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13.02.2008

KfW-Förderbank mit neuem, vorbildlichem Webauftritt

Wenn Websites einer gründlichen Überarbeitung unterzogen wurden, bringt das natürlich immer Verbesserungen für den Nutzer. Die KfW Förderbank bildet da keine Ausnahme und rühmt die „verbesserte Benutzerführung“ und die „erweiterten Informationsmöglichkeiten“ ihrer kürzlich überarbeiteten Online-Präsenz. Stimmt’s? Und was bringt’s dem Thema Nachhaltigkeit?

Zunächst einmal: Es stimmt. Das Portal der Förderbank kommt im zeitgemäßen Design daher und hat Neues an Bord. So erreicht man beispielsweise die anderen KfW-Portale über ein Reitermenü am oberen Rand der Seite, Info- und Kontaktboxen heben weiterführende Infos und Beratungsangebote hervor. Modern, nicht überfrachtet, dem Thema angemessen, so der erste Eindruck.
 
Was bringt’s dem Häuslebauer …
 
Bleibt der Praxistest. Was bringt das Re-Design dem Häuslebauer, der ein Energiesparhaus bauen möchte? Wie kommen kleine und mittelständische Unternehmen an Mittel für die Umstellung auf erneuerbare Energien oder klimafreundlichere Nutzfahrzeuge? Mit anderen Worten: Was bringt die Verjüngungskur dem Thema Nachhaltigkeit? Umweltdialog spielt es durch, in der Rolle des Kleinunternehmers und in der Rolle des Häuslebauers.
 
Letzterer kommt tatsächlich schon von der Startseite mit einem Klick auf die Rubrik „Bauen, Wohnen, Energie sparen“ auf eine Übersichtsseite, auf der die KfW kurz und knapp ihre wohnwirtschaftlichen Förderprogramme aufführt. Unser Häuslebauer möchte ein Energiesparhaus bauen und entdeckt, dass es ein entsprechendes KfW-Programm gibt. Das hört auf den programmatischen Namen „Ökologisch Bauen“ und wirbt unter anderem mit einem auf zehn Jahre festgeschriebenen Zinssatz.
 
Zunächst sind aber die Förderbedingungen zu klären. Ein Klick auf den entsprechenden Menüpunkt in der linken Navigationsspalte öffnet eine Übersichtsseite, die diese Bezeichnung tatsächlich verdient. Nach wenigen Augenblicken weiß unser Bauherr, dass er die Voraussetzungen für eine KfW-Förderung erfüllt und macht sich daher auf den Weg, die Konditionen des Kredits abzufragen. Auch in dieser Rubrik reichen ein Klick und ein Blick, ebenso schnell sind Fragen zu den technischen Anforderungen geklärt.
 
Jetzt wird’s kritisch. Rechnet sich das überhaupt, fragt sich der Bauherr. Die KfW weiß anscheinend um solche Sorgen und stellt eine Reihe von Finanzierungsbeispielen zur Verfügung, die letzte Unklarheiten beseitigen. Bleiben die Kredit-Verhandlungen mit der Hausbank, denen der Häuslebauer allerdings gelassen entgegen sieht. Schließlich konnte er mit dem Online-Tilgungsrechner in der Rubrik „Praktische Tipps“ seine Finanzplanung gegenrechnen. Und die an fast jeder Stelle der Website aufgeführten Ansprechpartner hat er ausführlich befragt.
 
… und was bringt’s dem Unternehmer?
 
Auf größere Schwierigkeiten stößt da schon der Kleinunternehmer, der seinen Betrieb auf erneuerbare Energien umstellen will und an die Anschaffung eines emissionsarmen Nutzfahrzeugs denkt. Beim KfW-Programm Erneuerbare Energien - nach einem Klick auf den Menüpunkt Umweltschutz erreicht - läuft er erst einmal gegen eine virtuelle Wand. Das ist allerdings nicht der KfW geschuldet, sondern den neuen Förderrichtlinien. Die sehen für 2008 zwar deutlich höhere Mittel vor, müssen aber noch durch die Europäische Kommission genehmigt werden. Über Förderbedingungen und Konditionen kann sich unser Unternehmer daher schon ausführlich informieren. Den Antrag muss er aber erst einmal auf Eis legen.
 
Bleibt das neue klimafreundlichere Nutzfahrzeug, für das die KfW ein Zuschuss-Programm anbietet. Nach der vorigen Enttäuschung dürften ihn die dazu angebotenen Infos wieder versöhnen. Zwischen 2.550 und 4.250 Euro der Anschaffungskosten kann der Unternehmer über die KfW finanzieren, die Höhe des Zuschusses variiert je nach Firmensitz. Lange recherchieren musste er dafür nicht. Sämtliche Infos hat die Förderbank auf einer Seite zusammengestellt, die von der Startseite aus mit zwei Klicks zu erreichen ist. Bei Unklarheiten helfen wiederum Kontaktdaten zu Ansprechpartnern oder Hinweise auf weiterführende Informationen.  
 
Die Benutzerführung: kaum mehr offene Fragen
 
Fazit: Wer mit genauen Vorstellungen auf die KfW-Website kommt, erhält mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an nutzerfreundlich aufbereiteten Infos. Wer ziellos stöbert, dürfte dagegen schnell von den Fördermöglichkeiten erschlagen werden. Kein Wunder: Alleine vergangenes Jahr hatte die Förderbank fast 35 Milliarden Euro zu vergeben. Insgesamt kommen die Funktionen des Portals dem sehr nahe, was man sich von einem solchen Angebot erhofft: auf das Wesentliche beschränkte Informationen und Ansprechpartner, die man bei weiteren Fragen kontaktieren kann. Die Website begleitet potenzielle Kreditnehmer Schritt für Schritt zum Antrag und lässt dabei an Klarheit kaum zu wünschen übrig.
 
Quelle: UD

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