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Sonntag, 24.September 2017

17.06.2011

Evonik: Deutliche Senkung der energiebedingten Treibhausgasemissionen

Evonik Industries, einer der weltweit führenden Spezialchemiekonzerne, hat die CO2-Effizienz deutlich verbessert. Seit 2004 reduzierte der Konzern die spezifischen energiebedingten Treibhausgasemissionen in der Chemie um 16 Prozent; in 2010 betrug die Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr drei Prozent. Das geht aus dem in Brüssel vorgestellten Corporate-Responsibility-Bericht 2010 hervor. Evonik ist damit dem selbst gesetzten Ziel, die spezifischen energiebedingten Treibhausgasemissionen seiner Chemieaktivitäten bis 2014 um 20 Prozent gegenüber 2004 zu senken, erneut näher gekommen.

Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik. Fotos: Evonik
Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik. Fotos: Evonik

Aufgrund der anziehenden Weltkonjunktur betrieb der Konzern seine Chemieanlagen 2010 vielfach wieder mit optimiertem Wirkungsgrad im Volllastbereich. Zur Senkung der spezifischen Treibhausgasemissionen trug eine Reihe von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei. So wurde am Standort Antwerpen (Belgien) eine neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage sowie eine effizientere Anlage zur thermischen Verbrennung von Abgasen bei der Produktion des Futtermittelzusatzes Methionin in Betrieb genommen. Am Standort Rheinfelden wurden gezielt Energiesparprogramme initiiert. Evonik investierte 2010 rund 36 Millionen Euro in den Umweltschutz für seine Chemieaktivitäten.

Konzernchef Klaus Engel betonte: „Wir wollen erfolgreich sein mit konkurrenzfähigen Produkten und Technologien, die zugleich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Darüber hinaus wollen wir ein verantwortungsvoll handelnder, verlässlicher und fairer Partner gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Gesellschaft sein und den Ansprüchen unserer Anteilseigner gerecht werden.“

2010 investierte Evonik rund 338 Millionen Euro in Forschung & Entwicklung. Der Konzern verfolgte rund 500 verschiedene Projekte, davon allein rund 100 mit dem Schwerpunkt Ressourceneffizienz.

Evonik gibt mit Corporate Responsibility (CR) Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft wie beispielsweise Ressourceneffizienz. Christine Anders, Leiterin CR bei Evonik: „Corporate Responsibility ist integraler Bestandteil unseres Geschäfts. 2011 wollen wir unsere CR-Strategie weiter verfeinern.“ Mit ihren drei Dimensionen Geschäft, Mitarbeiter und Prozesse ist die CRStrategie Bestandteil der Konzernstrategie, unterstützt diese und gibt ihr neue Impulse. 2010 wurden unter anderem in sogenannten Wesentlichkeitsanalysen die für den Konzern wichtigen Nachhaltigkeitsthemen identifiziert und der Dialog mit Stakeholdern intensiviert.

Der Corporate-Responsibility-Bericht 2010 von Evonik erfüllt erstmalig die Anforderungen der höchsten Anwendungsebene A+ der Global Reporting Initiative (GRI). GRI ist der international anerkannte Standard für eine umfassende Nachhaltigkeitsberichterstattung und hat Evonik das Berichtsniveau A+ bestätigt. Weite Teile des Berichtes wurden von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer betriebswirtschaftlichen Prüfung unterzogen.

 
Quelle: UD / cp

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