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28.01.2004

BASF-Konferenz über globale Verantwortung von Unternehmen

Globalisierung ist ein Begriff, der entzweit. Noch im September warf das Scheitern des WTO-Gipfels in Cancun die Frage auf, inwieweit eine koordinierte multistaatliche Entwicklung noch möglich ist. Damit rückt die einzelne unternehmerische Verantwortung in den Vordergrund. Inwieweit können ihre Auslandsdirektinvestitionen ein wichtiger Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung sein? Fragen, welche die BASF AG in einer Konferenz in Berlin jetzt diskutierte.

Globalisierung geht einher mit Marktöffnungen. Erst der sogenannte GATT-Prozess, der in der Gründung der Welthandelsorganisation WTO mündete, öffnete einem weltweiten Handel die Tore. Seitdem hat die Globalisierung enorm an Schwungkraft gewonnen: Weltkonzerne, sogenannte "Global Player", sind heute nicht nur auf allen Kontinenten präsent. Ihre Bilanzsummen übersteigen zudem die Volkswirtschaft vieler kleiner Länder. Viel Macht in wenigen Händen, wie Globalisierungskritiker argwöhnen. Doch welche Rolle spielen unternehmerische Auslandsdirektinvestitionen im aktuellen Globalisierungsprozess? Dies diskutierte die BASF jetzt gemeinsam mit der OECD, der brasilianischen Botschaft sowie 300 Experten in Berlin.

Eggert Voscherau, stellvertretender BASF-Vorstand, machte in seinen Ausführungen deutlich, dass jedes einzelne Unternehmen eine große Verantwortung für einen fairen Welthandel trägt. "Wir müssen geben und nehmen. Es geht nur erfolgreich, wenn die Waage ausgeglichen ist." Eine Verantwortung, die sich der Global Player BASF stellt: Der Ludwigshafener Chemiekonzern produziert heute in 39 Ländern weltweit und hat rund drei Milliarden Euro in den letzten zehn Jahren in sogenannten Schwellenländern investiert. Stolz ist der Chemiekonzern besonders auf sein bald 50-jähriges Engagement in Brasilien. Dort hat ihr langfristiges Engagement, so Voscherau, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Landes geleistet. Etwa durch die Schaffung von Arbeitsplätzen im Unternehmen und Umfeld, aber auch durch Know How-Transfer. "Mehr Wohlstand ist das beste Armutsbekämpfungsprogramm," so Voscherau. Zugleich richtete er an die Adresse der Politik die Forderung nach verlässlichen Rahmenbedingungen. "Alle Investitionen der BASF müssen sich rentieren, und zwar nachhaltig. Das gilt auch für unsere Auslandsinvestitionen."
 
Quelle: UD

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