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25.02.2003

KfW- Klimaschutzprogramme sichern 35.000 Arbeitsplätze

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat in 2002 mit 871 Mio. EUR gewerbliche Umwelt- und Klimaschutzinvestitionen gefördert. Das Ziel ist, den jährlichen CO2- Ausstoß bis zu 3,5 Mio. Tonnen zu verringern. Außerdem können bis zu 35.000 Arbeitsplätze gesichert werden, so die KfW.

Mehr als die Hälfte der zinsgünstigen KfW-Umweltinvestitionen von 871 Mio. EUR sind in die energetische Modernisierung von Unternehmen eingeflossen. Weiterhin wurde ein Viertel des Gesamtkreditvolumens 2002 für den Ausbau der gewerblichen Nutzung erneuerbarer Energien eingesetzt, insbesondere der Windkraft- und der Biomassenutzung.

Laut KfW wurde mit diesen Programmen nicht nur die Umweltsituation in Deutschland verbessert, sondern auch ein Beitrag für die Beschäftigungssituation in Betrieben geleistet. Der Vorteil für Unternehmen liegt darin, dass betriebliche Energiekosten gesenkt werden und somit die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit erhöht wird, meint Detlef Leinberger, Umweltvorstand der KfW. Konkret bedeutet dies, dass hierdurch bis zu 35.000 Arbeitsplätze gesichert werden. Vorstandskollegin Ingrid Matthäus-Maier ergänzt: "Zu den wesentlichen Vorteilen der KfW-Kredite zählen neben den Ersparnissen bei den Finanzierungskosten der einfache Antragsweg über die Banken und Sparkassen, die schnelle Verfügbarkeit der Fördermittel und die finanzielle Planungssicherheit"

Die KfW- Klimaschutz- Programme zur CO2- Minderung laufen noch bis ins Jahr 2005. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Verminderung oder Vermeidung von Luftverschmutzungen, zur Beseitigung von Boden- oder Gewässerverunreinigungen, zur Verbesserung der Abwasserreinigung, zur Abfallvermeidung sowie zur Herstellung innovativer umweltfreundlicher Produkte. Hierfür können sich alle in- und ausländischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, freiberuflich Tätige sowie Unternehmen, an denen die öffentliche Hand, Kirchen oder karitative Organisationen beteiligt sind, bewerben. Anträge für die Förderkredite können bei Banken oder Sparkassen gestellt werden. Weitere Informationen gibt es bei der Hausbank, beim KfW-Informationszentrum unter der Telefonnummer: 0 18 01 / 33 55 77.
 
Quelle: UD

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