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28.03.2012

VW: Startschuss für grundlegenden ökologischen Umbau

Der Volkswagen Konzern legt die Messlatte beim Umweltschutz höher und hat sich neue ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesteckt. Der Konzern wird vor diesem Hintergrund in den kommenden fünf Jahren weit über zwei Drittel seiner Gesamtinvestitionen von 62,4 Milliarden Euro direkt und indirekt in immer effizientere Fahrzeuge, neue Antriebskonzepte sowie in die umweltschonende Produktion seiner weltweiten Werke investieren.

Foto: Bradphoria/flickr.com
Foto: Bradphoria/flickr.com

„Genf 2012 ist der Startschuss für einen grundlegenden ökologischen Umbau des Volkswagen Konzerns“, kündigte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands des Volkswagen Konzerns, am Dienstag auf dem Genfer Automobilsalon an. „Unser erklärtes Ziel ist es, Volkswagen auch in ökologischer Hinsicht zum führenden Automobilhersteller zu machen.“

Volkswagen steht für verantwortungsvolles Handeln für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt. „Das ist elementarer Bestandteil und Kern unserer Strategie 2018. Nur wer all diese Dimensionen unseres Geschäfts wahrnimmt und überzeugend lebt, kann und wird dauerhaft die Nummer eins sein“, sagte Winterkorn und ergänzte: „Wir legen die Messlatte beim Thema Nachhaltigkeit deutlich höher.“ In diesem Zusammenhang werde der Konzern die CO2-Emissionen der europäischen Neuwagenflotte im Zeitraum 2006 bis 2015 um rund 30 Prozent reduzieren. „Damit unterschreitet die Flotte des Volkswagen Konzerns 2015 erstmals die wichtige Marke von 120 Gramm CO2 pro Kilometer“, kündigte Winterkorn an. Jede neue Modellgeneration solle im Schnitt um 10 bis 15 Prozent effizienter werden als der Vorgänger.

Modularer Querbaukasten: Effizienztechnologien für alle neuen Modelle serienmäßig

Mit dem „Modularen Querbaukasten“ (MQB), so Winterkorn weiter, würden erhebliche Effizienzsteigerungen und alternative Antriebstechnologien über alle Marken und Segmente hinweg zugänglich gemacht. „Auf Basis des MQB bringt der Volkswagen Konzern seine Effizienztechnologien in den kommenden Jahren serienmäßig in alle neuen Modelle. Die nächsten großen Meilensteine in diesem Jahr sind der Audi A3 und unser volumenstärkstes Modell: der Golf“, so Winterkorn. Das Jahr 2013 erklärte Winterkorn für Volkswagen zudem zum „Jahr der E-Mobilität“. Beginnend mit dem e-up! werden dann weitere rein- und teilelektrisch betriebene E-Fahrzeuge vieler Konzernmarken folgen.

Produktion wird um 25 Prozent umweltfreundlicher

Ein weiterer Schwerpunkt des milliardenschweren Investitionsprogramms wird die Nachhaltigkeit in der Produktion und in der Energiegewinnung sein. Winterkorn: „Volkswagen arbeitet nicht nur daran, die umweltfreundlichsten Fahrzeuge zu entwickeln, sondern sie auch so nachhaltig wie möglich zu bauen. Deshalb haben wir uns vorgenommen, die Produktion des Volkswagen Konzerns bis 2018 um 25 Prozent umweltfreundlicher zu machen.“

Ergänzend kündigte er an, dass der Konzern die Treibhausgas-Emissionen in der Energieversorgung der Produktion bis 2020 um 40 Prozent senken wolle: „Dazu werden wir rund 600 Millionen Euro in den Ausbau regenerativer Energien aus Sonne, Wind und Wasserkraft investieren.“

Die Ziele des Volkswagen Konzerns im Überblick

  • Bis 2016 investiert der Volkswagen Konzern weltweit 62,4 Milliarden Euro plus zusätzlich 14 Milliarden Euro in China. Weit über zwei Drittel dieses nvestitionsprogramms fließen direkt und indirekt in immer effizientere Fahrzeuge, Antriebe und Technologien sowie in die umweltschonende Produktion in unseren Werken.
  • Reduktion der CO2- Emissionen der europäischen Neuwagenflotte im Zeitraum 2006 bis 2015 um rund 30 Prozent - 2015 wird erstmals die Marke von 120 Gramm CO2/km unterschritten.
  • Jede neue Modellgeneration wird im Schnitt um 10 bis 15 Prozent effizienter als der Vorgänger.
  • Die Produktion des Volkswagen Konzerns wird bis 2018 um 25 Prozent umweltfreundlicher. Das heißt konkret: 25 Prozent weniger Energie- und Wasserverbrauch, Abfälle und Emissionen. Verringerung der Treibhausgas-Emissionen in der Energieversorgung der Produktion bis 2020 um 40 Prozent senken.

Dazu werden rund 600 Millionen Euro in den Ausbau regenerativer Energien aus Sonne, Wind und Wasserkraft investiert.

 
Quelle: UD / cp

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