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24.05.2005

Grünes Licht für Baubeginn des DHL-Hubs in Leipzig

Die Deutsche Post World Net kann auf dem Flughafen Leipzig/Halle mit dem Bau des europäischen Hauptumschlagplatzes (Hub) ihrer Express- und Logistiktochter DHL beginnen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in einem heute bekannt gegebenen Beschluss im Eilverfahren entschieden und somit einen Antrag mehrerer Flughafenanwohner auf Verhängung eines vorläufigen Baustopps abgelehnt.

"Wir sind froh über diese Entscheidung. Jetzt haben wir auch den rechtlichen Rückenwind für unsere Planungen, um mit den Baumaßnahmen beginnen zu können", sagte Dr. Klaus Zumwinkel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post World Net. "Rund 10.000 Arbeitsplätze können infolge unserer Bauentscheidung in der Region entstehen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes und zur Stärkung des Standorts Deutschland."

Zumwinkel: "Wichtig für Arbeitsmarkt und Standort Deutschland"

Die Betriebsaufnahme in Leipzig könnte nach erfolgreichem Abschluss aller Vorbereitungen Anfang 2008 erfolgen. Der Post-Konzern plant, rund 300 Millionen Euro in den neuen Standort zu investieren und bis zum Jahr 2012 rund 3.500 Arbeitsplätze zu schaffen. Weitere 7.000 Arbeitsplätze werden erfahrungsgemäß im Umfeld eines solch dynamischen, global tätigen Wirtschaftsunternehmens in der Region Leipzig hinzukommen.
 
DHL will mit dem Luftdrehkreuz Leipzig/Halle seine Position als Marktführer im europäischen Expressmarkt ausbauen. Der Standort in Sachsen bietet die erforderliche Kapazität bezüglich der Flugbewegungen und der sonstigen Infrastruktur. Der Flughafen Leipzig/Halle läuft im 24-Stunden-Betrieb und erfüllt die Anforderungen bezüglich der Nachtflüge. Dies wird nach der heutigen Entscheidung auch in Zukunft so sein. Laut Bundesverwaltungsgericht besteht für den Ausbau des Verkehrsflughafens Leipzig/Halle zu einem zentralen Knotenpunkt im Luftfrachtverkehr inklusive Nachtflugbetrieb ein Bedarf. Weiterhin hat das Bundesverwaltungsgericht die Einschätzung der Planfeststellungsbehörde bestätigt, dass die Drehung und Verlängerung der Start- und Landebahn Süd notwendig ist, um das erwartete Luftverkehrsaufkommen abzuwickeln.

 
Quelle: UD

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