aus Detroit einen Silberstreif am Horizont. Das erste nachhaltige Serienmodell soll nämlich die Wende bringen. UmweltDialog blickt auf eine bewegte Firmengeschichte.

Nicht in die Vergangenheit blicken wir, sondern in die Zukunft. So scheint das derzeitige Motto des Autobauers General Motors (GM) zu lauten. Um den Tag des hundertjährigen Bestehens als wegweisendes Datum in Erinnerung zu behalten und seine Zukunftsvisionen zu unterstreichen, hat GM den Geburtstag mit der Präsentation einer bahnbrechenden Neuheit gefeiert. Höhepunkt war eine weltweite Live-Übertragung aus der GM-Zentrale im Renaissance Center in Detroit, wo Firmenchef Rick Wagoner das Produktionsmodell des Chevrolet Volt enthüllte. Das revolutionäre Elektrofahrzeug erlaubt 60 Kilometer benzin- und emissionsfreies Fahren und ermöglicht dank erweitertem Motorengenerator Hunderte zusätzlicher Kilometer.
 
Der Chevrolet Volt läutet ein neues Zeitalter der Fahrzeug-Elektrifizierung ein. Mit ihm entsteht unter der Bezeichnung „Elektrofahrzeug mit erweiterter Reichweite“ (E-REV) eine neue Automobilklasse. Der Volt wird ausschließlich elektrisch angetrieben, und das bei jeder Fahrgeschwindigkeit. Für Fahrten bis zu 60 Kilometer reicht dem Volt die Elektrizität, die sich in seiner 16-kWh Lithium-Ionen Batterie befindet. Ist die Batterie leer, sorgt ein Benzin/E85-getriebener Motorengenerator sowohl für die notwendige Elektrizität für den Elektroantrieb als auch für den Erhalt des Batterie-Ladezustandes. „Das ist das Konzept für die nächsten 100 Jahre", verspricht Opel-Chef Hans Demant.

Der Chevrolet Volt ist damit der Hoffnungsträger des kriselnden Autokonzerns. Der Viersitzer soll schon ab 2010 in den USA und ab 2011 auch in Europa (dort dann in der Opel-Variante) erhältlich sein. „Dieses Auto schenken wir uns selbst zum 100. Geburtstag", sagte GM-Europachef Carl-Peter Forster gegenüber dem Spiegel, „und ob es auch die Welt als Geschenk empfinden wird, werden wir vielleicht später einmal sehen." Vielleicht wird GM damit tatsächlich Geschichte schreiben. Es wäre nicht das erste Mal.
 
Quelle: UD

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