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20.07.2004

Hessen begrüßt Pläne der Deutschen Post zur Reduzierung der Nachtflüge

Die Deutsche Post AG wird mit Beginn des Sommerflugplans im März 2005 ihr Nachtluftpostnetz stufenweise weiter reduzieren. Dies wird insbesondere am Flughafen Frankfurt/Main zu einer erheblichen Verringerung der nächtlichen Flugbewegungen führen. Die geplanten Veränderungen hat der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post World Net, Dr. Klaus Zumwinkel, dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in einem persönlichen Gespräch erläutert.

Ministerpräsident Koch zeigte sich dabei über die geplante Reduzierung der Nachtflüge erfreut und begrüßte die Pläne der Deutschen Post ausdrücklich. Er bezeichnete sie als einen Erfolg der Bemühungen der Landesregierung, bereits vor dem Flughafenausbau die Fluglärmbelastung in der Nacht zu reduzieren.

Durch eine Neustrukturierung des nächtlichen Luftpostnetzes und eine verstärkte Verlagerung der Transporte auf die Straße wird die Zahl der Nachtflüge im Briefnetz der Deutschen Post von heute 20 auf 14 im Jahre 2005 zurückgehen und sich durch eine weitere Reduzierung in 2006 auf 10 halbieren. Besonders die Bürger in der Region Frankfurt/Main werden von der Neustrukturierung profitieren, da der Nachtluftpoststern aufgelöst und durch Direktflüge ersetzt wird.

Künftig werden im Briefverkehr in Frankfurt nur noch vier statt bisher zwölf nächtliche Flugbewegungen erforderlich sein. Ab 2006 ist eine weitere Reduzierung auf zwei Flugbewegungen vorgesehen. Mit der Veränderung im Brieftransport realisiert die Deutsche Post zusätzliches Einsparpotenzial und reduziert zugleich die Umweltauswirkungen der von ihr erbrachten Dienstleistungen weiter. Zugleich ist durch die neue Netzstruktur sichergestellt, dass es keine Qualitätsverluste für die Kunden bei den exzellenten Brieflaufzeiten geben wird.

"Im Rahmen unserer Bemühungen um die effizienteste Auslastung unserer Netzwerke spielen auch die Umweltauswirkungen, sowohl bei der Lärmbelastung wie auch bei den Emissionen eine besondere Rolle. Die Deutsche Post bemüht sich, die Belastungen der Bürger so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig ihre hervorragende Dienstleistungsqualität zu sichern. Insofern werden wir mit der Veränderung im Nachtluftpostnetz auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht", so Klaus Zumwinkel. Für die deutsche Wirtschaft sind nach Ansicht des Konzernchefs jedoch ausreichende Möglichkeiten zum Nachtflug auch in Deutschland unverzichtbar, um international auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ministerpräsident Koch begrüßte die Ankündigung der Deutschen Post. Die Streichung von acht bis zehn nächtlichen Flugbewegungen stelle für die Bewohner der Region Frankfurt eine erhebliche Entlastung dar. Die Deutsche Post habe durch den Verzicht auf eine große Zahl von Nachtflügen auf die berechtigten Anliegen der Bürger reagiert und sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gestellt. Die Hessische Landesregierung sehe sich in ihrer Politik zur Fortentwicklung des Flughafens Rhein-Main dadurch bestätigt.
 
Quelle: UD

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