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03.12.2013

Innovationen für Umwelt- und Klimaschutz

Die kommunale Infrastruktur steht vor großen Veränderungen. Treiber der Entwicklung sind die Urbanisierung des Lebens, eine zunehmende Vernetzung der Welt und die Notwendigkeit zur effizienteren Nutzung von Ressourcen. Viele Unternehmen betrachten die damit einhergehenden Veränderungen als Chance und präsentieren schon heute Produkte, die diese Trends aufgreifen. Etwa MAN: Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbauer stellt unter den Stichpunkten Urbanisierung, Globalisierung sowie Klima- und Umweltschutz eine Reihe von Fahrzeugen vor, die helfen können, den kommenden Herausforderungen effektiv zu begegnen.

Lösungen für die Umwelt: Neben dem Lion‘s City Hybrid bietet MAN auch diesen Lion's Coach EfficientLine für die Langstrecke, Foto: MAN
Lösungen für die Umwelt: Neben dem Lion‘s City Hybrid bietet MAN auch diesen Lion's Coach EfficientLine für die Langstrecke, Foto: MAN

Gerade im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und bei der kommunalen Grundversorgung können Städte und Gemeinden auf ein vielfältiges Angebot von MAN zurückgreifen. Das Unternehmen hat dafür in den letzten Jahren Fahrzeugmodelle präsentiert, die Ressourcen schonen und mit modernsten Anforderungen an Schall- und Emissionsminderung kombinieren.

ÖPNV: Effizienz ist entscheidend

Beispiel Lion‘s City Hybrid: Dieser Hybridbus verfügt über zwei elektrische Antriebe und einen emissionsarmen Dieselmotor. Während der Fahrt wird die Bremsenergie in zwei unter dem Dach platzierten Ultracaps gespeichert und kann später wiederverwendet werden. Auf diese Weise fährt der Bus rein elektrisch an, was auch die Geräuschemissionen in der kritischen Startphase deutlich reduziert.

Bereits seit 2010 ist der Lion‘s City Hybrid im Programm von MAN und mittlerweile in 15 Metropolen Europas im Einsatz. Zu Gute kommt ihm, dass er nicht nur moderne Lärmschutzauflagen erfüllt, sondern durch das Hybridsystem auch noch Treibstoff und damit Kosten beim Betrieb spart. Im Linienbetrieb verbraucht er bis zu 30 Prozent weniger Kraftstoff als herkömmliche Modelle. Für kommunale Anbieter ein nicht zu vernachlässigender Faktor: „Der ÖPNV ist nicht nur ein verkehrstechnologisches Problem, sondern immer auch ein finanzielles. Also ist es existenziell wichtig, mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln ein Optimum an ÖPNV zu gestalten. Wenn man berücksichtigt, dass Dieselkraftstoff der zweitgrößte Kostenblock im Unternehmen ist, ist die Generierung von Einsparungen für uns besonders wichtig“, berichtet etwa Ulrich Reichel, Prokurist der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH.

CO2-neutraler Personentransport?

Eine weitere Möglichkeit Kosten zu sparen und die Klimabilanz des ÖPNV zu verbessern, bieten die Lion’s City CNG-Busse mit Erdgasantrieb. Gerade im Stadtbetrieb, wo es eine bestehende Gas-Infrastruktur gibt, eignen sich die Busse für den emissionsarmen Transport. Da der Biogasanteil im Erdgasnetz stetig steigt, ist langfristig sogar ein CO2-freier Betreib der Busse vorstellbar. Und noch in einem weiteren Punkt hat der GNG Vorteile gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen: Da Erdgas im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen weitgehend rußfrei verbrennt, können Vorgaben zur Feinstaubbelastung problemlos eingehalten werden.

Stromlinienförmige Einheit: Der MAN Concept S und der Krone-Trailer AeroLiner. Foto: MAN
Stromlinienförmige Einheit: Der MAN Concept S und der Krone-Trailer AeroLiner. Foto: MAN

Transport- und Logistikdienstleistungen steigen an

Die zunehmende Urbanisierung sowie eine zu erwartende Verdreifachung des globalen Warenverkehrs bis 2050 stellen auch an Nutzfahrzeuge neue Herausforderungen. Sowohl im städtischen Raum als auch beim kontinentalen Fernverkehr spielen LKW noch immer eine herausragende Rolle. Dabei stehen die Speditionen gleich von zwei Seiten unter Druck: Zum einen müssen Sie sich in Europa an klare Abgasvorschriften halten, andererseits ist der Kostendruck in der Branche gewaltig. MAN selbst spricht hier von „preissensiblen Speditions- und Logistikdienstleistern“ und entwickelt mit dem Krone Trailer ein futuristisch anmutendes Fahrzeug, das zukünftig beide Bereiche gleichermaßen abdecken soll.

Das besondere an dieser Fahrzeugstudie ist, dass Trailer und Zugmaschine eine stromlinienförmige Einheit bilden. Dies führt zu einem verminderten Luftwiderstand, der sich mit herkömmlichen LKW nicht vergleichen lässt und fast auf dem Niveau eines PKW liegt. Trotz gleichbleibendem Ladevolumen gegenüber herkömmlichen LKW verringert sich der Kraftstoffverbrauch durch das neue Design und optimierte Nebenaggregate um bis zu 25 Prozent. Das spart nicht nur Geld, sondern sorgt auch für erhebliche Entlastungen in der Klimabilanz des Fahrzeugs. Zwar ist noch nicht klar, wann eine Markteinführung realisierbar ist, trotzdem leistet die Studie schon jetzt einen Beitrag zur Diskussion über den LKW der Zukunft.

Kommunen  klimaschonend versorgen

Auch für die städtische Infrastruktur ist die zunehmende Urbanisierung eine zentrale Herausforderung. Immer mehr Menschen müssen - mit Rücksicht auf Klimaerwärmung und Umweltbelastung - auf engem Raum versorgt werde. In Deutschland gelten für viele innerstädtische Bereich klare Vorgaben im Bereich Lärm und Emissionen, wie etwa CO2-Ausstoß und Feinstaub. Mit dem Metropolis bietet MAN hier eine spannende Alternative: Dieser Hybrid-LKW verfügt neben dem Elektroantrieb noch über einen Dieselmotor als Range-Extender. Auf diese Weise kann das Fahrzeug lange Strecken zurücklegen, ist aber im städtischen Verkehr nahezu geräuschlos und bei der Nutzung von Öko-Strom emissionslos. Momentan absolviert das in Zusammenarbeit mit Benteler Engineering Services auf die Räder gestellte Konzept-Fahrzeug seinen Dienst als Abfallsammel-Fahrzeug bei SUEZ Environment in der Region Antwerpen-Brüssel. MAN betont, dass es mit dem Metropolis möglich ist, „Ver- und Entsorgungsleistungen in den weniger verkehrsdichten Morgen- oder Abendstunden zu erfüllen, ohne die Anwohner zu stören.“

 
Quelle: UD/cp

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