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Freitag, 22.September 2017

28.07.2011

VW: Engagement für Umwelt- und Klimaschutz in Lateinamerika

Volkswagen do Brasil hat 120 Millionen Euro in den Bau von zwei Wasserkraftwerken investiert. Damit ist das Unternehmen der erste Automobilhersteller in Brasilien, der in die Erzeugung von regenerativer, sauberer Energie investiert. Weiterhin hat VW sein Engagement für den Umweltschutz in Puebla, Mexiko verstärkt. Auf der dritten Regionalkonferenz in Puebla unterzeichneten die Geschäftsleitung des Standortes und der Konzernbeauftragte für Umwelt, Günter Damme, einen Umweltaktionsplan mit Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Optimierung der Wasserwirtschaft.

Das Naturschutzgebiet Izta-Popo liegt um die beiden Vulkane Iztaccíhuatl und Popocatépetl. Foto: VW
Das Naturschutzgebiet Izta-Popo liegt um die beiden Vulkane Iztaccíhuatl und Popocatépetl. Foto: VW

Im Mai haben sich Umweltexperten aus Wolfsburg und von Volkswagen de Mexico zur dritten Umwelt-Regionalkonferenz in Puebla getroffen. Der dabei erarbeitete Umweltaktionsplan enthält konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Umsetzung der Konzern-Umweltgrundsätze am Standort Puebla.

Ein weiter Schwerpunkt des Umwelt-Engagements liegt auf der Sicherung der Wasserversorgung für die Region Puebla. Bereits 2008 hatte Volkswagen de Mexico ein Wiederaufforstungsprojekt in dem auf 4.200 Metern Höhe gelegenen Nationalpark „Izta-Popo“ initiiert. Ziel des Projekts ist es, den Wasserkreislauf zu schließen und die Bodenerosion zu stoppen. Dazu wurden bislang 300.000 Bäume auf einer Fläche von 300 Hektar gepflanzt und 21.000 Sickergruben angelegt. In den nächsten Jahren sollen nochmals 200 Hektar aufgeforstet und 200.000 weitere Bäume gepflanzt werden. Hierzu Damme: „Gemeinsam mit den mexikanischen Kollegen wollen wir unser Umweltschutz-Engagement in Puebla intensivieren - im Interesse des Standortes, der Region und der Natur.“

Umweltkonferenzen auf Regional- und Konzern-Ebene sind bei Volkswagen ein wichtiges Managementinstrument. Ziel ist es, die Umweltpolitik des Volkswagen Konzerns mit den Gegebenheiten an den weltweit 62 Standorten zu synchronisieren. Außerdem dienen sie dem Informationsaustausch und der Identifizierung von Synergien und Kosteneinsparungen. Im nächsten Jahr findet in Wolfsburg die fünfte Konzern-Umweltkonferenz statt, zu der Vertreter von Konzern-Standorten zusammen kommen. Die nächste Regionalkonferenz ist für Mai 2013 in China geplant.

Volkswagen setzt in Brasilien auf regenerative Energie

Die beiden Wasserkraftwerke, in die Volkswagen do Brasil 120 Mio. Euro investiert, haben eine Gesamtleistung von 48,2 Megawatt pro Jahr und versorgen das Unternehmen so mit knapp 40 Prozent des benötigten Stroms. Eines der Wasserkraftwerke ist bereits seit März 2010 in Betrieb, die zweite Anlage wird im Jahr 2013 fertig gestellt. Beide Kraftwerke liegen im Bundesstaat São Paulo, in dem Volkswagen do Brasil drei seiner vier Werke betreibt. Im Laufe des Bauprozesses konnten in der Region rund 500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Flankiert wird der Ausbau der regenerativen Energieerzeugung durch Volkswagen do Brasil mit einer Vielzahl von Naturschutzprojekten in der Region. So hat Volkswagen rund um den See des Kraftwerks einen 5,8 Kilometer langen Grüngürtel angelegt. Das Waldstück ist Teil eines Wiederaufforstungsprogramms für 100 einheimische Baumarten mit 116,5 Hektar Gesamtfläche. Zum Schutz heimischer Tierarten in der Region wurde zudem das „Fauna Monitoring and Preservation Program“ ins Leben gerufen.

Der Volkswagen Konzern gestaltet die Fertigung an seinen 62 Standorten weltweit immer Ressourcen schonender und hat sich das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen in der Produktion bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren.

 
Quelle: UD / cp

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