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16.06.2014

Happiness-Trend geht zur „gefühlten“ Familie

Das neue Familienmodell ist immer mehr die gefühlte Familie. Sie besteht aus frei gewählten Beziehungen, Freunden und Familienmitgliedern. Die gefühlte Familie ist dort, wo Liebe, Fürsorge und echtes Interesse sind. Das ist ein spannendes Ergebnis der neuen Coca-Cola Happiness-Studie „Die Megatrends der Gesellschaft und ihr Potenzial für Lebensfreude“. Diese wurde im Mai auf dem Fachsymposium des zweitägigen Happiness Kongresses in Berlin vorgestellt. Mehr Gelassenheit – statt jeder der zahlreichen Möglichkeiten im Leben nachzuhetzen – ist laut Happiness-Studie ein weiterer Baustein für mehr Zufriedenheit.

Insgesamt kommt die Studie zu einem erfreulichen Ergebnis: Die drei wichtigsten Trends Autonomie, Optionsvielfalt und Verbundenheit bieten der Gesellschaft vielfältige Möglichkeiten. Mit ihnen steigt auch unser Lebensfreudepotenzial! Nationale und internationale Wissenschaftler, unter ihnen eine der international renommiertesten Glücksforscherinnen, Prof. Sonja Lyubomirsky, sowie 80 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien haben die Präsentation der Ergebnisse durch Trendforscher Prof. Peter Wippermann verfolgt und in Workshops Strategien für mehr Lebensfreude diskutiert.

Die Top 10 für mehr persönliche Lebensfreude #einfachhappy:

  • Die „gefühlte“ Familie: Die neue Art von Familie ist die „Framily“ – frei gewählte Beziehungen aus Gleichgesinnten, Freunden und Familienmitgliedern. Familie ist heute dort, wo Liebe, Fürsorge und echtes Interesse sind.

  • Mehr Muße statt Muss! Freizeitgestaltung wird mit Selbstoptimierung verwechselt: Statt Joggen zu gehen wird für einen Marathon trainiert. Finden Sie eine Balance zwischen Aktivität und Regeneration – und Zeit für pures Nichtstun!

  • Entscheidungen treffen macht glücklich. Wer nach Selbstverwirklichung strebt, muss lernen, die richtige Wahl zu treffen. Auf diese Weise geben wir auch der FOMO („Fear of Missing Out“) – der Angst, etwas zu verpassen – keine Chance.

  • Sei du selbst! Wer bin ich und was will ich? Definieren Sie Ihre Ziele und behalten Sie diese im Auge! Auf diese Weise bleiben Sie authentisch – das macht lebensfroh!

  • Schau deinem Gegenüber in die Augen! Und nicht aufs Display. Face-to-Face hat Vorrang. Wir haben mittlerweile mehr Follower als Freunde. Wenn wir uns dann aber tatsächlich wiedersehen, ist der Blick aufs Handy ein No-go. Konzentration und Achtsamkeit empfehlen die Happiness-Experten.
Happiness Studie 2014
Happiness Studie 2014
  • Mein Kollege, mein Freund. Wir geben unsere Identität nicht am Empfang ab, sondern suchen uns im Job Gleichgesinnte, wählen Unternehmen nach ihren Ideen und Werten aus. Dadurch empfinden wir Arbeit als sinnstiftend – ein Schlüssel zu mehr Lebensfreude.

  • Vorsicht, Prinzessin-auf-der-Erbse-Syndrom! Mit den Möglichkeiten steigen unsere Ansprüche. Folge: Wir sind nie zufrieden. Die Happiness-Experten aber erinnern uns daran: Zufriedenheit ist die Königsdisziplin der Lebensfreude.

  • Öfter mal die Perspektive wechseln! „Re-Framing“ ist eine praktische Methode: Wer sich sagt „Das geht NOCH nicht“ statt „Das geht nicht“ gelangt mit Gelassenheit und Selbstbewusstsein ans Ziel.

  • Du darfst Fehler machen! Karrieren und Lebenswege sind heute nicht mehr so gradlinig wie früher, sondern von „Trial and Error“ geprägt. Gestehen Sie sich auch mal Fehler zu, schließlich können wir aus diesen auch lernen.

  • Einfach mal loslassen! Diese Fähigkeit müssen wir mehr üben: Sich treiben lassen, in Gelassenheit üben, Optionen ausblenden und in der Gegenwart leben!

Thorsten Sperlich, Direktor des Coca-Cola Happiness Instituts, freut sich über die positiven Ergebnisse: „Unser Lebensfreudepotenzial wächst mit den vielen neuen Möglichkeiten, die uns das moderne Leben bietet. Wir müssen nur besser wissen, was uns gut tut. Und uns auf dieser Basis entscheiden. Hierfür gibt die Studie tolle Anregungen.“

 
Quelle: UD/cp

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