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12.05.2015

Volkswagen Konzern veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2014

„Kein ,Nice-to-have‘“, sondern „echter, messbarer Werttreiber für unser Geschäft“. Das sagt Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, zum Thema Nachhaltigkeit. Wie Europas größter Autobauer diesen Anspruch umsetzt und was die Wolfsburger für die Zukunft noch planen, steht im neuen Nachhaltigkeitsbericht des Konzerns. UmweltDialog hat ihn gelesen.

Nachhaltigkeitsbericht 2014

Das Ziel ist klar: 2018 will die Volkswagen AG der nachhaltigste Autoproduzent weltweit sein. Möglichst klimafreundliche Neuwagen sollen dabei helfen – und tatsächlich ergrünte die Produktpalette der Wolfsburger zuletzt deutlich: Inzwischen emittieren 57 Modellvarianten der zwölf Konzernmarken maximal 95 Gramm CO2 je Kilometer. Das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 4,1 Liter Benzin bzw. 3,6 Liter Diesel.

Die „grüne“ Modeloffensive zahlt sich aus, unter anderem in Form exzellenter Bewertungen durch den ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD). Auf dessen aktueller Auto-Umweltliste 2014/2015 teilen sich gleich drei Pkw aus der Konzernfamilie den zweiten Platz: der Volkswagen eco up!, der Seat Mii Ecofuel und Škoda Citigo CNG Green tec. Der Abstand zum Erstplatzierten, dem Hybrid-Auto Lexus CT 200h, ist laut VCD nicht groß.

Weltspitze: Investitionen in Forschung und Entwicklung

Den Weg zum nachhaltigsten Autobauer der Welt lässt sich VW einiges kosten: 2014 wendete der Konzern 11,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung auf. Für die Jahre 2015 bis 2019 sind alleine im Bereich Automobile weitere 85,6 Milliarden geplant. Nach Konzernangaben investiert weltweit kein anderes Unternehmen mehr in Forschung und Entwicklung.

Von den bis 2019 vorgesehenen Investitionen fließen laut Bericht rund zwei Drittel in effizientere Fahrzeuge, alternative Antriebe und die umweltschonendere Herstellung. Bei Letzterer konnte VW in den vergangenen vier Jahren deutliche Fortschritte erzielen: Die Umweltbelastung ging in diesem Zeitraum um über 19 Prozent zurück. Wie beim Verbrauch muss auch hier jedes Nachfolgemodell in seinen Umwelteigenschaften besser sein als sein Vorgänger.

Ein Weg, um dieses Ziel zu erreichen, ist der Einsatz recycelter Werkstoffe und nachwachsender Rohstoffe. VW-Modelle wie der Polo 5, der Golf 7 oder der Passat 8 bestehen laut Nachhaltigkeitsbericht schon zu rund einem Drittel aus Recyclingmaterial. Im Produktionsprozess selbst setzt Volkswagen zudem mehr und mehr auf „grünen“ Strom: Rund ein Drittel der weltweit vom Konzern verbrauchten elektrischen Energie stammt inzwischen aus regenerativen Quellen.

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Zukunft im Blick

Die Energiewende hat das Unternehmen darüber hinaus als zukunftsträchtiges Geschäftsfeld im Blick: Die Tochter MAN Diesel & Turbo entwickelt Gasmotoren für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die zur dezentralen Energiegewinnung dienen. Und die Konzerntochter Audi hat mit ihrem e-Gas-Konzept einen Weg gefunden, wie Wind- oder Solarenergie effizient und ortsunabhängig gespeichert werden können.

Große Chancen für das künftige Geschäft der Volkswagenmarken – und für mehr Nachhaltigkeit – sieht Konzernchef Winterkorn daneben in der fortschreitenden Digitalisierung. Die mache das Fahren nicht nur komfortabler und sicherer, sie berge auch viele Öko-Vorteile „durch optimale Nutzung unserer Ressourcen“. Und zwar in den werkseigenen Fabriken ebenso wie in der Gesellschaft. Denn, so Winterkorn: „Die Urbanisierung erfordert neue, intelligente Verkehrskonzepte.“

Über den Bericht

In seinem am 4. Mai erschienenen Nachhaltigkeitsbericht 2014 dokumentiert der Volkswagenkonzern seine ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette. Der Bericht genügt den Standards der vierten Generation der Global Reporting Initiative GRI und deckt unter anderem die Themen Kundenzufriedenheit, Lieferantenbeziehungen, Gesundheit, digitale Vernetzung und elektrifizierte, umweltfreundliche Produkte ab.

Lesen Sie mehr über die Konzern-Umweltstrategie im UmweltDialog-Interview mit Wolfram Thomas, dem Konzernbeauftragten für Umwelt, Energie und Neue Geschäftsfelder bei Volkswagen.

 
Quelle: UD

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