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16.06.2015

Arbeitsplätze für Jugendliche dank Initiative

„Alliance for YOUth“-Unternehmen haben innerhalb eines Jahres für die Ausbildung von 50.000 jungen Europäern gesorgt. Damit ist bereits die Hälfte des gesteckten Ziels, nämlich der Schaffung von 100.000 Arbeitsplätzen in drei Jahren, erreicht. Bei der „Alliance for YOUth“ handelt es sich um eine Initiative von Wirtschaftsunternehmen zur Förderung der Beschäftigung von Jugendlichen in Europa. Das 2014 von Nestlé ins Leben gerufene Programm umfasst heute nahezu 200 Unternehmen.

Die „Alliance for YOUth“ -Unternehmen haben sich ebenfalls an 5.400 Angeboten mit der Bezeichnung „Readiness for Work“ beteiligt, die junge Europäer auf den Berufseinstieg vorbereiten. Dazu zählen etwa die Erstellung von Lebensläufen, Jobbörsen, Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und weitere berufsvorbereitende Maßnahmen für junge Absolventen.

Alleine in Deutschland hat Nestlé 2014 1.046 jungen Menschen unter 30 Jahren einen Einstieg ins Berufsleben ermöglicht, darunter über 470 Trainees, Praktikanten und Auszubildende sowie knapp 570 Direkteinsteiger. Zu den Praktikanten und Auszubildenden gehören auch 14 Portugiesen und Spanier, die Nestlé Deutschland im Rahmen eines speziellen Förderprogramms in zwei besonders von Jugendarbeitslosigkeit betroffenen Ländern rekrutiert hat.

Bei rund 90 „Readiness for Work“-Veranstaltungen wurden zudem zahlreiche junge Menschen über das Berufsleben informiert und durch gezielte Trainings beim Einstieg unterstützt. Ergänzend dazu findet heute Abend eine Paneldiskussion mit Studierenden, Professoren sowie politischen Vertretern und Partnern der „Alliance for YOUth“ zum Thema Karriere in Europa an der Frankfurter Goethe Universität statt.

„Wir blicken auf ein Jahr voller Aktivitäten zurück und können sagen, dass die „Alliance for YOUth“ zahlreiche Impulse gegeben hat und Wirkung zeigt“, erläutert Luis Cantarell, Executive Vice President bei Nestlé. „Bei über 60 Prozent der Partner lässt sich seit ihrer Teilnahme an dem Bündnis bereits eine Verbesserung ihrer Einstellungspraktiken für Jugendliche und der Beschäftigungsfähigkeit der jungen Arbeitnehmer beobachten“.

Lehr- und Ausbildungsstellen münden in feste Anstellungen

Laut einer eigens in Auftrag gegebenen und vom Marktforschungsunternehmen Nielsen unter 635 Personalverantwortlichen und Managern aus 70 „Alliance for YOUth“-Unternehmen in 22 Ländern durchgeführten Studie sind 66 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass Lehr- und Ausbildungsstellen zu Festeinstellungen führen. Viele Länder, vor allem in Süd- und Osteuropa, haben sich allerdings noch nicht so organisiert, dass sie dieses Duale Lernen – eine Mischung aus formaler Bildung und Ausbildung am Arbeitsplatz – anbieten können.

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„Durch das duale Lernen erhalten jungen Menschen die Chance, Erfahrung und Selbstvertrauen zu sammeln, bevor sie in den Arbeitsmarkt eintreten“, erklärt Christophe Cambournac, European President bei Nielsen und Mitglied der „Alliance for YOUth“.

„Außerdem hilft es Unternehmen bei der Rekrutierung talentierter Nachwuchskräfte, wobei Qualifikationen mit den Anforderungen an Jobs abgeglichen werden. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, denn die Gesellschaft ändert sich so schnell, dass die althergebrachten Ausbildungspläne nur schwer mithalten können. Viele der Arbeitsplätze, die wir in 10 Jahren sehen werden, existieren heute in dieser Form noch gar nicht."

Wissenswertes zur „Alliance for YOUth“

Im Jahr 2014 haben es sich die unter der „Alliance for YOUth“ zusammengeschlossenen Unternehmen zum Ziel gemacht, gemeinsame und auch individuelle Programme und Initiativen aufzusetzen, um jungen Menschen Berufserfahrungen und Praktika zu ermöglichen und insgesamt über 100.000 Stellen und Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen.

Auch die Mitarbeiter in den Unternehmen werden von ihren Arbeitgebern dazu motiviert, auf die Jugendlichen zuzugehen und auf das Arbeitsleben vorzubereiten, etwa durch aktive Unterstützung beim Erstellen des Lebenslaufs und Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

Die „Alliance for Youth“-Partner sind aktive Mitglieder der „European Alliance for Apprenticeships“ der EU-Kommission und fördern als Botschafter für eine gute Berufsausbildung in Europa innerbetriebliche Ausbildungs- und Schulungsprogramme.

 
Quelle: UD/cp

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