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Freitag, 22.September 2017

09.06.2015

Miele auf der Interschutz 2015

Auf der Messe „Interschutz 2015“ in Hannover präsentiert Miele Professional noch bis zum 13. Juni modernste Technik für die professionelle Aufbereitung der Schutzausrüstung, die im Feuerwehr-Einsatz lebenswichtig werden kann: Neben Waschmaschinen und Trocknern für Bekleidung und Atemschutzmasken steht diesmal auch das neue Testverfahren „ProHygiene“ im Mittelpunkt. Es überprüft das Zusammenspiel zwischen desinfizierenden Waschverfahren und -mitteln – und stellt damit einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit im Rettungsdienst dar. Für Anästhesiematerial im Rettungswagen stellt Miele außerdem neue Reinigungsautomaten vor.

Sauber, imprägniert, getrocknet – und in Waschmaschinen und Trocknern von Miele Professional ist Feuerwehr-Schutzbekleidung nach zweieinhalb Stunden wieder einsatzbereit.
Sauber, imprägniert, getrocknet – und in Waschmaschinen und Trocknern von Miele Professional ist Feuerwehr-Schutzbekleidung nach zweieinhalb Stunden wieder einsatzbereit.

Waschen, Imprägnieren und Trocknen mit Miele-Wäschereitechnik

Bei der Schutzbekleidung von Feuerwehren gilt dasselbe wie im Einsatz: Schnelligkeit und Flexibilität sind gefragt, wenn es um die Reinigung und Pflege der Hosen, Jacken und Chemikalien-Schutzanzüge geht. In nur zweieinhalb Stunden sorgen Waschmaschinen und Trockner von Miele Professional für saubere, imprägnierte und trockene Textilien – und gleichzeitig für maximale Schonung der empfindlichen Reflexionsstreifen.

Mit speziellen Programmen für bis zu fünf komplette Einsatzanzüge oder vier Chemikalien-Schutzanzüge (je nach Maschinengröße) passen sich die Miele-Maschinen allen Anforderungen auf der Feuerwache an. Extra-Programme gibt es auch für Rettungsdecken, Schutzmasken oder repräsentative Uniformen. Waschmaschinen können zum Beispiel waschen und anschließend imprägnieren, bei Bedarf können aber auch nur der Waschgang oder die Imprägnierung angewählt werden. Letztere wird danach im Trockner aktiviert. Insgesamt 199 Speicherplätze für Spezialanwendungen bieten Maschinen mit der freiprogrammierbaren Steuerung „Profitronic M“ an. Dabei lassen sich einzelne Parameter wie Wasserstand, Temperatur oder der Zeitpunkt für die Dosierung von Wasch- und Imprägniermitteln verändern.

Für den Schutz der Textilien sorgt während des Waschens und Trocknens die patentierte Miele-Schontrommel. Ihre wabenförmige Struktur erzeugt beim Waschen einen Wasserfilm und beim Trockner ein Luftpolster, wodurch Textilien leichter gleiten. In allen Trocknern verringern außerdem die abgerundeten Kanten der „Softlift“-Trommelrippen den beim Trocknen entstehenden mechanischen Einfluss auf Jacken und Hosen. In die Trommelrippen integrierte Sensoren messen die Restfeuchte in der Schutzkleidung und prüfen, ob die gewählte Trockenstufe erreicht wurde. Miele-Trockner mit dem patentierten „Air-Recycling-Plus-System“ sorgen auch dafür, dass die weitgehend luftundurchlässigen Jacken und Hosen überall zuverlässig getrocknet werden – sogar innerhalb der mehrlagigen Textilien.

Nach dem Waschgang: Der orangefarbene Bio-Indikator wird aus der Trommel genommen und in einen sterilen Klarsichtbeutel gelegt. Zuvor wurde der Stoffstreifen mit pathogenen Keimen präpariert, die nach beendetem Desinfektionsprogramm verschwunden sein müssen.
Nach dem Waschgang: Der orangefarbene Bio-Indikator wird aus der Trommel genommen und in einen sterilen Klarsichtbeutel gelegt. Zuvor wurde der Stoffstreifen mit pathogenen Keimen präpariert, die nach beendetem Desinfektionsprogramm verschwunden sein müssen.

Neues Testverfahren „ProHygiene“ prüft Keimgehalt von Desinfektionswäsche

Wäsche im Rettungswagen darf keine Keime übertragen. Zuverlässigen Schutz gibt es aber nur dann, wenn desinfizierende Waschverfahren und -mittel aufeinander abgestimmt sind. Ob eben dieses Zusammenspiel einwandfrei funktioniert, überprüft das neue Testverfahren „ProHygiene“. Jetzt bietet es der Kundendienst von Miele Professional innerhalb von Deutschland im Rahmen der Wartungen von Wäschereimaschinen an.

Für Rettungsdienste sind regelmäßige Kontrollen von Desinfektions-Waschverfahren nach anerkannten Methoden Pflicht. Dazu gehört der Einsatz von kalibrierten Datenloggern, mit deren Hilfe der Miele-Servicetechniker die korrekte Einstellung der entscheidenden Parameter zunächst thermoelektrisch prüft. Ob Waschverfahren und Desinfektionsmittel tatsächlich wirken, lässt sich erst durch so genannte Bio-Indikatoren ermitteln, die mitgewaschen werden.

Dabei handelt es sich um Stoff-Streifen, die mit pathogenen Keimen präpariert sind. Der Servicetechniker, der die Prüfung vornimmt, erhält sie über Nacht in einer isolierten Kühlbox. Am nächsten Tag fährt er zum Kunden und legt in jede Waschmaschine, die er testen soll, einen Bio-Indikator zwischen die Textilien. Auch der Datenlogger im Schutzbeutel wird vor dem Programmstart dort platziert. Nach Ende des Waschgangs enthält er Angaben über Temperaturen und Haltezeiten, die dann sofort ausgewertet und dokumentiert werden.

Den gewaschenen Bio-Indikator verpackt der Servicetechniker steril und schickt ihn in der Kühlbox an das unabhängige Forschungsinstitut wfk Cleaning Technology Institute in Krefeld. Dort wird geprüft, ob noch Keime auf dem Indikator nachweisbar sind. Nach etwa zwei Wochen liegt das Ergebnis vor, und der Miele-Kunde erhält eine detaillierte Auswertung. Auf die erfolgreiche Prüfung kann er dann mit einem Zertifikat hinweisen. Darüber hinaus kann das Ergebnis bei Bedarf dem örtlichen Gesundheitsamt vorgelegt werden – als Beleg für die Einhaltung der Vorschriften zu Hygiene und Arbeitssicherheit.

Anästhesiematerial jetzt noch sparsamer und sicherer aufbereitet

Viel Platz für Intubationsmaterial und Beatmungsschläuche bietet ein neuer Reinigungs- und Desinfektionsautomat von Miele Professional – und dazu kurze Programmlaufzeiten bei reduzierten Verbräuchen. Nach etwa 50 Minuten ist das gesamte Anästhesie-Instrumentarium aus dem Rettungswagen wieder einsatzbereit. Das 90 Zentimeter breite, unterbaufähige Gerät mit der Produktbezeichnung PG 8582 CD kommt im August 2015 auf den Markt.

 
Quelle: UD/cp

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