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08.06.2015

Health@EY: Gesundheits-Management mit strategischer Bedeutung

Umsatzverdoppelung, Wachstum in weiteren Märkten und stets ein Kundenservice auf höchstem Niveau: Diese und weitere strategische Ziele hat sich EY mit seiner Vision 2020 gesetzt. Das setzt voraus, dass die Mitarbeiter der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft auch in stressigen Phasen leistungsfähig sind und bleiben. Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen bietet das Gesundheitsmanagement Health@EY, das seinen Angestellten Wege zeigt, Gesundheit und Berufsleben in Einklang zu bringen. Wichtige Tipps und Informationen bekommen sie etwa während der 20 Gesundheitstage, die EY in allen deutschen Büros über das Jahr verteilt durchführt. Der nächste Termin findet am 8. Juni 2015 in Köln statt.

Messungen unterschiedlicher Körperwerte, Rückentraining, Stressbewältigung und Beratungen zu gesunder Ernährung und Fitness: Dieses Programm erwartet die Mitarbeiter von EY, wenn sie an den Gesundheitstagen ihrer Standorte teilnehmen. Nach dem Termin in Köln folgen weitere in Düsseldorf (12. Juni), Hamburg (15. Juni) oder beispielsweise in Stuttgart (17. bis 18. Juni).

Damit auch alle Angestellten die Angebote der Gesundheitstage wahrnehmen können, werden sie im Voraus auf die Veranstaltungen über das Intranet, per Flyer und direkt von den Standortleitern via E-Mail hingewiesen. „Es ist wichtig, frühzeitig Anreize für eine gesundheitsbewusste Arbeits- und Lebensweise zu legen, da dadurch spätere Erkrankungen und körperliche Einschränkungen verhindert werden“, erklärt Dr. Eva Voß, Managerin Diversity and Inclusiveness bei EY den präventiven Charakter der Maßnahmen innerhalb des Gesundheitsmanagements: „Dafür bieten wir zahlreiche Angebote – von der jährlichen Grippeschutzimpfung bis hin zu Gesundheitstagen oder unserem Employee Assistance Program.“

Weitere Maßnahmen

Anfang 2013 hat EY zusammen mit einem externen Beratungsinstitut, das auf betriebliches Gesundheitsmanagement spezialisiert ist, als erstes großes Beratungsunternehmen in Deutschland die externe Mitarbeiterberatung „Employee Assistance Program“ (EAP) eingeführt. Dabei können sich alle Mitarbeiter und ggf. deren Angehörige vertraulich in Fragen rund um Beruf, Familie und Gesundheit an einen der externen Coaches des Institutes wenden. Diese beraten die Hilfesuchenden entweder persönlich vor Ort oder am Telefon.
Darüber hinaus bietet EY seinen Angestellten eine betriebsärztliche Versorgung und eine eigene Gesundheitskasse. An vielen Standorten nutzen die Mitarbeiter die flexible Arbeitszeitgestaltung des Unternehmens, um zu joggen oder zum Sport zu gehen. Fitnesskurse werden vergünstigt angeboten.

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Gesundheitsorientiertes Führen

Wie wichtig der Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und der Verbundenheit mit dem eigenen Arbeitgeber ist, zeigen Ergebnisse des sogenannten Engagements-Indexes, den EY in seiner zwei-jährlichen Mitarbeiterbefragung ermittelt. In der Gruppe der Mitarbeiter, die die Frage „Mein Vorgesetzter sorgt sich wirklich um mein Wohlbefinden“ mit „(sehr) zutreffend“ beantworteten, ist der Engagement-Index um 48 Prozent höher als bei denjenigen, die dieser Frage nicht oder nur teilweise zustimmten.

So hat innerhalb des Gesundheitsmanagements von EY das gesundheitsorientierte Führen auch eine besondere Stellung. Aktive Ansprache und regelmäßige Reminder für die Führungskräfte gehören dazu: „Das Bewusstsein für das Thema ist gestiegen, was sich an den guten Ergebnissen unserer Mitarbeiterbefragung ablesen lässt. Aber auch in der Wahrnehmung von Angeboten wie flexibles Arbeiten, das auch zu einer Balance zwischen Beruf und Privatleben beiträgt“, so Dr. Voß.

Um Gesundheit oder Wohlbefinden und den Beruf miteinander in Einklang zu bringen, kommt es aber auch auf das individuelle Verhalten eines Mitarbeiters an, weil die persönliche Lebensweise einen maßgeblichen Einfluss auf den Gesundheitszustand hat. Der WHO zufolge können 45 Prozent aller nicht-übertragbaren Krankheiten vermieden werden: „Unsere Angebote können daher noch so gut sein, sie müssen vor allem eigenverantwortlich von unseren Beschäftigten genutzt werden“, sagt Voß.

Corporate Health

Angesichts des demografischen Wandels liegt betriebliches Gesundheitsmanagement im eigenen Interesse der Unternehmen, kosten die durch Krankheit versäumten Tage den Arbeitgeber doch viel Geld. Dabei gehören laut Eurostat Rückenschmerzen, Knochen-, Gelenks- und Muskelprobleme sowie Stresssymptome zu den häufigsten arbeitsbezogenen Krankheitsbildern in der EU. In Deutschland beispielsweise wurden 2012 knapp 60 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen gezählt.

Für Unternehmen gilt es aber nicht nur, die Arbeitskraft der Angestellten über die Lebensarbeitszeit aufrecht zu erhalten, sondern sich über Work-Life-Balance-Angebote als guter Arbeitgeber im Wettbewerb um die besten Talente zu positionieren: „Die Investition in firmenweite Gesundheitsmaßnahmen gehört für mich daher zu einem ganzheitlichen Managementansatz und ist Bestandteil von nachhaltiger Personalpolitik“, so Ana-Cristina Grohnert, Managing Partner Talent GSA. „Dass unsere Mitarbeiter gesund sind und nachhaltig ihre Leistungsfähigkeit erhalten, ist ein wichtiges Anliegen, welches wir auch strategisch festgeschrieben haben.“

Im Zuge der strategischen Neuausrichtung innerhalb der Vision 2020 und der Positionierung „Building a better working world“ bekam das interne Gesundheitsmanagement einen besonderen Stellenwert. So gehört Health@EY zu den vier Säulen, die das neue Konzept „New Ways of Working“ ausmachen. Die anderen drei sind „Workplace of the future“, „WorkSmart“ und “Corporate Responsibility”. Das Konzept bietet die Antwort auf die Anforderungen einer dynamischen, globalisierten Arbeitswelt und die eigenen Unternehmensansprüche, diese Arbeitswelt für sich und die EY-Kunden zu gestalten und zu optimieren. Um Familie, Karriere und eigene Bedürfnisse zu vereinbaren, kommt der Flexibilität dabei eine Schlüsselrolle zu.

Ausblick

Den eingeschlagenen Weg gilt es fortzusetzen. So möchte EY vor allem die Präventionsmaßnahmen im Bereich der psychischen Gesundheit weiter ausbauen. Darüber hinaus ist geplant, externe Kooperationen wie die der EY BKK zu erweitern und den Austausch mit anderen Unternehmen zu suchen, um das Gesundheitsmanagement noch weiter zu verbessern.

 
Quelle: UmweltDialog

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