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Klimawandel wird mit Social-Media-Spiel bekämpft zoom

30.03.2015

Klimawandel wird mit Social-Media-Spiel bekämpft

Im Kampf gegen den drohenden Klimawandel greifen Forscher nun zu neuen Mitteln: Sie setzen Social Media zur Sensibilisierung der Massen ein. Anlässlich der Earth Hour am 28. März 2015 ist der Online-Wettbewerb "Climate Challenge" veröffentlicht worden, bei dem Laien ihr Wissen mit Experten messen und spielerisch Informationen über umweltbewusstes Handeln erwerben können. Initiator ist die MODUL University Vienna gemeinsam mit der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA).

"Nur zu informieren oder neue Technologien zu entwickeln, reicht einfach nicht als Strategie zur Senkung des weltweiten Energiekonsums", weiß Arno Scharl, Leiter des Instituts für Neue Medientechnologie an der MODUL University Vienna. "Wir müssen die Öffentlichkeit viel stärker als bisher in Diskussionen zum Thema Klimawandel einbinden und sie zur Änderung von Verhaltensmustern ermutigen."

Die User können sich via Facebook, Twitter oder Google+ bei der "Climate Challenge" anmelden und Fragen über zukünftige Klima-Bedingungen beantworten. Die Vorhersagen, die die Nutzer des Spiels machen, werden mit der Meinung von Klimaexperten verglichen - sobald die tatsächlich gemessenen Umwelt-Daten verfügbar sind, werden die Punkte vergeben. Einstweilen können die eigenen Schätzungen mit den Antworten von Freunden aus Social Media, der Gesamtheit der Climate Challenge User sowie von wissenschaftlichen Experten verglichen werden.

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Projekt "uComp" mit dabei

Das Spiel, bei dem u.a. auch Hintergrundwissen und Tipps zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks vermittelt werden, ist im Rahmen des EU-Projekts DecarboNet entstanden. Dabei werden auch Technologien aus dem Projekt uComp eingesetzt, so Scharl: "Millionen Menschen äußern ihre Meinung in sozialen Medien, aber herkömmliche Methoden liefern kein umfassendes Stimmungsbild. Die Technologien aus uComp verbessern unsere Möglichkeiten, solche Stimmungen einzufangen - und zwar auf globaler Basis, unabhängig von Sprachbarrieren, Landesgrenzen und Kulturunterschieden."

 
Quelle: UD/pm

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