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08.12.2014

Österreich bietet mehr Transparenz am Kapitalmarkt

Allianz Österreich setzt bei seinem wirtschaftlichen Erfolgsprinzip künftig verstärkt auf mehr Nachhaltigkeit und Transparenz. Das zusammen mit Experten des WWF Österreich entwickelte Nachhaltigkeitsmodell beinhaltet ab dem kommenden Jahr strenge ökologische, soziale und Governance-Kriterien für Kapitalanlagen involvierter Unternehmen.

"Wir möchten mit unserem Modell große Kapitalströme gezielt in Richtung Nachhaltigkeit lenken und so den Weg zu einem nachhaltigeren Finanzmarkt ebnen", erklärt die Geschäftsführerin von WWF Österreich, Andrea Johanides, die Neuausrichtung von Investmentstrategien im Rahmen eines Pressegesprächs.

Rückzug aus Kohleabbau-Investments

Bis 2020 strebt Allianz Österreich eine Verdopplung des Anteils an erneuerbaren Energien an. Basis dafür ist ein vom WWF in Zusammenarbeit mit 70 Experten aus 40 Organisationen erarbeitetes Modell. "Wir haben langjährige Experten in die Entwicklung einbezogen. Insgesamt sind das etwa 1.000 Jahre Expertise, auf die wir hier zurückgreifen können", unterstreicht Armand Colard, Leiter des Bereichs Sustainable Finance bei WWF Österreich.

Das neue Modell verbindet die Anforderungen von Organisationen mit einer nachhaltigeren Zukunft. Dazu gehören die Bereiche Umwelt, Soziales und Wirtschaft. "Wir sind mit dem Ziel angetreten, Nachhaltigkeit von Kapitalanlagen eines Finanzinstitutes messbar zu machen", sagt Colard. Besonders wichtig ist Allianz Österreich unter diesen Bedingungen ein dauerhafter Rückzug aus Kohleabbau-Investments. Dabei können etwa 600.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

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Punkteskala als Transparenz-Meilenstein

Globales Potenzial ist gegeben, denn rund 70 Billionen Dollar sind momentan an den weltweiten Kapitalmärkten veranlagt. Ganze Porfolios sollen in der Zukunft in Richtung Nachhaltigkeit bewegt werden. Weitere Investoren sind eingeladen, das Modell anzuwenden und somit für mehr Transparenz im Investitionsverhalten zu sorgen.

Mit einer Punkteskala kann zukünftig die Nachhaltigkeit von Unternehmen gemessen werden. Diese ermittelte Skala wird anschließend in ein Ampel-Farbschema umgewandelt, sodass unkompliziert erkenntlich ist, wie nachhaltig die Kapitalanlagen eines Unternehmens wirklich sind. Derzeit sind noch etwa 17 Prozent des Allianz-Portfolios in einem roten Bereich. Bis 2030 soll dieser auf maximal fünf Prozent reduziert werden.

 
Quelle: UD/pte

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