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13.12.2010

Deutsche Post DHL startet erstes eigenes Klimaschutzprojekt

Das Post- und Logistikunternehmen Deutsche Post DHL startet sein erstes eigenes Klimaschutzprojekt. Mit der Einführung von Brennholzkochern - Edelstahlkocher mit geringem Energieaufwand und langer Wärmeleistung - in Lesotho will die Deutsche Post DHL jetzt zum ersten Mal ein eigenes, langfristig angelegtes Klimaschutzprojekt mit höchsten international anerkannten Standards finanzieren und koordinieren.

Die Brennholzkocher verbessern die Lebensbedingungen der Bevölkerung. Foto: Deutsche Post DHL
Die Brennholzkocher verbessern die Lebensbedingungen der Bevölkerung. Foto: Deutsche Post DHL

Bisher erwarb die Deutsche Post DHL Emissionsgutschriften ausschließlich aus bereits bestehenden Klimaschutzprojekten, um ihren Kunden mit dem CO2-neutralen Transportservice "GoGreen" die Möglichkeit zu geben, die Emissionen ihrer Sendungen auszugleichen. Allein in 2009 konnten so rund 38.500 Tonnen CO2 kompensiert werden. Die Kocher werden voraussichtlich rund 20.000 Emissionsgutschriften pro Jahr generieren. Diese Emissionsgutschriften sollen den Kunden von Deutsche Post und DHL ab 2012 zur Verfügung stehen. "Die Kocher werden die CO2-Emissionen verringern und gleichzeitig einen Beitrag dazu leisten, die Lebensumstände der Menschen zu verbessern ", erläutert Rainer Wend, Zentralbereichsleiter Politik und Unternehmensverantwortung bei Deutsche Post DHL.

Die ersten 1.300 Kocher werden im Dezember 2010 in Lesotho erwartet, bis 2012 werden insgesamt rund 10.000 Kocher geliefert, die die traditionellen Kochmethoden auf dem offenen Feuer ersetzen sollen. Der sogenannte "Save80"-Kocher wurde speziell für diese örtlichen Gegebenheiten entwickelt: Er benötigt nur ein Minimum an Brennholz und reduziert die CO2-Emissionen um 80 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Kochmethoden. Durch den geringen Holzaufwand werden zusätzlich die Abholzung von Wäldern und die Bodenerosion in Lesotho verringert.

Zusätzlich zum Projekt in Lesotho wird die Deutsche Post weiterhin Emissionsgutschriften aus externen Projekten erwerben, um die CO2-Emissionen ihrer Kunden zu 100 Prozent auszugleichen. Der Konzern kauft heute Gutschriften aus verschiedenen Klimaschutzprojekten mit CDM Gold-Standard, einem Gütesiegel von Umweltorganisationen, Unternehmen und Regierungen, das ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt. Der Prozess des CO2-Ausgleichs steht im Einklang mit dem Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen. Zur erfolgreichen Durchführung des Klimaschutzprojektes in Lesotho arbeitet Deutsche Post DHL mit atmosfair GmbH zusammen, einer weltweit führenden Kompensationsagentur, die 2009 erfolgreich das erste Kocherprojekt bei den Vereinten Nationen registriert hat.

"Jeden Tag verschwindet ein weiterer Teil des Buschwaldes von Lesotho, weil die Menschen dort keinen anderen Brennstoff zum Kochen haben. Die neuen Kocher sparen 80 Prozent Holz; damit können wir eine Wende einleiten, mit den Familien und zugunsten des Klimas," sagt atmosfair Projektleiterin Barbara Wagner.

 
Quelle: UD / cp

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