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05.06.2014

Nachhaltiges Verhalten für Umwelt und Klima

Am 5. Juni ist Weltumwelttag. Von dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen ins Leben gerufen, finden an diesem Tag weltweit Veranstaltungen statt, die das Umweltbewusstsein der Menschen stärken sollen. Auch Unternehmen können sich mit eigenen Aktionen beteiligen. So hat Telefónica in Deutschland, besser bekannt unter der Marke O2, heute einen Blog zum Thema „10 Jahre Nachhaltigkeit“ veröffentlicht. Mit den Eckpunkten Energieeinsparung, Senkung der CO2-Emissionen und Ressourcenschonung ist Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und Management, Mitarbeiter und Kunden tragen dazu bei, durch gezielte Maßnahmen die Umwelt zu schützen.

Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Laut Bitkom hat mittlerweile fast jeder zweite Bundesbürger über 14 Jahre einen solchen Alleskönner in der Tasche. Und das mobile Datenübertragungsvolumen steigt kontinuierlich. „Für die Digitalisierung des Lebens sind Telekommunikationsunternehmen die wesentlichen Treiber. Hieraus erwächst uns eine besondere Verantwortung für unsere Kunden und die Gesellschaft“, sagt Markus Haas. Er ist Vorstand Strategie und General Counsel bei Telefónica Deutschland und leitet das Unternehmen zusammen mit dem Finanzvorstand Rachel Empey.

Der zunehmende Datenhunger erfordere eine hohe Kapazität in den Netzen und damit viel Strom sowie immer neue Geräte. „Es ist unser Ziel, unseren Kunden mit digitalen Produkten und Services einen nachhaltigen Lebensstil zu ermöglichen und innerhalb unseres Unternehmens auf Ressourcenschonung zu achten“, sagt Haas. Um diese Themen voran zu treiben, arbeitet die Abteilung Corporate Responsibility von Telefónica in Deutschland eng mit den jeweiligen Fachbereichen zusammen und definiert gemeinsam mit ihnen sowie in Abstimmung mit dem Vorstand konkrete Ziele und messbare Kennzahlen. Dabei stellt sich das Unternehmen auch externen Prüfern: Seit zehn Jahren ist das Umweltmanagementsystem bei Telefónica Deutschland nach ISO 14001 zertifiziert.

Energieverbrauch und CO2-Emissionen reduzieren

Um den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken, hat sich Telefónica in Deutschland ehrgeizige Ziele für seine Unternehmensprozesse und Produkte gesetzt. Bezogen auf die Werte von 2007 möchte das Unternehmen bis 2015 beispielsweise 30 Prozent weniger Strom im Mobilfunk- und Festnetzbereich pro Kundenanschluss verbrauchen. Dazu wurden in den letzten zwei Jahren zahlreiche Modernisierungen an den einzelnen Mobilfunkstationen und weiteren Netzwerkeinrichtungen vorgenommen. So wurden bestehende Klimaanlagen durch Freikühleinheiten ergänzt oder ersetzt und Softeware-Features schalten die Sendeeinheiten in den Stand-By-Modus, wenn diese gerade nicht benötigt werden. Auch in den Callcentern, Büros und Shops reduziert das Unternehmen den Energieverbrauch. Im Vergleich zu 2007 sind hier zehn Prozent pro Mitarbeiter bis 2015 anvisiert, wurde aber sogar in 2013 bereits erreicht. Alle O2 Shops und Bürostandorte werden nahezu mit 100 Prozent Grünstrom versorgt.

Durch die Digitalisierung und neue Produkte tun sich viele Möglichkeiten für den Umweltschutz auf. M2M beispielsweise, also die Datenkommunikation zwischen Maschinen, bietet Einsparpotenzial durch das Energiemanagement in Gebäuden, die intelligente Vernetzung von Stromverbrauchern und -produzenten oder im Flottenmanagement. Ein konkretes Beispiel: Mit O2 Fleet Store lassen sich die CO2-Emissionen einer Fahrzeugflotte um bis zu 10 Prozent senken.

