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Nachhaltigkeit wird Teil des Kerngeschäftes

02.02.2017

Nachhaltigkeit wird Teil des Kerngeschäftes

Unternehmen haben den Nutzen nachhaltigen Wirtschaftens erkannt. Nachhaltigkeit wird nicht separat, sondern als selbstverständlicher Teil der Geschäftstätigkeit gesehen. Dies belegt eine Studie der Zertifizierungsgesellschaft DNV GL. In der Studie wurden weltweit 1.524 Unternehmen verschiedener Branchen zum Thema Nachhaltigkeit und der Integration in ihr Geschäft befragt. Nahezu 44 Prozent der Unternehmen haben Nachhaltigkeit in der übergeordneten Geschäftsstrategie ihres Unternehmens integriert, 55 Prozent haben in den letzten drei Jahren in Initiativen zur Integration von Nachhaltigkeit investiert und 60 Prozent haben eine klare Strategie, wie sie die Ziele erreichen wollen.

Immer mehr Unternehmen realisieren, dass Nachhaltigkeit keine Modeerscheinung ist und nicht, neben den normalen Geschäftstätigkeiten, separat betrachtet werden kann. Stakeholder stellen zunehmend Anforderungen an die Geschäftswelt. Konsumenten verlangen mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit für Produkte. Nachhaltiges Wirtschaften kommt der Gesellschaft zu Gute und bringt Unternehmen signifikante, marktbezogene und finanzielle Vorteile sowie Vorteile bei der Erfüllung gesetzlicher Auflagen.

Fast 80 Prozent der Befragten gaben an, dass der Nutzen der Integration von Nachhaltigkeit in die Geschäftstätigkeit gleich hoch oder größer sei als die Kosten. Dabei ist es nicht überraschend, dass bei den Vorteilen die Marktposition betreffende Kriterien (41 Prozent) wie verbesserte Kundenbeziehung und gesteigerte Marktreputation am besten bewertet wurden. Als weitere wichtige Vorteile wurden die Erfüllung von Gesetzen und Vorschriften (32 Prozent), finanzielle Auswirkungen (27 Prozent) und verbesserte Beziehungen zu anderen Stakeholdern (20 Prozent) genannt.

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Überwindung der Hindernisse

Die Bedeutung von Nachhaltigkeit auf der Unternehmensagenda wächst. Doch es ist nicht einfach, das Konzept ganz ohne Hürden in greifbare Aktionen umzusetzen. Einer von vier Befragten nannte als größtes Hindernis einen kurzfristigen Fokus. Ebenfalls ein Viertel gab an, das fehlende Bewusstsein beim Management und der Mangel an personellen Kompetenzen seien große Hürden, um die langfristigen Zielen zu erreichen. Damit dies gelingt, muss sich das Management verpflichten, Zeit und Ressourcen zur priorisieren, internes Bewusstsein und Kompetenzen aufzubauen und effektive sowie unterstützende Mechanismen zu schaffen. Die Einführung von Managementsystemen wurde mit 53 Prozent als die wichtigste Initiative zur Integration von Nachhaltigkeit bewertet.

„Es besteht ein zunehmend wachsender Bedarf für Unternehmen und Organisationen, Nachhaltigkeit in ihr Kerngeschäft zu integrieren“, sagt Luca Crisciotti, CEO bei DNV GL – Business Assurance. „Dies bedeutet, Nachhaltigkeitsprinzipien als einen der Haupteinflussfaktoren bei der Festlegung von Geschäftsstrategien zu berücksichtigen - sowohl bei der Integration in die langfristigen Strategien und Ziele als auch bei der Gestaltung operativer Prozesse und Abläufe. Durch nachhaltiges Wirtschaften sind Unternehmen besser gerüstet, Ansprüchen von Stakeholdern gerecht zu werden, Veränderungen voranzutreiben und langfristige Werte zu schaffen.“

Die Ergebnisse der gesamten Studie können Sie nach einer kurzen Registrierung an dieser Stelle kostenfrei herunterladen.

 
Quelle: UD/cp

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