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24.03.2016

Nachhaltige Architektur in Mexiko

Alejandro Herrera hat von September 2010 bis September 2011 an der Hochschule Wismar – University of Applied Sciences: Technology, Business and Design studiert. In seiner Zeit in Deutschland hat er am International Leadership Trainingsprogramm (ILT) „Technologiekooperation zur Förderung der Energieeffizienz und des Einsatzes erneuerbarer Energien in mexikanischen Unternehmen“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH teilgenommen. Ein Erfahrungsbericht.

Der Deutschlandaufenthalt hat mein Leben sehr beeinflusst. Ich habe viele Möglichkeiten der ökologischen, effizienten und umweltfreundlichen Bauweise kennengelernt, die ich in mein Berufsleben integrieren werde. Ich habe in Deutschland zum Beispiel den Passivhaus-Standard kennengelernt. Komfort und Energieeffizienz sind die Hauptziele des Passivhauses.

In Mexiko möchte ich mein Wissen über effizientes Bauen anwenden und Projekte im Bereich nachhaltiges Bauen mit dem Passivhaus-Standard entwickeln. Ich arbeite schon jetzt an der Umsetzung meines Know-hows und der Markteinführung des Passivhauses in Mexiko.

Im November 2011 haben Lorena Soto, Carlos Gaitan – beide sind auch Deutschland-Alumni – und ich am ersten Ibero-Amerikanischen Passivhaus-Wettbewerb teilgenommen. Unser Projekt wurde neben anderen aus Spanien, Portugal und Chile ausgewählt, um an einer Wanderausstellung zum Thema Passivhaus teilzunehmen.

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„Als Architekt ist mir der fachliche Austausch zwischen Mexiko und Deutschland ganz besonders wichtig“

Im letzten Jahr haben Marisa Egea und ich die Firma „Taller Passivhaus México“ gegründet. Durch dieses Projekt habe ich weitere Deutschland-Alumni kennengelernt, mit denen ich jetzt zusammenarbeite. Außerdem habe ich regelmäßig Kontakt mit meinen ehemaligen Mit-Stipendiaten, die jetzt in verschiedenen Firmen und staatlichen Organisationen in Mexiko tätig sind.

Im Moment arbeiten wir an der Passivhaus-Zertifizierung einer Wohnung in der Colonia Roma im Zentrum von Mexiko-Stadt, welches das erste zertifizierte Passivhaus in Lateinamerika werden könnte. Die Wohnung wurde als Stahlkonstruktion auf das Dach eines Wohnhauses aus dem Jahre 1930 gebaut. Die Hauptprobleme waren die übermäßige Sonneneinstrahlung und die Durchlüftung. Diese wurden durch die Entwicklung von entsprechenden Konzepten und den Einsatz von geeigneten Materialien und Techniken erfolgreich gelöst.

Zwischen Deutschland und Mexiko fallen mir immer die Unterschiede in der Stadtplanung auf, besonders bei öffentlichen Plätzen, der Infrastruktur und den Verkehrsmitteln. An Deutschland gefallen mir die Städte mit Flüssen, Hafen, Parks, Gärten und die zeitgenössische Architektur. Mir gefällt aber auch das Kulturangebot in Deutschland sehr.

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Quelle: UD

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