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30 Jahre Waschbär Umweltversand

24.03.2017

30 Jahre Waschbär Umweltversand

Die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts hatten es öko-unternehmerisch gesehen in sich. Die Wurzeln von vielen, heute sehr bekannten Bio-Marken und nachhaltigen Unternehmen liegen in dieser Zeit. Auch Waschbär – Der Umweltversand wird damals gegründet. Alles fängt 1987 in Freiburg an. In einer Garage, wie es sich für echtes Start-up gehört; auch wenn man das damals noch nicht so genannt hat.

Die Geschäftsidee des Gründers Leo Pröstler kommt aus der ökologischen Protestbewegung und basiert auf dem Wunsch, mit alltäglichen Handlungen aktiv gegen die Umweltzerstörung zu werden: Die legendäre Waschbär Öko-Putzkiste, ein Set aus umweltschonenden Reinigungs- und Putzmitteln als Alternative zu herkömmlichen Produkten, ist das erste Produkt. 30 Jahre und rund 7.000 Produkte später füllt das Angebot des Umweltversands eine Lagerhalle mit 16.000 Quadratmetern in einem Freiburger Industriegebiet. Mittlerweile arbeiten rund 350 Menschen daran, den Waschbär-Kunden ökologisches Handeln im Alltag zu ermöglichen und nachhaltige Alternativen für alle Lebensbereiche anzubieten.

Meilenstein für Meilenstein: Waschbär auf dem Weg

Den Weg von der Öko-Putzkiste hin zu einem breiten Sortiment für einen rundum nachhaltigen Konsum säumen viele, große und kleine Meilensteine: So macht Waschbär 1990 beispielweise die erste Wechselkopf-Zahnbürste bekannt, nimmt 1992 Bettwaren mit Naturfaser- und Naturhaarfüllungen ins Sortiment auf und startet 1995 mit Naturmode. Das Möbelprogramm aus Erlenholz gibt es seit 2009, die hauseigene Modemarke enna wird 2012 gelauncht und 2014 bietet Waschbär erstmals Schuhe aus kontrolliert-biologischem Leder an. Einer der wichtigsten Meilensteine der jüngsten Zeit markiert 2016: Seit letztem Jahr sind alle reinen Baumwoll-Textilien bei Waschbär aus 100 Prozent kontrolliert-biologischer Baumwolle.

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Die Wirtschaft soll den Menschen dienen

Sein 30-jähriges Bestehen feiert der Umweltversand in diesem Jahr unter dem Motto "Gemeinsam auf dem Weg für eine bessere Welt“. Das Motto soll verdeutlichen, dass es nicht nur darum geht, das Erreichte mit allen Wegbegleitern feiern. Es kündigt auch wichtige Schritte für die nächsten Jahre an. "Noch stärker als bisher möchten wir den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Wir arbeiten seit vielen Jahren intensiv an der ökologischen Produktgestaltung. Jetzt geht es uns auch verstärkt um die Entwicklung des sozialen Organismus. Gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden möchten wir ein Umfeld schaffen, das den Menschen dient“, so Ernst Schütz, Mehrheitsgesellschafter der Triaz group, zu der auch das Versandhaus Waschbär gehört. Ernst Schütz hatte 2001 die Geschäftsführung des Umweltversands übernommen und die Unternehmensidee des Waschbär-Gründers seitdem konsequent weiterentwickelt.

Gemeinsam aktiv werden

Das Erreichte feiert Waschbär mit einem Jubiläumskatalog sowie monatlichen Aktionen für die Kunden und Mitarbeiter. "Natürlich feiern wir die 30 Jahre! Besonders wichtig ist uns aber auch unser in die Zukunft gerichtetes Motto für das Jubiläumsjahr, das die weitere Richtung vorgibt. Und das klar macht, wie wir unsere Ziele erreichen wollen. Nämlich gemeinsam mit der gesamten Waschbär-Gemeinschaft, also mit all unseren Partnern, Kunden und Mitarbeitern“, betont Katharina Hupfer. Die Markenverantwortliche von Waschbär hat 2015 zusammen mit Tobias Jerg und Matthias Wehrle die operative Geschäftsführung übernommen. Gemeinsam mit ihren Kollegen führt sie den Umweltversand nun in die Zukunft. Man wolle alle Wegbegleiter dazu motivieren, sich auf Basis einer lebendigen, kreativen Unternehmenskultur an der Gestaltung einer anderen Art der Wirtschaft zu beteiligen. "Man kann nicht nur darüber reden, sondern muss es auch tun. Wir fangen bei uns selbst in der Organisation an und das wirkt dann auch auf unsere Stakeholder“, ergänzt Schütz. Dass Waschbär bei sozialen Belangen bereits auf einem guten Weg ist, markiert ein weiterer wichtiger Meilenstein in der 30-jährigen Geschichte: Seit 2011 setzt sich die Triaz group als Mitglied der Fair Wear Foundation für soziale Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion ein.

 
Quelle: UD/pm

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