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19.02.2008

E.ON-Azubi-Projekt ausgezeichnet

Bundesarbeitsminister Olaf Scholz hat E.ON Kraftwerke in einem Festakt in Berlin für vorbildliches Engagement in der Berufsausbildung ausgezeichnet. Im Wettbewerb „Beschäftigung gestalten - Unternehmen zeigen Verantwortung“ hat das Unternehmen den 2. Platz in der Kategorie „Perspektiven für Jugendliche“ erreicht. 213 Unternehmen hatten sich mit ihren Initiativen beworben. E.ON Kraftwerke hat sich mit dem Projekt „Mit Energie dabei“ beworben. Das Projekt ist das Herzstück der E.ON-Ausbildungsinitiative, durch die E.ON über den eigenen Bedarf hinaus zahlreichen Jugendlichen den Weg in das Berufsleben ermöglicht.

Mit dem Programm „Mit Energie dabei“ hilft E.ON seit 10 Jahren arbeitslosen und sozial benachteiligten Jugendlichen erfolgreich beim Einstieg ins Berufsleben. E.ON-Personalvorstand Christoph Dänzer-Vanotti: „Der Preis ist eine großartige Anerkennung für das E.ON-Team, das sich mit viel Engagement seit 10 Jahren für diese wichtige Aufgabe einsetzt. E.ON ist mit einer hohen Quote von über 7 Prozent traditionell sehr stark in der Ausbildung engagiert. Mit diesem Projekt nehmen wir darüber hinaus uneigennützig gesellschaftliche Verantwortung vor Ort wahr.“

Bundesweit bietet die Initiative derzeit 517 Jugendlichen die Chance zum Einstieg in die Berufswelt, die bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zunächst leer ausgegangen sind. Oft haben sie einen schlechten Schulabschluss, suchen vergeblich eine Lehrstelle oder brechen die Ausbildung nach kurzer Zeit wieder ab. Nicht selten mangelt es an sozialen Kompetenzen. E.ON setzt sich für diese Jugendlichen ein, damit sie das Rüstzeug für einen qualifizierten Berufseinstieg bekommen. Dabei kooperiert das Unternehmen an 24 Standorten in Deutschland mit lokalen Bildungsträgern, den Agenturen für Arbeit sowie den Arbeitsgemeinschaften, die Jugendliche mit Arbeitslosengeld II betreuen.

Für das Projekt „Mit Energie dabei“ stellt E.ON jedes Jahr fast drei Millionen Euro bereit. Ein Einsatz, der sich lohnt: Im Zeitraum 2006/2007 konnte das Projekt stolze 80 Prozent der teilnehmenden Jugendlichen in Ausbildung oder Arbeit vermitteln. Dieser Erfolg spornt an. E.ON plant nun, das Programm um weitere Standorte zu erweitern. Gleichzeitig wird mit verschiedenen Bildungsträgern und Schulen an einem nachhaltigen Konzept gearbeitet, das Jugendarbeitslosigkeit vorbeugen und die Berufsreife von Jugendlichen fördern soll.
Hintergrundinformation

„Mit Energie dabei“ ist in zwei Phasen aufgeteilt. Gestartet wird mit einem dreimonatigen Trainingslehrgang bei einem Bildungsträger, der von der Arbeitsagentur oder der Arbeitsgemeinschaft finanziert wird. Während dieser Zeit geht es zunächst um die persönliche Stabilisierung und berufliche Orientierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie sollen ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen erkennen und ihre Neigungen und Interessen herausfinden, um einen realistischen Berufswunsch zu entwickeln. Gleichzeitig gibt es bedarfsgerechten Förderunterricht vor allem in Deutsch und Mathematik sowie ein Training für die Arbeit am PC. Berufsspezifischer Grundlagenunterricht und ein individuelles Bewerbungstraining tragen ihren Teil dazu bei, die Jugendlichen fit fürs Berufsleben zu machen.

Nach der Theorie kommt die Praxis: E.ON und die Bildungsträger vermitteln den Jugendlichen in ein siebenmonatiges Praktikum in kleinen oder mittelständischen Betrieben. Ideal ist es, wenn der Praktikumsbetrieb auch die Möglichkeit einer Ausbildung bietet. Das Ziel ist klar: Es sollen zusätzliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze außerhalb von E.ON entstehen. E.ON betreibt bewusst keine Auslese für die eigene Ausbildung. In den Praxis-Monaten werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter für das Berufsleben qualifiziert. Beim wöchentlichen Unterricht stehen auch andere Dinge auf dem Programm: der richtige Umgang mit Geld, das Thema Gesundheit und Fitness, Kochkurse zur gesunden Ernährung sowie das Thema Arbeitssicherheit.

Alle Kosten des Praktikums sowie des Unterrichts übernimmt E.ON. Die Vergütung, die von den Bildungsträgern ausgezahlt wird, stellt ebenfalls die E.ON-Ausbildungsinitiative zur Verfügung. Während der gesamten zehn Monate stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Sozialpädagogin oder ein Sozialpädagoge für Beratung, Coaching und Vermittlung zur Seite.
 
Quelle: UD

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