Mitarbeiter-Ideen steigern Effizienz

Die erfolgreiche Umsetzung der Umweltstrategie hängt bei internen Arbeitsprozessen auch von der persönlichen Initiative der einzelnen Mitarbeiter ab: So haben zwei Kollegen aus der Abteilung Service Technology Operations die mehreren Hundert Server im Unternehmen gezielt auf Einsparpotenziale hin untersucht. Sie entwickelten Funktionen, durch die bis zu 820.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr weniger verbraucht werden. Eine andere Mitarbeiterin aus der Kundenbetreuung hat angeregt, schriftliche Kundenanfragen nicht per Post, sondern wann immer möglich per E-Mail zu bearbeiten. Das spart jeden Monat viel Papier. Zum Weltumwelttag startet das Unternehmen einen Ideenwettbewerb für die Mitarbeiter, um Potenziale mit Bezug zu Umweltschutz, Energieeffizienz und Ressourcenschonung zu entdecken.

Ressourcenschonung und Recycling

Auch durch die Einführung einer neuen Druckerrichtlinie und dem Austausch alter Drucker bis Ende 2013 reduzierte sich das Druckvolumen im Unternehmen letztes Jahr um 13 Millionen bedruckte Blätter. „Unsere alten Drucker werden zusammen mit anderer gebrauchter Hardware nachhaltig entsorgt“, sagt Melanie Borsos, Umweltmanagerin bei Telefónica in Deutschland. Hierfür arbeitet das Unternehmen mit dem gemeinnützigen IT-Systemhaus AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) zusammen. Defekte oder überholte IT-Geräte werden von AfB direkt am Standort München abgeholt und zur nächstgelegenen AfB Niederlassung transportiert. Dort werden Festplatten zertifiziert gelöscht und – wo möglich – gereinigt und wiederverkauft. Der Anteil der Geräte, die in den Zweitmarkt gelangen, liegt derzeit bei rund 80 Prozent. „Die Kooperation basiert auf dem Prinzip ‚Entsorgung ohne Profit‘“, führt Borsos aus. „AfB recycelt alle Geräte kostenlos. Dafür verzichten wir auf die Vergütung für funktionstüchtige Geräte und unterstützen gleichzeitig ein anerkanntes Sozialprojekt.“

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Nicht ohne die Kunden

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der Kaufentscheidung von Kunden eine zunehmend wichtigere Rolle. Um ein Signal für mehr Umweltbewusstsein zu setzen, gibt Telefónica in den O2 Shops ausschließlich Papiereinkaufstüten aus FSC-zertifiziertem Material. Der sparsame Aufdruck spart zusätzlich CO2 ein, weil wenig Farbe für die Tragetaschen verwendet wurde. Des Weiteren hat Telefónica den so genannten Eco Index entwickelt. Dieser hilft den Kunden dabei, sich beim Kauf eines Mobiltelefons bewusst für ein umweltschonendes Gerät zu entscheiden. Das Tool zeigt die Umweltauswirkungen der Geräte an, deren Hersteller die Daten zur Verfügung gestellt haben. Das reicht von der Rohstoffbeschaffung und der Herstellung über die Verpackung bis hin zur Verwendung und schließlich ihrer Entsorgung. Auch erhalten die Handys und Smartphones eine Bewertung auf einer Skala von null bis fünf Punkten.

Genauso wichtig wie die Wahl des neuen Gerätes ist auch hier die Verwertung alter Mobiltelefone. Zwar kaufen die Deutschen jedes Jahr rund 35 Millionen Handys, recycelt wird aber nur ein Bruchteil davon. Eine BITKOM Studie weist darauf hin, dass momentan noch etwa 100 Millionen Mobilfunkgeräte in den Schubladen der Deutschen verstauben. „Mit Angeboten für Kunden und Mitarbeiter versuchen wir, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren“, erklärt Borsos. So können die alten Geräte in allen O2 Shops oder über frei beziehbare Postumschläge kostenlos abgegeben werden. Insgesamt will das Unternehmen bis 2015 über 50.000 Althandys sammeln. Mit dem Erlös aus dem mittlerweile zehn Jahre laufenden Recyclingprogramm unterstützt Telefónica anschließend gemeinnützige Umweltprojekte wie etwa letztes Jahr den Naturefund e.V. oder die Plant-for-the-Planet Foundation.

 
Quelle: UmweltDialog

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