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19.09.2016

Wissenschaftsforum "Evonik meets Science"

Forscher diskutierten auf dem Wissenschaftsforum in Bonn über Ressourceneffizienz als zentrale Herausforderung für die Zukunft. Der Gastgeber Evonik stellte Forschungsergebnisse zu neuen Korrosionsschutzsystemen für Off-Shore-Windanlagen vor. Ressourceneffizienz gilt für den Konzern als Treiber für Forschung & Entwicklung. Auf der Veranstaltung wurde außerdem der Katalyseforscher Professor Matthias Beller mit der Friedrich-Bergius-Lecture für herausragende Forschung ausgezeichnet.

Evonik Industries hat gemeinsam mit Industrie- und Hochschulpartnern ein neues Beschichtungssystem auf Basis von Hochleistungskunststoffen entwickelt. Die neue Technologie verspricht sehr guten Schutz von Stahlkonstruktionen im Offshore-Bereich, etwa für Windanlagen. Hier sind die Anforderungen an einen guten Korrosionsschutz aufgrund der Belastungen durch Seewasser, Sonnenlicht und die mechanische Beanspruchung besonders hoch. Das neue Beschichtungssystem sorgt für längere Lebensdauer und geringeren Wartungsaufwand bei den Stahlkonstruktionen. Diese sowie weitere Lösungen für mehr Ressourceneffizienz standen am 6. und 7. September im Mittelpunkt von „Evonik meets Science“. Mehr als 200 Wissenschaftler von namhaften deutschen Hochschulen und Evonik-Forscher waren nach Bonn gekommen, um sich im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Wissenschaftsforums auszutauschen.

Ressourceneffizienz und Innovation als wichtige Treiber für Produktentwicklung

"Ressourceneffizienz gehört zu den zentralen Herausforderungen der Zukunft", sagte Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries auf der Konferenz, "um hierfür tragfähige Lösungen finden zu können, ist Spitzenforschung an Hochschulen und in den Unternehmen notwendig", so Engel weiter. Evonik leiste mit innovativen Produkten einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Engel beteuerte: "Innovation ist für uns aber vor allem ein wesentlicher Treiber für profitables Wachstum." Mittelfristig will der Konzern 16 Prozent seines Umsatzes mit Produkten und Anwendungen erzielen, die jünger als fünf Jahre sind. Lösungen für mehr Ressourceneffizienz sollen hier einen deutlichen Beitrag leisten. Ressourceneffizienz und Klimafreundlichkeit sind die Basis für zahlreiche energieeffiziente umweltschonende Produkte von Evonik. Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, investiert Evonik weiter in Forschung & Entwicklung zu diesen Themen.

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"Grüne Reifen" für nachhaltigere Mobilität

In Bonn berichteten die Forscher nicht nur über den Stand der Entwicklung des neuen Korrosionsschutzsystems und den weiteren Weg bis zur Großserie. Auf der Agenda für mehr Ressourceneffizienz mit Hilfe von Evonik-Technologien stehen auch Weiterentwicklungen beim Thema Mobilität. Bereits heute gelingt es, mit Hilfe des Silica/Silan-Systems für den "grünen Reifen" den Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Produkten um bis zu acht Prozent und mit innovativen Additiven für Hochleistungsschmierstoffe um bis zu vier Prozent zu senken. Um unter anderem den Energieverbrauch von Displays für Tablets, Smartphones und Fernsehern senken zu können, entwickelt Evonik neue Materialien für die Elektronikindustrie.

Friedrich-Bergius-Lecture ging an Prof. Matthias Beller

Für herausragende Forschung hat Evonik in Bonn die Friedrich-Bergius-Lecture an Professor Matthias Beller vergeben. Er gehört zu den führenden Katalyseforschern weltweit; mit Evonik verbindet ihn eine Vielzahl von Forschungskooperationen. Beller ist Geschäftsführender Direktor des Leibniz-Instituts für Katalyse an der Universität Rostock (LIKAT Rostock). Der Namensgeber der Lecture Friedrich Bergius erhielt 1931 gemeinsam mit Carl Bosch den Nobelpreis für Chemie. Von 1914 bis 1918 hatte er für eine der Vorgängergesellschaften von Evonik gearbeitet. Seine Forschungen beeinflussen bis heute einen Teil der Chemie von Evonik. Das Unternehmen verleiht die Lecture seit 2014 anlässlich "Evonik meets Science" zum zweiten Mal in Deutschland.

Das Vorhaben zur Entwicklung einer neuartigen Technologie zum Korrosionsschutz an Offshore-Windanlagen wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

 
Quelle: UD/cp

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