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15.03.2006

Bayer: Ausgezeichneter produktintegrierter Umweltschutz

Verantwortung spielt gerade in der Chemieindustrie eine große Rolle. Gesundheit, Anlagensicherheit und Umweltschutz müssen in ihren Werken besonders beachtet werden. Responsible Care nennen sich daher die Initiativen der Branche für kontinuierliche Verbesserungen. Bayer ist hier mit seinem produktintegrierten Umweltschutz Vorreiter. Zahlreiche Auszeichnungen und Abkommen stehen für dieses Engagement.

Bayer hat als eines der ersten Unternehmen weltweit die Responsible Care Global Charter des Weltchemieverbandes unterzeichnet. Diese wurde jetzt im arabischen Dubai vorgestellt. Der Leverkusener Konzern verpflichtet sich darin, im Rahmen freiwilliger Responsible-Care-Initiativen aktiv zu Fortschritten auf den Gebieten Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit beizutragen. Die globale Charter hat es sich zum Ziel gesetzt, die gesamte Wertschöpfungskette nachhaltig und verantwortungsvoll auszurichten. Klaus Töpfer, Direktor der UN-Umweltbehörde UNEP, hob in Dubai hervor, dass solche Initiativen und die Kooperation von Politik und Wirtschaft ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz seien. „Ein Beleg hierfür ist die Partnerschaft, die UNEP und Bayer im Bereich Jugend und Umweltschutz unterhalten,“ so Töpfer.
 
Für die Bayer AG war dieser Schritt konsequent, denn der Leverkusener Konzern engagiert sich bereits seit zwei Jahrzehnten in diesem Bereich. Schon 1986 wurden entsprechende Leitlinien für Umweltschutz und Sicherheit erlassen. Mittlerweile arbeitet das Management dort mit einem Umweltschutzkonzept der dritten Generation, dem so genannten produktintegrierten Umweltschutz. Dazu bedient sich das Unternehmen u.a. des sogenannten „Bayer-Öko-Checks“: Anhand von sechs Kernkriterien - Ökonomie, Gesundheit, Ökologie, Ökobilanz, Technologie und öffentliche Akzeptanz - werden Bewertungen erstellt. Mit  der Ökobilanz etwa werden Ressourceneinsatz und damit verbundene ökologische Auswirkungen untersucht. Die Technologiebewertung wiederum beurteilt außerdem Anlagensicherheit und schließt Aspekte der Verfügbarkeit von Technik und Entwicklungsstand der Verfahren ein.

Der Diamant macht Stärken und Schwächen sichtbar

Zur bildlichen Darstellung der Gesamtergebnisse dient ein „Diamant“, auf dem die Öko-Check-Bewertungen mehrdimensional und zugleich vergleichbar dargestellt werden können: Eine Bewertung im grünen Bereich zeigt eine exzellente Performance an, während die Platzierung im gelben Bereich für ein Abschneiden nach dem „Stand der Technik“ steht. Werden einzelne Positionen rot dargestellt, so bedeutet dies eine Unterperformance und Handlungsbedarf. Der Vorteil solcher Modelle ist offensichtlich: Defizite werden, auch visuell unübersehbar, aufgedeckt, und Lösungsstrategien können gezielt ansetzen, ohne das jeweilige Produkt in seiner Gänze immer wieder aufs Neue analysieren zu müssen.  
 
Im Vordergrund steht dabei die Anforderung, dass Produkte und Produktion dem Prinzip der Nachhaltigkeit entsprechen sollen, also möglichst Ressourcen schonend und Energie sparend hergestellt und weitestgehend recycelt oder problemlos entsorgt werden können, so der aktuelle Bayer-Nachhaltigkeitsbericht. „Bei Bayer ist nachhaltige Entwicklung ein integraler Bestandteil der Unternehmenspolitik: Ökonomische, ökologische und soziale Ziele haben bei all unseren Aktivitäten weltweit den gleichen hohen Stellenwert,“ betonte Dr. Udo Oels, im Bayer-Vorstand verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt, auf der Tagung in Dubai.
 
Auszeichnungen und Anerkennung aus der Finanzbranche
 
Das Engagement trägt auch Früchte, wie zahlreiche Auszeichnungen belegen. So erhielt das Unternehmen im Jahr 2002 für sein Produkt Baypure den Umweltpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Die amerikanische Tochter Bayer Corporations wurde bereist zwei Mal mit dem renommierten „Presidential Green Chemistry Challenge Award“ ausgezeichnet, den der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ins Leben gerufen hat und sich als eine Art „Umwelt-Oscar“ versteht. Außerdem gab es vom amerikanischen Chemieverband die Auszeichnung „Responsble Care Leadership Award“. Eine jüngste repräsentative Umfrage in Deutschland ergab, dass Bayer in einer Rangfolge der umweltfreundlichsten Großunternehmen auf den zweiten Platz steht. Auch die Finanzmärkte schätzen das Engagement ähnlich ein: Der Bayer-Konzern ist sowohl im DJSI STOXX als auch in den FTSE4GOOD- Nachhaltigkeitsindices seit Jahren gelistet. Mit der Aufnahme in den erstmals ausgelobten Climate Leadership Index kam erst jüngst eine weitere, gerade für die Finanzwelt, bedeutende Index-Auflistung hinzu. 
 
Quelle: UD

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