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BSH: Arbeitswelt im Wandel erfordert Gesundheits-Management zoom

21.09.2015

BSH: Arbeitswelt im Wandel erfordert Gesundheits-Management

Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern will die BSH Hausgeräte GmbH zukunftsfähige Arbeitswelten gestalten und bedarfsgerechte Lösungen für mehr Flexibilität in unterschiedlichen Lebensphasen entwickeln. Als Teil der nachhaltigen Personalpolitik des Unternehmens bündelt die BSH daher das bisherige Angebot zur Gesundheitsvorsorge, zu Arbeitszeitmodellen und zur Ergonomie am Arbeitsplatz in dem Konzernprojekt „Demografischer Wandel in der Fertigung“. Im Rahmen von Pilotprojekten an zunächst zwei deutschen Standorten werden konkrete Konzepte und Programme erprobt und erste Projektergebnisse gesammelt.

Der demografische Wandel stellt nicht nur für die Gesellschaft im Allgemeinen, sondern auch für Unternehmen eine große Herausforderung dar. Dazu zählen Entwicklungen wie der drohende Fachkräftemangel und eine steigende Anzahl älterer Arbeitnehmer. So liegt das Durchschnittsalter der BSH-Belegschaft derzeit konzernweit bei 38,5 – in Deutschland insgesamt bei 42,2 Jahren. Ein Mitarbeiter in der Fertigung ist dort im Durchschnitt sogar 43 bis 44 Jahre alt. Das zeigt, wie wichtig eine gezielte personalpolitische Steuerung ist, um eine ausgewogene Altersstruktur in der Belegschaft sicherzustellen.

Gesundheitsmanagement

Mit dem Konzernprojekt „Demografischer Wandel in der Fertigung“, das sich zunächst auf die deutschen Produktionsstandorte konzentriert, will die BSH ihr Gesundheitsmanagement weiter optimieren und Erkenntnisse für eine sich wandelnde Arbeitswelt sammeln: „Dabei verfolgen wir in vier unterschiedlichen Teilprojekten das Ziel, alle Aspekte zukunftsfähiger Arbeitssysteme abzubilden“, sagt Projektleiter Carlito Voss. Zu den Teilprojekten zählen die Handlungsfelder Ergonomie, Arbeitsorganisation, Altersstruktur und Change Management/Führung. Für jeden Teilbereich wurden wiederum konkrete Programme und Konzepte erarbeitet, die künftig als Modell an den BSH-Standorten dienen sollen.

Pilotprojekt in Dillingen

So testet die BSH seit November 2014 an einer von sieben Fertigungslinien in ihrem Geschirrspülwerk im bayerischen Dillingen für zwölf Monate unter anderem neue Schichtmodelle mit späteren Anfangs- und früheren Endzeiten. „Umfrageergebnisse zeigen, dass unsere Mitarbeiter den späteren Schichtbeginn sehr positiv bewerten“, so Voss weiter. Ebenso befürworteten die Mitarbeiter die kleinere Führungsspanne an der Pilotlinie, wobei ein Meister nur noch für 25 Personen verantwortlich ist: „Dies ist für beide Seiten von Vorteil, da sich die Führungskräfte stärker auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter konzentrieren und die Arbeitsabläufe besser steuern können.“ Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, direkt an ihrem Arbeitsplatz kurze Gymnastikprogramme zu absolvieren oder Gesundheits- und Vorsorgemaßnahmen zu nutzen, die mit einem Zeitguthaben belohnt werden.

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Zweites Pilotprojekt in Giengen

In ihrer Kältegerätefabrik im baden-württembergischen Giengen hat die BSH im Oktober 2015 eine zweite Pilotlinie gestartet. Um die Mitarbeiter von Anfang an für das Projekt zu begeistern, trafen sich bereits im Vorfeld jede Woche Führungskräfte, Manager und von den Montagemitarbeitern gewählte Liniensprecher, um unter anderem die Organisation von Schicht- und Pausenzeiten zu besprechen: „Das Konzernprojekt ‘Demografischer Wandel in der Fertigung‘ kann nur erfolgreich sein, wenn wir unsere Mitarbeiter an den Standorten aktiv einbinden“, erklärt Voss. „Das Feedback der Mitarbeiter fließt in die Projektgestaltung ein.“ Die Erfahrungen aus den Pilotprojekten in Dillingen und Giengen werden mit den anderen BSH-Standorten ausgetauscht.

Gesundheitsangebot

Die BSH unterstützt ihre Mitarbeiter über die betrieblichen Maßnahmen hinaus darin, sich gesund zu ernähren und regelmäßig Sport zu treiben. So soll künftig Krankheiten vorgebeugt und die Work-Life-Balance der Mitarbeiter verbessert werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei einerseits die Selbstverantwortung des Mitarbeiters, aber auch die Vorbildfunktion der Führungskräfte, die sich mit ihren Teams zu Gesundheitsthemen austauschen. Regelmäßige Kommunikationsmaßnahmen und Kurzschulungen, sogenannte Dialog-Workshops, unterstützen diese Vorhaben. Kostenlose Gesundheitschecks oder eine ausgewogene Betriebsverpflegung sind dabei ebenso Bestandteile des Gesundheitsmanagements wie Sozial- oder Suchtberatungen. Außerdem können die Mitarbeiter an den Standorten kostenlos Geräte für Kraft und Ausdauer benutzen oder an Sportgruppen teilnehmen.

 
Quelle: UmweltDialog

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