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13.10.2004

Reine Faser - gutes Gefühl

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. und das Handelshaus OTTO starten eine Kampagne zur Förderung von Textilien aus kontrolliert biologisch erzeugter Baumwolle. Dabei werden neue Wege der Verbraucherinformation beschritten.

Im Oktober und November führt die VERBRAUCHER INITIATIVE in Zusammenarbeit mit OTTO das Projekt "Leitsysteme für nachhaltige Produkte" durch. "Die Kampagne soll Verbrauchern deutlich machen, dass Textilien aus biologischer Erzeugung nicht in die Öko-Nische gehören, sondern anspruchsvolle Umwelt- und Sozial-Standards mit hoher Qualität verbinden," so der Projektleiter Ralf Schmidt-Pleschka von der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V.
An Umweltbewusstsein mangelt es in Deutschland bekanntlich nicht. Erst bei der kürzlich vorgestellten BMU-Studie stuften über 90 Prozent der Befragten den Umweltschutz als wichtig ein. Im eigenen Einkaufsverhalten schlägt sich diese Einstellung jedoch bislang kaum nieder. Ein Grund dafür ist, dass besonders umweltfreundliche Produkte im vielfältigen Warensortiment des Handels nicht in ausreichendem Maße wahrgenommen werden.

Das Projekt "Leitsysteme für nachhaltige Produkte" soll die Aufmerksamkeit der Kunden verstärkt auf die individuell spürbaren Vorzüge von Textilien aus biologischer Produktion lenken. Die Kunden der bundesweit über 1.000 OTTO-Shops werden durch Plakate, Handzettel und ein Gewinnspiel über die Vorteile von Bio-Baumwolle informiert. Darüber hinaus werden im Oktober auch im OTTO-Online-Shop www.otto.de Aktionen gestartet. Inwieweit die Maßnahmen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen, wird im Rahmen einer Befragung per Telefon und Internet noch in diesem Jahr ermittelt.

OTTO verspricht sich von dem Projekt unter anderem eine Steigerung der Akzeptanz des hauseigenen Qualitätssiegels PUREWEAR für Textilien aus Bio-Baumwolle. "Uns ist es wichtig, dass ökologisch optimierte Ware so verbraucherorientiert wie möglich platziert wird. Deswegen finden wir das Projekt sehr unterstützenswert," betont Dr. Johannes Merck, Direktor Umwelt und Gesellschaftspolitik.
 
Quelle: UD

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